Euro-Krise

Barroso macht sich für Eurobonds stark

14. September 2011, 15:23

Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso räumte das bisherige Scheitern in der Euro-Krise ein und fordert mehr Europa

Straßburg - Die EU müsse bei der Gemeinschaftsmethode bleiben, betonte Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso am Mittwoch. Er räumte das bisherige Scheitern in der Euro-Krise ein. Die zwischenstaatliche Zusammenarbeit sei kein Weg in die Zukunft. Die Währungsunion könne nicht funktionieren, wenn Entscheidungen immer nur einstimmig gefällt werden. "So geht es nicht weiter, wir brauchen mehr nicht weniger sondern mehr Europa."

Auch der polnische Finanzminister und aktuelle EU-Ratsvorsitzende Jacek Rostowski warnt vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone. "Heute dürfen wir keine Zweifel daran haben, dass Europa in Gefahr ist", sagte Rostowski am Mittwoch vor dem Europaparlament in Straßburg.

Vermitteln will auch der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner, der überraschend am EU-Finanzministertreffen im polnischen Wroclaw teilnehmen wird, das am Freitag beginnt. Geithner will laut EU-Vertretern darauf drängen, den Rettungsfonds EFSF rasch zu reformieren und das Kreditvolumen noch über 440 Milliarden Euro aufzustocken. Der amerikanische Finanzminister dränge die Europäer schon länger erfolglos zu einem Bankenrettungsprogramm nach US-Vorbild. Weiters will er kleineren Ländern wie Finnland, Niederlande oder der Slowakei nationale Bedenken ausräumen. Österreichs Nachbar will sich nicht am Rettungsschirm beteiligen, Finnland und die Niederlande liebäugeln mit Sondergarantien für Griechenland-Hilfen.

Börsensteuer und Eurobonds vorgeschlagen

Die EU-Kommission wird nach Worten von Barroso "schon bald eine Finanztransaktionssteuer vorschlagen". Der Portugiese kündigte das in einer Debatte zur Euro-Krise am Mittwoch vor dem Europaparlament an, ohne weitere Details zu nennen. Für eine Finanztransaktionssteuer hatten sich zuletzt auch Deutschland und Frankreich ausgesprochen, Österreich fordert sie seit längerem.

Barroso kündigte außerdem an, dass die EU-Kommission Optionen für die Einführung von Eurobonds unterbreiten werde. Einige Optionen könnten sofort umgesetzt werden, andere bedürften einer EU-Vertragsänderung, sagte er. So will die Kommission etwa Euro-Anleihen für europäische Investitionsprojekte schaffen. Barroso warnte aber, dass Eurobonds "nicht die Wunderlösung sein werden". Wirtschaftskommissar Olli Rehn betonte, dass Eurobonds mit einer verstärkten Steuerüberwachung und wirtschaftspolitischer Koordination als Gegengewicht einhergehen müssten. "Das wirkt sich auf die Steuersouveränität der Mitgliedsländer aus."

Der sozialdemokratische Fraktionschef Martin Schulz verglich die Lage der Euro-Chefs derweil mit dem Gleichnis von Buridans Esel. "Der saß auch zwischen zwei Heuhaufen und konnte sich nicht entscheiden, von welchem er essen sollte. Am Ende ist er verhungert."

Liberalen-Chef Guy Verhofstadt betonte, dass nur der Anlass der Krise sei. Es müssten aber vielmehr strukturelle Fehler in der Eurozone beseitigt werden.

"Wir gehen am Rande des Abgrunds", sagte die grüne Ko-Vorsitzende Rebecca Harms. "Die Bürger wollen doch die Europäische Union. Wenn wir aber nicht mehr erklären können, was wir vereinbart haben", sagte sie, "dann sieht es sehr traurig aus um das, was eigentlich notwendig ist".

Rostowski lobt umstrittene EZB-Staatsanleihenkäufe

Der polnische Finanzminister und aktuelle EU-Ratsvorsitzende Jacek Rostowski lobte die von der Europäischen Zentralbank (EZB) verfolgte Politik, Staatsanleihen von hoch verschuldeten Ländern zu kaufen. Die EZB habe damit für Stabilität gesorgt "Europa gerettet". "Es gibt Ängste auf dem Markt vor gigantischen Turbulenzen, die Europa ins Verderben stürzen könnten." Die Anleger wüssten derzeit nicht, ob sie ihr Geld sparen oder möglichst schnell los werden sollten.

Man müsse darüber nachdenken, was ein schrittweiser Zerfall der Eurozone bedeuten würde, sagte Rostowski. Er verwies auf eine Analyse, der Schweizer Großbank UBS, wonach ein Ausschluss eines Landes aus der Eurozone Kosten in Höhe von 40 bis 50 Prozent des BIP im ersten Jahr und bis zu zehn Prozent später jährlich verursachen würde.

