"Subscribe Button": Facebook wildert jetzt auch im Twitter-Revier

15. September 2011, 08:30

Einträge von einem Nutzer können abonniert werden, ohne dafür mit diesem befreundet sein zu müssen

Facebook lässt die Muskeln spielen: Schon zum zweiten Mal in dieser Woche zeigt das weltgrößte Online-Netzwerk Konkurrenten, wie leicht es deren Kernfunktionen weiterentwickeln und seinen Mitgliedern anbieten kann. Facebook kündigte am Mittwoch die Möglichkeit an, Einträge von einem Nutzer zu abonnieren, ohne dafür mit diesem befreundet sein zu müssen - das Prinzip des Kurznachrichtendienstes Twitter.

News

Damit könne man jetzt zum Beispiel besser Neuigkeiten von Künstlern oder Politikern verfolgen, erläuterte Facebook in einem Blogeintrag. Bei Facebook kann man im Gegensatz zu Twitter auch auswählen, ob man alle Einträge eines Nutzers angezeigt bekommen möchte oder nur die wichtigsten.

Facebook führt automatische Freundeslisten ein

Erst am Dienstag hatte Facebook den Vorstoß des neuen Rivalen Google+ mit der Möglichkeit gekontert, seine Freunde besser zu sortieren. Und setzt dabei ebenfalls noch eins drauf: Bei Facebook sollen die Listen mit Namen von Arbeitskollegen, Familienmitgliedern oder Mitschülern automatisch erstellt werden, ausgehend von Angaben, die sie bei Facebook gemacht haben. Damit zielt Facebook auf die Kernbotschaft des Google-Netzwerks, das sich zum Start genau damit abheben wollte, den Nutzern mehr Kontrolle darüber zu geben, wer ihre Einträge sieht. (APA/dpa)

Der WebStandard auf Facebook

Kommentar posten
16 Postings
Roland Schweiger1
00
17.9.2011, 22:33
Folgendes "Erlebnis" Facebook betreffend:

Vor 2 Tagen erhielt ich eine eMail von Facebook, ich hätte soundsoviele Freundesanfragen und soundsoviele unbeantw. Nachrichten, also hab ich auf den Link geklickt, gab mein facebook passwrd ein, es erschien ein Balken "importing contacts" und dann eine "Fehlermeldung" iS "please be sure to use your GMX password instead of the facebook pw". Klingt nach klassischem "Kennwortphishing" aber es kam von Facebook selbst! Die domain @facebookmail.com gehört wohl zu facebook - wer kann mir das ganze eigentlich erklären?

thomas1231
00
16.9.2011, 00:48
Es wäre besser

wenn sie über sachen wie "Umgehende Personalisierung"
die fehlende option verlinkungen von sich selbst aus fotos zu entfernen (nicht nur auf dem profil usw ) berichten würden !!!!!

2$t0n3D
03
15.9.2011, 23:25

am besten den ganzen dreck nicht verwenden!!

Gattos
10
15.9.2011, 13:35
Facebook hat echt keine eigenen Einfälle mehr

Irgendwie total traurig.

asterio
00
15.9.2011, 18:52

neinein, es ist schön, wenn man durch ideen der konkurrenz angeregt wird, sein podukt zu verbessern - das uralte argument konkurrenz beflügelt das geschäft und noch dazu ein aspekt gegen das copyright.
es ist nur indirekt ein eingeständnis, dass der konkurrent besser sei....

cubix
03
15.9.2011, 11:41
jaja facebook und privacy-'verbesserungen'

seit neuestem können nämlich auch freunde von leuten die in meinen fotos zb getaggt sind, die auch anschaun und man kanns nicht ändern..
und löschen is sowieso einfach nur zu unsichtbar machen geworden..(nicht dass fb jemals was löschen würde eh schon wissen..)

Drum säg i.....
01
15.9.2011, 10:12
Jemanden NUR folgen, kann man auch bei Google +

ist also fraglich, wo das geklaut wurde....

hugolino
 
00
15.9.2011, 12:00

nachdem es die funktion bei twitter länger gibt als bei g+ würde ich behaupten bei twitter

Drum säg i.....
00
15.9.2011, 12:07
Nur...

....dass G+ der Konkurrent zu FB ist, und nicht Twitter...

Tommy1971
00
16.9.2011, 10:13
nein! "konkurrenten" ...

... sind für FB in wahrheit alle firmen - vor allem internetseiten -, die kommunikation mit anderen menschen im fokus haben. und von all diesen "konkurrenten" kann sich FB was abschauen.

offenbar sind sie auch so klug, das zu tun und damit ihr angebot zu erhöhen.

Ing. FireBlade
 
00
15.9.2011, 09:46
Subscribe Button

Naja...wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung...aber was noch viel wichtiger wäre ein "Subscribe Button" für diese ganzen Like-Site, wie Firmen Sie betreiben.

Ich würde ab und an schon Posts auf solchen Seiten folgen, aber dann auch nicht gleich all' meine Daten diesen Like-Site-Betreibern auf dem Silbertablett servieren.

F. Ritzl
00
15.9.2011, 18:38

wichtig is das Ganze garnicht ...

td.at
00
15.9.2011, 09:36
lol

Schon zum zweiten Mal in dieser Woche zeigt das weltgrößte Online-Netzwerk Konkurrenten, wie leicht es deren Kernfunktionen weiterentwickeln seinen Mitgliedern anbieten kann.

Contra gegen alles
01
15.9.2011, 09:58

Und ich hab mir schon gedacht ich bin in aller Frühe zu deppat um gscheit zu lesen :P

zandro
01
15.9.2011, 09:02
Wiedereinmal eine äußerst schlecht umgesetzte, nachträgliche Verschlimmbesserung

Jetzt gibt es schon diese eigenartige Unterscheidung Top News vs. Most Recent, wo es bei beiden Sachen gibt, die im jeweils anderen nicht aufscheinen und sich die Default-Ansicht auch noch selbständig ändert und jetzt sind plötzlich Freunde gleichzeitig automatisch Subscriptions, wobei scheinbar bei allen erst einmal nur "most updates" selektiert ist, wo man auch nicht recht weiß, was das bewirkt und wenn man einen Post ausblenden will, erhält man die Optionen hide/hide all/unfriend, man kann aber nicht die entsprechende Kategorie unsubscriben. Für Promis gibt es wiederum gleichzeitig Subscriptions und Pages, also höchst verwirrend und unkonsequent das ganze...

deathstarcanteen
06
15.9.2011, 08:51
"Listen (...) automatisch erstellt werden"

wenn, dann möchte ich mir meine listen schon selbst zusammenstellen.

ich hasse dieses unnötige automatik-zeugs.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.