Waffenfabrikant

Gaston Glock ordnet Familie und Vermögen neu

Renate Graber, 13. September 2011 18:40
  • Artikelbild
    Foto: apa/eggenberger

    Gaston Glock baut das Glockreich um.

Frisch verheirateter Waffenfabrikant hat neue Stiftungen - Steuergründe bei Immos

Wien - Der Kärntner Waffenproduzent Gaston Glock ordnet sein Firmenreich neu. Der 82-Jährige, der jüngst die 30-jährige Chefin seines Glock Horse Performance Center geheiratet hat, hat im Mai und Juni zwei neue Privatstiftungen gegründet: IGVG Privatstiftung, die Glock, Glock Privatstiftung und Value Privatstiftung gestiftet haben, und IGG Privatstiftung, in der nur Glock als Stifter fungiert.

Zweck der IGVG ist neben der Begünstigung Glocks auch der Erwerb von Immobilien und Liegenschaften, zudem die Umsetzung der Glock'schen ", Grundphilosophie' als Leitlinie zur Erhaltung ... des unternehmerischen Lebenswerkes" Glocks, wie es in der Stiftungsurkunde heißt. Den selben Zweck (ohne Immobilien) hat auch die IGG, die 92 Prozent der Gaston Glock GmbH hält. Der Rest gehört der 75-jährigen Helga Glock, von der sich der Unternehmer jüngst scheiden hat lassen.

Neues familiäres Setting und Steuern sollen der Grund für den Umbau des Glock-Reiches sein. Die Glock Privatstiftung hält bislang die Unternehmensanteile, in der Value Privatstiftung steckt das sonstige Vermögen des Ingenieurs, das auf fast eine Milliarde Euro geschätzt wird. Die Verlagerung von Vermögen in die neuen Stiftungen wirkt sich denn auch auf die Verpflichtungen gegenüber den (alten) Begünstigten der alten Stiftungen aus. StiftungsVorstandsmitglied Jörg-Andreas Lohr kommentiert das alles nicht.

Auch Immobilien wandern in die neuen Stiftungen - und das hat auch steuerliche Gründe. Sollte der Gesetzgeber nämlich keine Neuregelung beschließen, so bemisst sich die Stiftungseingangssteuer ab Jänner nicht mehr am Einheitswert eines Grundstücks, sondern am Verkehrswert. Der beträgt im Schnitt das Siebenfache des Einheitswerts.

Und das könnte sich läppern, auch wenn "Immobilien nicht den Großteil von Glocks Vermögen ausmachen", wie ein Kenner sagt.(Renate Graber, Der STANDARD; Print-Ausgabe, 14.9.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 583
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Ravenspower
11.10.2011 02:42
Wer arbeitet freiwillig für den reichen Glock?

ich dachte menschen überlegen zuerst bevor sie ihre dienste jemanden anbieten. für glock den waffenhändler würde ich jedenfalls nicht arbeiten wollen.
auchdie HTL schule im ort, wo er u.a seine waffen produziert, gehört geschlossen, denn wie man waffen baut braucht man niemanden lehren!

glock sollte seine lebensbeichte ablegen und sich bei den völkern dieser erde entschuldigen.

ich schäme mich für leute welche für geld alles machen. sie tragen dazu bei diese welt ein bisschen gefährlicher zu machen.

waffen zu bauen ist keine kunst sondern eher eine schande.

mstislav raskachlovitsch
19.09.2011 12:49
....bitte ein Foto der jungen Frau Glock!

und auch ein Foto von Helga!

hedu
31.10.2011 00:42
Bloedsinn!

Wenns keine Schusswaffen gibt stechen sich die Leute mit den Messern nieder........!

Heavyweather
22.12.2011 01:23

Das machen sie doch so auch. Trotzdem würde es ohne Schusswaffen weniger Tote geben.
Wer mit Waffen reich wird steht moralisch ganz unten.

chiquadrat
14.09.2011 22:25
HEUREKA!

und sie dreht sich doch!

sorry :)

ich bin nur hin und weg

die bildunterschrift wurde von der grammatik eingeholt

Vintageologist
 
14.09.2011 18:52
Haha... all die peinlichen Neider...

...und ihr dumpfes Gerede, einfach köstlich!

Ich liebe dieses Forum, man kann sich so schön an der Dummheit der Grünlinge und restlichen auf Grund ihrer eigenen Unfähigkeit frustrierten Neider ergötzen.

scubaman
15.09.2011 08:08
Ihre dumpfen Parteizuordnungen

sind aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

I am in the know
14.09.2011 16:25

klingt doch alles sehr sympathisch und gesellschaftsorientiert.

pago1
14.09.2011 16:19
wieviele menschen wurden mit seinen waffen getötet

gibts dazu auch zahlen

Vintageologist
 
14.09.2011 18:45
Wie viele Menschen wurden durch Küchenmesser von WMF getötet

Gibts dazu auch zahlen?

