Als der Himmel sich öffnete

Johannes Hofer, 13. September 2011, 13:15

Vor 20 Jahren holte sich das ju­go­slawische Allstar-Team von Roter Stern Belgrad den Meister­cup. Vom alten Glanz ist wenig übrig

Robert Prosinecki tritt zum Elfmeter an und stellt auf 1:0. Bari, am 29. Mai 1991. Im Stadion San Nicola stehen sich an diesem Abend Roter Stern Belgrad und Olympique Marseille im Finale des Meistercups gegenüber. Für die jugoslawische Mannschaft stellt bereits der Einzug ins Endspiel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte dar. Im Vorfeld konnten die Rot-Weißen den Grasshopper Club aus Zürich, die Glasgow Rangers, Dynamo Dresden und Bayern München ausschalten. Doch es sollte noch besser kommen.

Mateja ist seit über 30 Jahren Fan des jugoslawischen Rekordmeisters, das Finale von 1991 hat er in Belgrad vor dem Fernseher gesehen: »In der Stadt hat eine unglaubliche Stimmung geherrscht. Alle haben sich das Spiel angeschaut - egal ob in den Kaffeehäusern oder daheim.« In den Reihen der Franzosen stand mit Dragan Stojkovic ausgerechnet eine Roter-Stern-Ikone. Der Mittelfeldspieler war erst zu Saisonbeginn nach Marseille gewechselt. Mit dem Versprechen, seine alten Freunde spätestens im Finale wiederzusehen, wie man sich noch heute in Belgrad erzählt.

Nachdem die 120 Minuten von Bari keinen Sieger hervorgebracht hatten, brauchte es ein Elfmeterschießen. »Raymond Goethals (der damalige Marseille-Trainer, Anm.) hatte ihn bestimmt als Schützen vorgesehen, doch ›Piksi‹ wollte nicht«, sagt Mateja. Nach Prosinecki verwandelten auch Binic, Belodedici, Mihajlovic und Pancev ihre Elfmeter, Roter Stern gewann mit 5:3. »Als ich nach dem Spiel aus dem Haus gegangen bin, haben überall Menschen getanzt. In den Straßen und auf den Balkonen. Belgrad ist in dieser Nacht nicht mehr zur Ruhe gekommen, überall hat es Autokonvois gegeben«, erinnert sich Mateja. Ganz so wild ging es im knapp 190 Kilometer entfernten Kraljevo zwar nicht zu, aber auch bei Milan Dudic, Innenverteidiger von Sturm Graz, hat sich der 29. Mai 1991 eingeprägt. »Das war sicher der beste Tag im Leben eines jeden Roter-Stern-Fans. Die Stimmung war einzigartig. Ich war damals erst elf Jahre alt, aber die Mannschaftsaufstellung werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen.«

Bayern beflügelt

»Der Knackpunkt war der Aufstieg ins Finale nach einem 2:2 im Marakana gegen die Bayern. Spätestens da haben alle gewusst, dass wir uns den Pokal holen werden«, sagt Mateja. Im Augenblick des Sieges wählte der Kommentator des jugoslawischen Fernsehens epische Worte: »Der Himmel hat sich geöffnet, das Stadion ist explodiert.«

Refik Sabanadzovic war Teil der glorreichen Elf, die damals auf dem Platz stand. Für den rechten Außenverteidiger hatte der Erfolg vor allem einen Architekten. »Mit Dragan Dzajic hatten wir einen Sportdirektor, der die besten Spieler aus ganz Jugoslawien geholt hat. Ich bin aus Sarajevo gekommen, Savicevic aus Montenegro, Pancev aus Skopje und Prosinecki aus Zagreb. Dzajic hat die jugoslawischen Teamspieler aus allen Teilen des Landes zu Roter Stern geholt.« Dass es zwischen den Spielern unterschiedlicher Herkunft so gut klappte, hatte für Sabanadzovic vor allem einen Grund: »Wir hatten ja bereits 1987 die U20-WM gewonnen. Viele Spieler haben sich aus dieser Zeit gekannt, das war sehr wichtig für das Zusammenspiel.«