Rostowski warnte auch vor einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit, wenn die Euro-Krise noch ein bis zwei Jahre anhalte. Auch in den reichsten Euro-Ländern wäre dann möglicherweise mit einer Verdoppelung der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die "Eurozone muss gerettet werden". Einen "Schock" bei einem Scheitern "würde Europa auch nicht überdauern".

Atempause für die Börsen

Den krisengebeutelten Börsen haben die Äußerungen Barrosos zu diesen Bonds, die vom Markt als "pro" gewertet wurden wieder eine Atempause verschafft. "Die Hoffnung auf eine baldige Unterstützung für die angeschlagene Eurozone lässt die Börsen in ganz Europa steigen", sagte der Händler Andreas Lipkow von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade.

Das Europaparlament ist in der Frage von Euro-Anleihen gespalten. Euro-Bonds lehnt etwa die CSU-Gruppe im Europaparlament ab, sagte deren Vorsitzender Markus Ferber. "Eine Schuldenunion ist nicht die richtige Antwort. Ein System, bei dem der Anreiz zum Sparen wegfällt, kann niemand ernsthaft als Mittel zur Lösung der Staatsschuldenkrise in Erwägung ziehen. Mit diesen sozialistischen Träumereien muss Schluss sein", sagte Ferber.

Der sozialdemokratische Fraktionsvize Hannes Swoboda plädierte am Dienstag für die Einführung von Euro-Bonds unter bestimmten Bedingungen. Euro-Bonds sollten demnach nur zur Basisfinanzierung von Staatsschulden bis zu maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zur Verfügung stehen. Die Länder müssten sich im Gegenzug für Euro-Bonds auch zu Schritten zur Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit verpflichten. Swoboda wies "Horrormeldungen" deutscher Wirtschaftsinstitute zurück, wonach die Zinssätze für solche Euro-Anleihen deutlich über dem Niveau der Zinsen nationaler Staatsanleihen in Deutschland und Österreich liegen würden. Aufgrund der Größe des europäischen Kapitalmarktes würden die Zinsen "nur unwesentlich höher als die derzeit niedrigen Zinssätze seien, wenn die Eurobonds nicht zur unbegrenzten Defizitfinanzierung verwendet werden können", sagte er. (APA/red)

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Franz_Josef
01
15.9.2011, 08:59
Wir brauchen ein neues Geldsystem ohne Hochfinanz-Überabzocker und ihre nationalen Korruptions-Politiker

Dazu gibt es Ansätze - bitte selber schlau machen, weil so gehts nicht weiter.

Franz Hörmann & Margrit Kennedy: Zinsen, Schulden und der nächste Crash – Welches Geld hat noch Zukunft?

http://goo.gl/TEqkU

Eine Stunde die sich lohnt. Hörenswert!

Franz_Josef
00
15.9.2011, 08:24
ESM Vertrag - es geht weiter, Opp.parteien blockieren

Nur "Die Presse" berichtet,
http://diepresse.com/home/wirt... eneinbruch

eigenartig, dabei ist dieser EU Steuersklavenvertrag verfassungswidrig! Der Standard spielt anscheinend mit.

Noch wurde der ESM Vertrag von den Oppositionsparteien verhindert - vielen, vielen Dank!

Jetzt pressen die EUROkratoren voll aufs Tempo für den ESM:
Merkel und Barroso: EFSF muss im Oktober einsatzbereit sein
http://de.reuters.com/article/d... FK20110912

-------------
ESM Vertrag einfach erklärt
http://www.youtube.com/watch?v=uvTkKASU5c0
http://www.youtube.com/watch?v=kiYDZnUa5TQ
http://de.wikipedia.org/wiki/Euro... echanismus
http://www.peter-bleser.de/upload/PD... -Listen/E-

vgnuser
02
14.9.2011, 19:49
Wenn wir aber nicht mehr erklären können..

..wo sich der rechtsstaat in europa versteckt hält, haben wir ein problem.

ganz genau. alle vertäeg und veinbarungen, welche die grundlage für die seinerzeitige positive europastimmung und die referenden waren, werden mit einer hand vom tisch gefegt -plötzlich soll alles anders werden, weil sich die regierungen nicht an eine ordentliche haushaltspolitikk gewöhnen können.

kritik dagegen wird mit faschismus gleichgesetzt, maulkörbe umgehägt, denk- und sprechverbote verhängt.

'wollt ihr den totalen euro ?' mir wird schlecht, wenn ich mir vorstelle, was da so von Murkozy noch an diktatorischen maßnahmen in der zukunft ansteht.