Es war klar, dass sich hier wieder all die arbeitslosen Selbstdarsteller zu Wort melden würden...

Karl Joda
28.09.2011 22:10
wurden durch Küchenmesser von WMF getötet

Was denken sie ? ;-)

gigngogn
14.09.2011 16:37
Wie viele Menschen wurden *nicht* getötet wegen seiner Waffen? Haben sie dazu Zahlen?

thorberg
14.09.2011 16:25
@pago1

wieviel Arbeitsplätze hat der Mann geschaffen und wieviele Familien konnten dadurch leben?

Heavyweather
22.12.2011 01:28

Wieviele Arbeitsplätze könnten wir schaffen wenn die Omv auch Giftgas herstellen würde. Landminen bieten noch mer...Räumung und Prothesen als Folgegeschäfte.

Karl Joda
28.09.2011 22:12
und wieviele Familien konnten dadurch leben?

und : wieviele sind durch seine Waffen umgebracht worden ?

Lichtfreak
14.09.2011 16:33
Pro Arbeitsplatz/Jahr

100 Tote?
1000?

askalex
15.09.2011 07:11
Die Toten ...

... wären weniger tot, wären sie mit einer tschechischen oder amerikanischen Pistole erschossen worden.

Außerdem sind Glocks überwiegend Behördenwaffen. Wäre also besser, die Verbrecher hätten mit ihrer chinesischen Schwarzmarktplempe den Polizisten erschossen oder wie?

Heavyweather
22.12.2011 01:30

Ein Kind würde noch leben, ein Motorradfahrer und einige andere Opfer von Glock auch.

Mit der Gesamtsituation unzufrieden
14.09.2011 16:13
Go Gaston go

wenn's die Gesetze hergeben, wozu teilen (sprich versteuern). Thanks ÖVP.

An alle Nichtkapierer, die noch immer schwarz wählen. Unsere Legislative bevorzugt das (Groß-) Kapital. All jene, die mit 3000 - 5000 € (auch aus selbstständiger Tätigkeit) schon gut verdienen und glauben deswegen VP wählen zu müssen, haben nix kapiert.

Nur dieser eine Konzern spart Steuern im Ausmaß von vielen Mittel- und Gutverdienern. Wenn derartigen Unternehmungen die Sicherheit des Standortes Ö nichts wert ist, dann sollten sie auch mit den Konsequenzen leben - sprich rechnen - müssen.

Btw: Auch medial gut inszenierte caritative Deckmäntelchenaktionen ersetzen nicht den Steuerausfall.

Karl Joda
28.09.2011 22:13
schon gut verdienen und glauben deswegen VP wählen zu müssen, haben nix kapiert.

Uneingeschränkte Zustimmung !

loundy
 
14.09.2011 16:24
fehlende bereitschaft zu teilen kann man ihm aber nicht vorwerfen...

er teilt sogar sein bett, seine erfahrung mit der jugend und investiert dafür sogar noch geld (viagra ist nicht billig).

so ist das also nicht, der mann ist sehr grosszügig, ich bin sicher wenns sein muss teilt er sich selbst auch noch mit ein paar freundinnen seiner neuen frau.

Karl Joda
28.09.2011 22:15
sogar noch geld (viagra ist nicht billig).

naja, für den Gaston ists ein eher kleines Trinkgeld.
Der Spass sei ihm vergönnt.

askalex
15.09.2011 07:12
Neid ...

... ist schon ein schönes Gefühl, oder?

Mit der Gesamtsituation unzufrieden
14.09.2011 17:30
Eiweißspenden

kann man imho noch immer nicht von der Steuer absetzen. Da besteht doch wirklich noch Raum für eine Optimierung der diskriminierenden Gesetzeslagen ;-)

Have a nice day loundy

loundy
 
14.09.2011 16:07
eine textbeispiel an die leistungsbereiten, die meinen erbschaftssteuer sei enteignung...

ich arbeite, versteuere mein einkommen und hab das, was mir netto übrigbleibt, auf meinem konto als bereits versteuertes geld.

wenn ich dieses geld jemandem für eine erbrachte leistung gebe (z.b. bezahle ich eine pflegekraft dafür mich zu pflegen oder ich bezahle meine putzfrau für ihre arbeit) dann muss derjenige, der leistung dafür erbracht hat das erhaltene geld mit einer abgabenquote mit bis zu 40% versteuern.

wenn ich dieses gleiche, bereits versteuerte geld, meinen kindern vererbe, die dafür nichts geleistet haben, so müssen die dieses allerdings nicht versteuern.

wo ist hier bitte der vielgerühmte leistungsgedanke...?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 583
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.