Dragan Dzajic war bereits zu seiner aktiven Zeit eine Roter-Stern-Legende. Bis auf zwei Jahre beim SC Bastia verbrachte er seine Karriere ausschließlich in Belgrad. In über 600 Pflichtspielen erlangte er den Ruf des weltbesten Linksaußen und selbst Pele sagte bei der WM 1966 über ihn: »Dzajic ist ein Balkanwunder, ein richtiger Zauberer. Es tut mir leid, dass er kein Brasilianer ist, denn ich habe noch nie einen so natürlich agierenden Fußballer gesehen.« Nachdem er 2004 aufgrund gesundheitlicher Probleme als Präsident seines Stammklubs zurückgetreten war, wurde es zunächst ruhig im Leben von »Magic Dragan«, wie ihn die englische Presse nannte. Seine Verhaftung im Oktober 2008 bedeutete den vorläufigen Tiefpunkt der Karriere eines großartigen Fußballers und offenbar korrupten Funktionärs. Dzajic wird vorgeworfen, als Präsident an Spielertransfers mitgeschnitten zu haben. Ein rechtskräftiges Urteil steht noch aus.

»Zuti«, der Teufelsgeiger

Einen wichtigen Baustein für das Mittelfeld der 91er-Mannschaft fand Dzajic im Sommer 1987 bei Dinamo Zagreb. Robert Prosinecki, geboren in Schwenningen bei Freiburg, war damals gerade 18 Jahre alt und wollte in der Heimat seiner Eltern nicht so wirklich auf Touren kommen. Nach einem kurzen Vorspielen war Dzajic von Prosineckis Fähigkeiten überzeugt und verpflichtete ihn vom Fleck weg. Sein damaliger Trainer Ciro Blazevic verabschiedete Prosinecki mit den Worten: »Wenn aus dem ein Fußballer wird, fresse ich mein Trainerdiplom.«

In Belgrad stieg Prosinecki noch im selben Herbst zum Leistungsträger auf, Roter Stern wollte ihn im Oktober sogar vor dem Achtelfinale der U20-WM aus Chile zurückholen. In den folgenden Jahren entwickelte sich »Zuti« (der Blonde) aufgrund seiner herausragenden Technik zu einem Weltklassekicker. Im Spiel ohne Ball zwar nicht der Schnellste, entwickelte er mit der Kugel am Fuß einen Zug, wie man ihn sonst nur von Dejan Savicevic kannte. Im Meistercup-Halbfinale gegen den FC Bayern bezeichnete ihn der Kommentator des jugoslawischen Fernsehens als »Paganini des Fußballs« - und tatsächlich erinnerten seine genialen Einfälle an das virtuose Spiel des italienischen Teufelsgeigers.

Nach dem Gewinn des Meistercups wechselte Prosinecki zu Real Madrid und später zum FC Barcelona. Bei der WM 1998 in Frankreich kam es zum Wiedersehen mit Ciro Blazevic im kroatischen Nationalteam. Im Halbfinale blieb Prosinecki bis zur 82. Minute auf der Bank, und Kroatien verlor gegen den Gastgeber mit 1:2. Seine Karriere ließ »Zuti« danach beim FC Portsmouth, Olimpija Ljubljana und HK Zagreb ausklingen.

Der Krieg vertreibt die Genies

Nicht minder spektakulär verlief die Laufbahn seines Offensivpartners Dejan Savicevic. »Il genio« konnte in den 1990er Jahren mit Milan zwei italienische Meisterschaften sowie 1994 die Champions League gewinnen, ehe er 2001 nach einem Engagement beim SK Rapid seine Fußballschuhe an den Nagel hängte. Mit dem Abgang des heutigen Verbandspräsidenten Montenegros sollte die große Ära des Roten Sterns zu Ende gehen. Der Weltpokalsieg in Tokio im Dezember 1991 setzte den Schlusspunkt hinter die wohl beste jugoslawische Klubmannschaft aller Zeiten. Gegen Colo Colo aus Chile setzten sich die Belgrader dank zweier Tore des späteren Admira-Legionärs Vladimir Jugovic mit 3:0 durch.

