2013 sollen Ultrabooks mit zehn Tagen "Connected Standby" laufen
In den kommenden zwei Jahren lautet Intels Zielsetzung, einerseits einen Akku zu entwickeln, der voll aufgeladen 24 Stunden läuft. Und andererseits sollen bis dahin Ultrabooks auf den Markt gebracht werden, die zehn Tage mit "Connected Standby" laufen. Dies kündigte Intel-Chef Paul Otellini im Rahmen des Intel Developer Forum in San Francisco an, und nannte mit "Platform Power Management" den Namen für Intels übernächste Architektur mit dem Codenamen Haswell.
Solarzelle
Außerdem demonstrierte Otellini eine 22-Nanometer 3D-Transistor Architektur: einen Haswell-basierten Windows Computer, der auf einer handflächengroßen Solarzelle lief. Das Besondere an der Demonstration war, dass der Computer nicht abstürzte, auch wenn die Solarzelle verdunkelt wurde. Gestoppt wurden lediglich Video und Screen. Gegenüber heutigen PCs, die sich bei elektrischer Unterbrechung abschalten, lief das Gerät weiter, sobald es wieder Licht bekam.
Stromsparmodus
Im mit Windows 8 eingeführten Connected Standby wird der Rechner in einen Energiestromsparmodus heruntergefahren und ruft alle 15 Sekunden nach etwas mehr Energie, die er beispielsweise für App-Updates benötigt.
Verbunden trotz Schlafmodus
Im Vergleich zu heutigen Lösungen sollen die künftigen 20 Mal weniger Energie brauchen. Diese "Connected Standby Zeit" will Otellini also auf etwa zehn Tage verlängern, damit Notebooks ohne Sorge um die Akkulaufzeit auch E-Mails, soziale Netzwerke und Daten über die Cloud synchronisieren können. Das Gerät kann in den Schlafmodus versetzt werden, ohne seine Verbindung zum Internet zu verlieren. Das Warten auf eine Verbindung mit einem Drahtlos-Netz bleibt aus.
Mit welchen Hard- und Softwareherstellern Intel zusammenarbeiten will, blieb Otellini schuldig.
Ivy Bridge 2012
Noch vor der Ankunft von Haswell bereitet Intel Ivy Bridge für einen Markteintritt im Jahr 2012 vor. Diese zielt ebenfalls auf Energiereduktion ab sowie die Unterstützung von DirectX 11.1 und OpenGL 3.2 direkt auf dem Chip. (ez)