Die Ente Lippens
01
14.9.2011, 17:58
weg mit den versagern, nicht noch gutes geld dem verlorenen schlechten hinterherwerfen. dem absolutistischen moloch eu nichts mehr glauben. bestversorgten buerokraten ohne deomkratische legitimation

Nicht mehr die eigene existenz ausliefern. Keine EU Harmonisierung als teure nivellierung0nach unten und anpassung an pleite-systemen wie griechenland, spanien etc. Jetzt muessen wir sogar schon auf die oekonomischen warnungen chinas hoeren, weit ist es gekommen.

Mostbluzza
02
14.9.2011, 17:34
dem barroso würd ich gar nix abkaufen

kein auto, keinen toaster, keine anleihe und auch keine second-hand-klobürste mit autogramm.

Schnapphahn
08
14.9.2011, 17:29
Mehr Demokratisches Europa ja bitte!

Keine weitere Rundumhaftung mehr für die Zahler in der EU.
Keine Degradierung der nationalen Parlamente zu Abnickvereinen mehr.

Franz_Josef
00
15.9.2011, 08:32
Für mehr Demokratie in unserem Land

müssten wir Bürger wahrscheinlich eine große Summe sammeln und damit unsere Politker kaufen, damit sie was für uns tun.

Mit dem ESM Vertrag erlöschen viele unserer Bürgerrechte.
http://www.youtube.com/watch?v=uvTkKASU5c0

Doch unsere SPÖVP Politiker haben ihren Kopf jetzt im großen EU-Futtertrog, deshalb kehren sie uns ihren A..... zu und hören uns nicht.

Und um sie zum Teufel zu jagen sind wir zu bequem und werden von den Medien über diese kommenden EU-Steuer-Schweinereien nicht informiert. 700 Mia fürs erste. Wer soll das bezahlen? Übergabe des Volksvermögens an die Hochfinanz? PPP 2?

das ist fix
01
14.9.2011, 17:26

Wenn Herr Barroso schon das Scheitern einräumt, dann soll er auch gleich seinen Sessel räumen.
Von ihm ist keine Lösung zu erwarten, er und seine Funktion ist Teil des Problemes.

W. Müller
 
03
14.9.2011, 18:27
Er hat seinen Job doch perfekt erfüllt.

Er wurde als folgsamer Jasager gewählt.

das ist fix
01
14.9.2011, 17:06

auch wenn die Meldung aus Deutschland kommt, Politiker treffen Entscheidungen gegen die Menschen im eigenen Land und fürchten sich dann vor der Kommunikation.
"SPD warnt vor Kommunikation mit dem Bürger "

http://www.welt.de/politik/d... ilfen.html

Das "Abstimmungsergebnis" 93% gegen die Griechenlandzahlungen, kann man vermutlich 1:1 auf Österreich übertragen

Andreas Prucha
10
14.9.2011, 17:12

wobei man ja ehrlichweise sagen muss, dass es keine Griechenland-Zahlungen sind, sondern Finanzmarkt-Zahlungen. Das Geld rinnt nach Griechenland und gleich wieder zurück in die Taschen der Anleihen-Eigner.

vgnuser
00
14.9.2011, 19:56
..und gleich wieder zurück

zu denen, die mit recht die rückzahlung von krediten - sprich, rechtmässige die einhaltung von verpflichtungen - erwarten dürfen.

dass ein schuldner zurückzahlt, sollte eigentlich normal sein, oder ?

das ist fix
00
14.9.2011, 17:24

die anleihen-eigner sind in erster linie in frankreich, belgien, uk und deutschland (und nicht in österreich)

Andreas Prucha
00
14.9.2011, 17:59

Mag schon sein. Aber wer weiss, woran die Österreicher wieder beteiligt sind. Bei dem ganzen System von gegenseitigen Abhängigkeiten und Schulden ists bissl schwer durchschaubar, was letztendlich wirklich alles kracht, wenns an einer Ecke kracht.

das ist fix
00
14.9.2011, 20:52

Wer sind "die Österreicher"?
Österreich hat nur zwei bedeutende Banken:
1. Erste-Bank und 2. Raiffeisen

Unicredit-BA ist eine intalienische Bank
Bawag-PSK ist in Hand eines INvestors aus den USA

Mostbluzza
01
14.9.2011, 17:28
ja genau die franz. banken, die

gerade kurz vor der pleite stehen, weil die amis ihre gelder abziehen und keine dollars mehr hergeben.

geht nur um 600 mrd. da gräbt wer das wasser ab.
Laut "Wall Street Journal" ist der Wettbewerber BNP Paribas schon jetzt komplett von Ausleihungen durch US-Geldmarktfonds abgeschnitten.

http://www.ftd.de/unternehm... 04015.html

Andreas Prucha
00
14.9.2011, 18:07
Es klingt zwar etwas verschwörungstheoretisch, aber manchmal habe ich auch den Eindruck, dass manche privaten Big Player hier gegen Europa und den Euro arbeiten,

und dass gewisse Zusammenbruchs-Szenarien bewusst an die Wand gemalt werden um Fluchtbewegungen auszulösen, und dadurch den Zusammenbruch tatsächlich herbeizuführen.