Im darauffolgenden Sommer war Savicevic einer der letzten Leistungsträger, die den Verein verließen. Serbien befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits mitten im Bürgerkrieg, der Fußball war nur noch Nebensache. Refik Sabanadzovic war bereits im Jahr davor zu AEK Athen geflüchtet: »Viele von uns haben das Land verlassen. Niemand will im Krieg Fußball spielen. Wir sind ins Ausland, um dort Geld für unsere Familie zu verdienen.« Zwar wurde der Ligabetrieb mit Müh und Not aufrechterhalten, doch war er weder von großer sportlicher noch von gesellschaftlicher Bedeutung. Nach dem Krieg kam zu den schwierigen Rahmenbedingungen für Roter Stern noch die sportliche Dominanz des Lokalrivalen Partizan dazu, der allein in den 1990er Jahren fünf Meisterschaften erringen konnte.

Mitte der 2000er Jahre feierte Roter Stern eine kurze Renaissance. Mit Spielern wie Nemanja Vidic, Marko Pantelic, Nikola Zigic und Milan Dudic konnte der Klub zumindest auf nationaler Ebene wieder an bessere Zeiten anschließen. »Alle haben erwartet, dass wir uns für die Champions League qualifizieren. Schlussendlich haben wir das aber nicht geschafft, und das Team ist nach zwei Meistertiteln auseinandergefallen«, sagt Dudic, der zwischen 2004 und 2006 Kapitän von Roter Stern war. »Manchmal höre ich, dass das die letzte große Mannschaft war. Die Kapitänsbinde war natürlich eine große Ehre für mich.« Der nächste Durchhänger folgte auf dem Fuß. Den Renommierklub drückten Schulden von 20 Millionen Euro, allein zwischen 2007 und 2010 waren vier Präsidenten und sieben Trainer am Werken. Der Grund für diese chaotischen Rahmenbedingungen war neben überzogenen Erwartungen eine völlig misslungene Transferpolitik. Abgänge von Stützen wie Vidic, Pantelic und Dudic konnten nie kompensiert werden.

Russische Ölmillionen

Aktuell blickt der Rote Stern wieder in eine rosigere Zukunft. Im Sommer 2010 konnte Gazprom Neft, eine Tochtergesellschaft des russischen Energiekonzerns, als Hauptsponsor gewonnen werden. Und mit Robert Prosinecki kehrte ein Held von Bari als Trainer zurück. »Er ist in eine schwere Rolle geschlüpft«, sagt Dudic, »aber zurzeit spielt Roter Stern den schönsten Fußball in Serbien. Prosinecki will die Mannschaft zu einem serbischen Barcelona machen.«

Auch Mateja begrüßt die Rückkehr des Kroaten. »Seine Handschrift war vom ersten Tag an sichtbar. Er ist ein Verfechter des Offensivfußballs und legt viel Wert auf ein schnelles Kurzpassspiel.« Gleichzeitig bleibt der langjährige Fan aber auch realistisch: »Es ist in Serbien einfach nicht mehr möglich, ein Team in Ruhe aufzubauen und Talente zu binden. So eine Mannschaft wie damals wird es nie wieder geben.«

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yeah. sehr gute fussballzeit damals.

9 jahre alt war ich damals .. und es war das grösste .. jedes provinzdorf war auf den strassen .. am nächsetn tag schulfrei!! der wahnsinn .. !! hätte uns die sesselpupser nicht von der Em-92 nicht ausgeschlossen .. wären wir euro champions geworden .. und basketball .. und handball und volleyball und wasserball und und und .. echt schade..

wenn wir den Meistercup

wieder wollen, dann am besten auch noch die Legionärsregel und den eisernen Vorhang, seitdem die Weg sind geht es mit dem österreichischen Fußball bergab. Das waren halt noch Zeiten als man sich in Österreich gute Legionäre aus dem Osten leisten konnte und die nicht wo anders spielten.

Ich glaube das der Meistercup auch nicht spannender würde. Sensationen wie früher würden wohl ausbleiben, da in den großen Ligen mittlerweile soviel Geld durch TV-Rechte, Merchandising etc. gemacht wird, dass der Unterschied was die Qualität der Mannschaften betrifft zu groß ist. Am Ende gewinnen dann wieder die Mannschaften aus den großen Ligen.

es ist leider so , ich würde sagen mehr Herz als Komerz !!!!

Aha, und wenn dem so ist ... warum brauchen dann große Länder soviele Klubs mehr in der CL? Und glaubst du Real war in seiner goldenen Ära eine Schülerelf ;) ? Und trotzdem haben sie ebenso verloren.

