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Sieht schwarz für Wiens Schwarze: Erhard Busek.
Wien - Vernichtend fällt der Befund des ehemaligen ÖVP-Chefs Erhard Busek in der "Kleinen Zeitung" aus: "Die Wiener und die Kärntner ÖVP sind in Auflösung begriffen." Die Wiener Partei - ein "Selbsterhaltungsverein aus Mittelbänklern" - sei "im Moment sicher nicht" zu retten.
Auch Kritik an Bundesentscheidungen
Derzeit sieht Busek keine Person, die die Partei nach dem Abgang Christine Mareks aus dem Sumpf ziehen könnte. Erst müsse es um Programme und Inhalte gehen - und dann müsse man wohl "jemanden von außen holen". Auch mit der Bundespartei geht der frühere Parteichef hart ins Gericht: "Marek war eine Erfindung von Sepp Pröll, und die jetzige Lösung ist von Spindelegger durchgedrückt worden. Das sagt wohl alles aus, wie erfolgreich der Bund in Wien hineinregiert." (APA)
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Wie auch in anderen Kommentaren angesprochen: Die Europäische Union ist praktisch bereits gescheitert. Die Regierungsparteien (samt den Grünen) waren immer dafür, die Roten wegen des Internationalismus(ses) , die Schwarzen wegen des Wirtschaftsliberalismus(ses). Da dies alles nun den Leuten langsam klar wird und man nicht gerne auf der Seite eins blamierten Verlierers steht, wird Aufwind insbesondere für die ÖVP kaum zu erwarten sein, egal, wer hier an ihre Spitze träte. Vogel-Strauß-Politik und politische Instinktlosigkeit werden neuerlich ein unkreatives Parteipferd an die Spitze hieven, das sich geschmeichelt fühlt, wenigstens für kurze Zeit irgendwo "oben" zu sein und weit davon entfernt ist, in größeren Zusammenhängen zu denken.
Aber wenn man weiterdenkt dann folgt das Grauen.
Denn wenn es keine ÖVP mehr gibt werden sich die christlich konservativen mit Sicherheit massig zur FPÖ hinbewegen und diese Hetzerbande wählen.
Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Menschen die !!!diese ÖVP!! wählen als Alternative grün oder gar rot ankreuzeln. Und andere Alternativen gibt es leider nicht.
als intellektueller pan-europäer, der sich hie und da zu einer meldung oder wertvollen analyse hinreißen lässt:
es ist a bissl mehr in auflösung als diese ... kleine, unwichtigste aller unwichtigen splitterparteien, hier offen angesprochene wiener övp. wobei wien (mit politthemen wie parkpickerl und hundeschei**) schon semantisch so lächerlich klingt wie övp.
europa zerreissts samt währung, die övp ist ... so moralisch bankrott wie die eu (und auch die spö, nur verdeckts die besser).
aber abgesehen davon, welchen tipp hättens denn?
...schade, dass das damals mit Schüssel als ÖVP-Chef in Wien nix geworden ist.
Mehr als die Marek - also nix - hätte er auch nicht zusammenbekommen, und mit der Ballung an Skandalen aus seiner Kanzler-Periode im Nacken hätt's die Partei noch schneller zerbröselt, als es jetzt eh schon der Fall ist.
Auch mit ehrlicher, kantiger Politik ist in unserem schönen Land nichts zu holen, zumindest keine Mehrheit.
Was dann übrig bleibt ist genau die Politikerkaste, über die wir alle täglich schimpfen...
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