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Wien - Das BZÖ verliert schon wieder einen Abgeordneten. Robert Lugar (41), der sich vor allem Finanz- und Umweltthemen sowie dem Parlamentsumbau gewidmet hat, will künftig als "wilder Abgeordneter" tätig sein. Als Grund für seinen Abschied aus dem orangen Klub nennt er in einer Aussendung am Mittwoch den gegenwärtigen Kurs des BZÖ, den er nicht mehr mittragen könne.
Er habe 2008 für das BZÖ kandidiert, weil Bündnis-Gründer Jörg Haider "eine mutige Politik des Aufbruchs und der Erneuerung umsetzen wollte". Eingeschlagen worden sei ein Kurs, der trotz aller Widerstände das politische System der Trägheit in Österreich aufbreche, schwärmte Lugar. Nach dem Tod Haiders habe er gehofft, dass das BZÖ seine Ideen entschlossen weiterführen würde. "Knapp drei Jahre später muss ich feststellen, dass sich diese Hoffnung leider nicht erfüllen wird."
Gerade jetzt brauche Österreich eine Politik mit Mut, die nicht davor zurückschrecke, die Dinge beim Namen zu nennen und den Bürgern schonungslos die Wahrheit zu sagen, findet Lugar: "Deshalb werde ich als freier Abgeordneter ohne Klubzugehörigkeit in Zukunft jene unterstützen, die eine solche mutige Politik zum Wohle Österreichs anstreben."
"Da sage ich danke"
Lugar galt im Nationalrat als Vielredner und sorgte auch einige Male unfreiwillig für Schmunzeln. So trat er etwa einmal zum Rednerpult und begann über zwei Themen zu sprechen, die eigentlich gar nicht Inhalt der Aussprache waren. Als ihm zugerufen wurde, dass er bei der falschen Debatte sei, stockte Lugar etwas peinlich berührt, meinte "Da sage ich danke" und wanderte schnell unverrichteter Dinge ab. Keine große Unterstützung fand der gebürtige Tiroler auch, als er Plenarsitzungen per Videokonferenz abhalten wollte.
Mit Lugar hat der Nationalrat nunmehr drei Abgeordnete ohne Klubzugehörigkeit. Erich Tadler hatte sich im Jänner des Vorjahres mit dem Bündnis zerstritten und musste daraufhin den Klub verlassen. Von den Freiheitlichen gefeuert wurde diesen Sommer Werner Königshofer, nachdem dieser mit skandalösen Äußerungen zum Massaker auf der Fjordinsel Utöya für Aufsehen gesorgt hatte.
Das BZÖ hat in dieser Legislaturperiode jedenfalls schon einen ziemlichen Aderlass zu verzeichnen. Neben Tadler und Lugar hat man ja auch schon drei Kärntner Abgeordnete (Martin Strutz, Maximilian Linder, Josef Jury) verloren, die in den freiheitlichen Klub zurückgekehrt sind. Damit gibt es mittlerweile nur noch 16 Orange im Nationalrat.
Auffällig am Rückzug Lugars: Er erfolgt einen Tag nach der Ablöse von Generalsekretär Christian Ebner, der als geschäftsführender Obmann des BZÖ Niederösterreichs tätig ist. Über dieses Bundesland kam auch der Tiroler Lugar in den Nationalrat. (APA)
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Ich weiß nicht, ob er bei den Blauen kuschelt. Es gibt schon einen blauen Mandatar aus Mödling, der übrigens auch Unternehmer ist und so wie Lugar durch keine einzige "seltsame ausländerfeindliche" Aussage aufgefallen ist. Der Abgeordnete Vock.
Wie ich unten gepostet habe, ich denke eher, dass er keine Chance auf Wiederwahl sieht, mit dem Kurs nicht so ganz einverstanden ist (ich denke, dass das ein ehrliches Argument ist), mit Stadler nicht kann und sich einfach wieder mehr um die Firma kümmern will/muss. Außerdem spart er sich so die hohe Parteisteuer für die letzten 1-2 Jahre im Parlament, etwas, das meiner Meinung nach sowieso abgeschafft gehört.
Er war, wie auch im Artikel steht, immer als fleißiger Arbeiter bekannt.
5 glaube ich.
Na wenigstens nicht 88, hinterhältige Frage an NPD-Udo in dem Berliner Fernsehsender ( am Sonntag sind Wahlen in Berlin), warum sind sie für 8. 80 Mindeststundenlohn. ( schon klar was 88 bedeutet) .
http://www.youtube.com/watch?v=sYWqyHEuHLY
Obmann von Niederösterreich bleibt er.
Da hat sich das BZÖ nicht mit Ruhm beleckert, wie die bei der letzten Landtagswahl in Niederösterreich weniger Stimmen als die KPÖ bekommen hat.
Eine besondere kommunistische Hochburg ist ja NÖ nicht unbedingt.
aber der Hojac gehört danach ausgestopft und im Kuriositätenmuseum ausgestellt. So einen gleichmäßig blöden Idi*ten, der es mit Hilfe einer De*penpartei bis ins Parlament schafft, obwohl er von Natur aus nur ein Kleinhirn besitzt, findet man nicht oft.
Ob da auch Stadler eine Rolle gespielt haben mag. Die beiden waren bekanntlich noch nie Freunde, also kann er sich ausgerechnet haben, dass er nach der nächsten Wahl nicht mehr im Parlament sein wird.
Da wird er sich dann wohl wieder mehr um seine Firma kümmern...
Viel Glück.
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