Ne, ne. Wenn nur wahre Champions spielen und das im Cup ... dann gibt es endlich wieder Spannung und vor allem .... endlich wieder neue Mannschaften!!!! Was wäre das für eine Erlösung vom aktuellen desaströsen Status Quo. Was haben wir uns früher über die NFL lustig gemacht. Da spielen ja immer dieselben Mannschaften dieselben Spiele. Da hat das Beobachten von Wasserverdunstung mehr Spannung. Und jetzt haben wir denselben Müll.

wie ich schon gesagt habe, gab es damals in den meisten Ländern eine Legionärsbeschränkung. Deshalb gab es auch für kleiner Klubs leistbare qualitativ gute Legionäre. (Angebot-Nachfrage) Ich habe nie behauptet, dass Real jemals eine schlechte Mannschaft gehabt hätte. Das Problem ist jetzt aber nicht der Modus des internationalen Bewerbes, sondern eher, dass in den grossen Ligen die TV-Gelder so schlecht verteilt werden, dass wie im Falle der spanischen Liga nur zwei Vereine realistische Chancen auf den Meistertitel haben, und in der Premierleague ist es auch nicht viel besser.(Schau dir die Anzahl der Meister seit der Gründung an)
Es wird nicht spannender wenn der österreichische Meister in Hin-und Rückspiel aus dem Stadion geschossen wird

Kein team war jemals so dominant wie real.in den 50er 60er jahren. Die halbe startelf.bestand damals schon aus nichtspaniern.

Es geht hier nicht um unsere Bauernliga, sondern um den brachliegenden europäischen Fußball.

Und die Legionärsbeschränkung ist für den Fußball gut gewesen, aber wenn eine Mannschaft aus guten nationalen Fußballern besteht kann sie genauso gewinnen.

Und glaubst du, die großen Klubs bekamen früher weniger Geld als die anderen Klubs?

Die Rahmenbedingungen sind für die großen Klubs besser geworden. Aber den Meistercup würden sie nicht so dominieren wie die CL. Und das wäre für den europäischen Fußball essentiell notwendig. Bevor er zur reinen Inzuchtveranstaltung verkommt.

weil sich hier alle aufregen über den CL-Modus.

natürlich stimmt es, daß zuviele klubs aus einem land teilnehmen und solche teams wie zb. aus zypern oder österreich fast keine chance haben weit zu kommen.

aber zb. die halbfinalisten au den letzten jahren:
2011:schalke,manu,barca,real
2010:inter,barca,lyon,fc bayern
2009:barca,chelsea,manu,arsenal
2008:liverpool,chelsea,barca,manu
2007:manu,ac milan,liverpool,chelsea
2006:ac milan,barca,arsenal,villareal
2005:ac milan,einhoven,chelsea,liverpool
2004:monaco,chelsea,la coruna,porto
2003:real,juve,ac milan, inter

außer manu und barca schafft es kein team auf dauer unter die letzten 4...und selbst die sind einige jahre nicht dabei.
also es ist einfach blödsinn, daß da immer dieselben teams drin stehen wie unten einige behaupten.

Es sind immer reiche Klubs aus den ewig gleichen Ländern. Reine Langeweile. Das hat mit Fußball nur noch am Rande zu tun.

Und BTW: Vom ewig gleichen Barcelona-Fußball ist hier ja die Rede. Das ödet an. Es wollen immer mehr endlich wieder sympathische Underdogs erleben. Das macht den Fußball aus. Nicht irgendwelchen Millionären beim ewig gleichen Kick zuzuschauen. Die CL war von Anfang an ein sportliches Desaster. Jetzt zeigt sich nur noch unverblümter wofür sie geschaffen wurde: Als Schutzzone reicher Klubs, die in einem freien Cup der Landesmeister ihre Schwächen aufzeigen hätten müssen.

Lieber ein Titelhatrick von Roter Stern Belgrad als diese ewig gleiche und fade CL-Suppe, die ausschließlich reiche Klubs bevorzugt. Das ist kein Fußball, das ist seit Jahren nur noch eine Farce.

Wenn Real und Barcelona so gut sind ... warum stellen sie sich dann nicht der Konkurrenz wie vor 20 Jahren? Weil sie eben doch nicht so gut sind, wie sie sich verkaufen. Die haben genauso Schwächen und das faire System des Meistercups hat die beinhart aufgezeigt. Ein Finale mit einem Underdog schaut sich jeder aus Interesse an. Real gegen Barcelona in der 100. Auflage hingegen ..... ist nichts anderes mehr als langweilig.

