Busek sieht Wiener ÖVP in Auflösung

  • Sieht schwarz für Wiens Schwarze: Erhard Busek.
    foto: standard/cremer

    Sieht schwarz für Wiens Schwarze: Erhard Busek.

Altobmann vermutet auch wenig Zukunft für Kärntner Landespartei - Wiener Schwarze bräuchten Rat "von außen"

Wien - Vernichtend fällt der Befund des ehemaligen ÖVP-Chefs Erhard Busek in der "Kleinen Zeitung" aus: "Die Wiener und die Kärntner ÖVP sind in Auflösung begriffen." Die Wiener Partei - ein "Selbsterhaltungsverein aus Mittelbänklern" - sei "im Moment sicher nicht" zu retten.

Auch Kritik an Bundesentscheidungen

Derzeit sieht Busek keine Person, die die Partei nach dem Abgang Christine Mareks aus dem Sumpf ziehen könnte. Erst müsse es um Programme und Inhalte gehen - und dann müsse man wohl "jemanden von außen holen". Auch mit der Bundespartei geht der frühere Parteichef hart ins Gericht: "Marek war eine Erfindung von Sepp Pröll, und die jetzige Lösung ist von Spindelegger durchgedrückt worden. Das sagt wohl alles aus, wie erfolgreich der Bund in Wien hineinregiert." (APA)

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