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Fritz Aichinger wird den schwarzen Klub anführen, nachdem Christine Marek den Notausgang aus dem Rathaus genommen hat.
Eigentlich war es Formsache, aber in der Wiener VP können selbst vermeintlich einfache Entscheidungen zu Komplikationen führen. Als Christine Marek 2010 zur Klubchefin gewählt wurde, stimmten nur 14 von 23 Schwarzen für sie. Übel genommen hatte man der ÖAABlerin, dass sie dem Wirtschaftsbund keine einzige Spitzenposition zukommen hatte lassen. Nun ist Marek weg, als Klubchef folgt ihr der Wirtschaftsbündler Fritz Aichinger nach. Am Mittwochnachmittag wurde abgestimmt, Aichinger erhielt 16 von 20 Stimmen.
Damit hat zumindest der Rathausklub wieder einen Chef, während die interimistische Parteiobfrau Gabriele Tamandl die Stadtschwarzen wieder auf Vordermann bringen soll. Bis ein neuer Parteichef gefunden ist, könnte es noch bis zum Landesparteitag im Frühjahr dauern. Nur eines ist fix: Tamandl möchte den Job keinesfalls dauerhaft übernehmen.
An Zurufen mangelte es in den letzten Tagen jedenfalls nicht, vor allem die Bezirksvorsteher Adi Tiller (Döbling) und Ursula Stenzel (Innere Stadt) forderten eine Neuaufstellung und Verjüngung der Partei. In ihrem eigenen Herrschaftsgebiet scheinen sie damit freilich nicht anfangen zu wollen: Der 72-jährige Tiller ist seit 1978 Bezirksvorsteher und ganz und gar nicht amtsmüde, Stenzel hatte im Herbst ihren jungen Stellvertreter in der City, Markus Figl, demontiert. Gleichzeitig kritisierte sie die Parteijugend heftig und bezeichnete den nunmehrigen Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz indirekt als "Nasenbohrer" .
Tschirf geht ins Ministerium
Wer auf das frei gewordene Mandat von Marek nachrückt, ist noch offen. Laut Landesliste wäre dies theoretisch Karin Holdhaus, die früher Sprecherin von Ernst Strasser war. Doch es gilt im VP-Klub nun noch ein zweites Mandat nachzubesetzen: Mit Matthias Tschirf, der im November als Sektionschef ins Wirtschaftsministerium geht, verlässt ein Langzeitabgeordneter die schwarze Rathaustruppe. Tschirf war von 2001 bis 2010 Klubchef. Sein beruflicher Umstieg habe nichts mit dem derzeitigen Zustand der Wiener VP zu tun, sondern sei seit August fix, betont Tschirf. Ob er seine Partei schon einmal in einem derart katastrophalen Zustand erlebt hat? "Jede Obmannsuche war schlimm." Der Nachfolger Tschirfs wird wohl aus dem 22. Bezirk kommen, da dieser auf einem Donaustädter Grundmandat im Gemeinderat sitzt.
Als "wilder" Abgeordneter im Rathaus bleibt der bisherige Bildungssprecher Wolfgang Aigner, der kritisiert hatte, dass er aus den Medien erfahren habe, wer Klubchef der Schwarzen werden sollte. Über Fritz Aichingers Nominierung wurde im Parteivorstand am Freitagabend abgestimmt, Aigner war dort nicht anwesend. Inhaltlich hatte sich Aigner vor allem bei der Bekämpfung des Islamischen Zentrums in der Dammstraße in Brigittenau hervorgetan. Aichinger will ihn schriftlich zu einem Gespräch einladen, um zu verhindern, dass der schwarze Klub von 13 auf zwölf Mandatare schrumpft. (Bettina Fernsebner-Kokert, Andrea Heigl, DER STANDARD; Printausgabe, 15.9.2011)
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Dass die Österreichische Veruntreuungs Partei in Wien so wenig Erfolg hat ist wirklich eigenartig.
Offenbar hat die Bundespartei alle windigen und lukrativen Freunderlgeschäfterln schon selbst abgewickelt sodass für die Wiener nix mehr übrig geblieben ist.
Egal, wer die ÖVP Wien übernimmt:
Die ÖVP fahrt ab morgen auf Hochtouren.
Alle anderen Parteien sollten sich in Acht nehmen.
Die Wiener haben bereits erkannt, dass die Leistungspartei ÖVP die Partei der Zukunft ist.
Bereits der Erfolgskurs von Frau Mag. Marek hat es vorgezeichnet: ab sofort geht es nur mehr steil bergauf!
es gibt beamte, die die weingärten der gemeinde wien bearbeiten und deren trauben vinifizieren. und das ist sogar erfolgreich.
die gemeinde hat auch zahlreiche förster angestellt, die in pröllistan (oder schon steiermark?) für das gute wiener leitungswasser verantwortlich sind. auch das funktioniert.
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