Falls das wirklich der Fall ist, dann wünsche ich mir, dass diese destruktiven Zocker mit der Nase am Betonboden landen. Wird nicht leicht werden, da die mit viel Geld spielen, aber es wäre ein Fortschritt, wenn solche Parasiten an der Realwirtschaft mal auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden - und zwar nicht durch irgendwelche Proteste oder Gewalt, sondern durch Anwendung ihrer eigenen Mittel.

Hathor36
06
14.9.2011, 16:30
Eurobonds?

NEIN DANKE!

Barroso?

ANS KREUZ!

Mostbluzza
06
14.9.2011, 16:46
also wenn sie das so ...

radikal sagen, so unverblümt, ist das scho a bissl ...

brauchens nägel?

Franz_Josef
03
14.9.2011, 17:20

aber bitte schnell

er kommt gerade mit dem ESM Vertrag daher

http://de.reuters.com/article/d... FK20110912

ESM Vertrag einfach erklärt
http://www.youtube.com/watch?v=uvTkKASU5c0
http://www.youtube.com/watch?v=kiYDZnUa5TQ
http://de.wikipedia.org/wiki/Euro... echanismus
http://www.peter-bleser.de/upload/PD... ag_ESM.pdf

und die heimischen Schächer in klassischer Aufstellung an die Seite

RZugDZug (ungebremst)
05
14.9.2011, 16:06

Willkommen im Feudalismus, als unglühender Europäer wünsche ich wenigstens meine Freiheit wiederzuerlangen, da ich mein Geld ohnedies bereits abgeschrieben habe.
Was laberte Baroso noch vor fünf Jahren ?
Europa wird global gesehen zur dynamischten Wirtschaftsregion .
Schaut euch eure Führer und Lenker an, wer glaubt Baroso, RumpelPumpel oder Schwobodka können mehr Probleme lösen, als sie verursachen ?
Wer glaubt, dass die Voraussetzung zur Problembewältigung, nämlich Ehrlichkeit und Charakter Tugenden dieser Leute sind.
Eurobonds werden nur etwas Zeitgewinn bedeuten, der Preis wird sein, in die Fratze der Undemokratie blicken zu dürfen.
Wir haben in der Demokratie geschlafen, der Preis der dafür zu zahlen ist wird hoch sein.

Mostbluzza
01
14.9.2011, 16:11
dachte ich auch gerade

...Swoboda wies "Horrormeldungen" deutscher Wirtschaftsinstitute zurück ...

klar, sowoboda ist ein anerkannter internationaler zinsspezialist mit insider know-how aus dem brüsseller häusl-establishment.

da kann nix schiefgehen.

RZugDZug (ungebremst)
00
14.9.2011, 16:22

Da ist ohnedies nichts mehr zu retten, die Eurobonds werden im Oktober kommen.

Mostbluzza
02
14.9.2011, 16:42
ich weiss, natürlich kommen sie

als zwangsmassnahme. und wie es funzt sehen wir auch (legistischk ein problem, nur keine hemmungen):
...
Auf zögernde deutsche Parlamentarier wurde mit einem Horrorszenario Druck gemacht.
heute schimpfen die medien die regierungen so ...
weit haben wir es gebracht. nehmen uns sogar
die schimpfwörter weg.

http://www.handelsblatt.com/politik/i... 08778.html

ist es nicht erstaunlich: Untergangspropheten -
wurden nicht wir so gescholten?

Toni Meister
11
14.9.2011, 16:03
Eurobonds sind weder ein Allheilmittel, noch des Teufels ?

Internet-Schreiber Flok meint :

Warum zahlt Spanien zweistellige Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen, Deutschland aber nur 3%? Ich nehme an, die meisten , die sich hier gegen Eurobonds aussprechen, denken, es läge an der hohen Verschuldung der Spanier und deren Disziplinlosigkeit.Tatsächlich leigt die spanische Verschuldung in Relation zum BIP bei 65% und die deutsche bei 85%. Über Jahre hat Deutschland nicht die Maastricht-Kriterien eingehalten, Spanien hingegen schon. Wer nur den Informationsstand einer schwäbsichen Hausfrau besitzt, sollte sich etwas weniger weit aus dem Fenster lehnen wie manche Kommentatoren. Eurobonds sind weder ein Allheilmittel, noch des Teufels.Ein wenig mehr Ratio würde der Diskussion gut tun.

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