Ich kenne die Modalitäten mit den Fernsehrechten nicht

aber heute hätte der ORF anstelle der ewigen Bayernpartien (warum diesmal, wegen Alaba?) es mit Mancity gg.Napoli versuchen können. Wär' ein Anfang gewesen, einmal "neuere" Teams im Free TV sehen zu können.

schönes logo, aber grauslig's bier.

aber sagens jetzt nicht, dass ihnen das Ottakringer schmeckt ?

passend zum schulanfang mein schönstes ferienerlebnis: anfang der nuller jahre in malinska, kroatien. meine freundin und ich schlurfen auf der suche nach einem netten badeplätzchen verschlungene uferpfade entlang. da taucht auf einmal ER auf. prosinecki joggt mit einem haberer auf uns zu und zieht einen großen grinser auf, als er merkt wie uns die kinnlade runterklappt. kaum realisiert, war er schon wieder weg, der augenblick und ER. werd ich wie seine auftritte bei der 90er wm nie vergessen.

Ich habs zwar sicher schon öfters gepostet, aber ich möchte den Meistercup wieder zurück!

Wenn man sich die CL anschaut, dann sieht man immer nur die gleichen Gesichter, jene die am meisten Geld haben.

Wenn man sich anschaut, was es für klingende Namen einmal im Fußball gegeben hat, die schon lange an Glanz verloren haben, dann kommt einen echt das weinen.

Benfica, Celtic, Ajax, Feyenoord, HSV, Marseilles, PSV, Steaua etc etc

Alles noch große Clubs, für die das Erreichen des CL- Achtelfinales wohl der größt mögliche Triumph ist, falls sie sich überhaupt noch qualifizieren.

Der einzige Weg den Fußball wenigstens ein bisschen fairer zu machen, ist die Rückkehr des Meistercups und zwar jetzt!!

Wenn sie dafür die Champions League verantwortlich machen, befinden Sie Sich aber in einem Stadium historischer Verklärung.

Die Mehrzahl der genannten Clubs war bereits weit vor der Einführung der Champions League nicht mehr so erfolgreich wie zu ihren besten Zeiten.

Ajax auch nach der Einführung der CL noch erfolgreich.

Absolut. Die CL ist nichts anderes als eine traurige Kopie der NFL. Immer und ewig die gleichen Partien. Das hältst du als Fußballfan nicht ewig durch. Da ist keine Spannung mehr dahinter. Ich hab schon seit Jahren keine CL-Finale mehr angesehen. Aber Meistercupfinale jedes Jahr.

Und BTW Damals spielten nur die besten! Eben ausschließlich die Meister. Und heute ... pro Land zig Teilnehmer und daher ein Großteil Loser (soviel zur "Liga der Verlier" im Kontext mit der Euro-League. Als ob es bei der CL anders wäre). Was für ein profitzentrierter und für Fußballfans uninteressanter Schwachs***.

so ganz passt der vergleich mit der NFL nicht. in der NFL spielen jahr für jahr die gleichen teams (die alle bereits qualifiziert sind) in den gleichen divisions, es gibt ein salary cap und ein draft system. die NFL spielt den titel bestes footballteam nordamerikas aus.

die CL ist eine verkappte Europaliga mit bevorzugung der starken ligen, einem auslosungssystem mit gesetzten mannschaften und dem größten schwachsinn, das der 3. der CL-Gruppenphase in die EL-K.O.-Runde einsteigen darf.

Achso damals spielten nur die Besten?

Na wenn Sie glauben, dass der österreichische Meister besser als der 4. aus der Premier League ist.

Die Meister sind mal die besten. Und ob der 4. der spanischen Liga besser als der österreichische Meister ist, interessiert da nicht. Es interessiert, ob der Meister der österreichischen Liga besser als der Meister der spanischen Liga ist. Und das wurde im Meistercup ermittelt. Ganz ohne Glaube :) .

Ganz Ihrer Meinung. Barcelona gegen Real ist zwar durchaus schön anzusehen, aber jedes Jahr fast die gleichen Paarungen ab dem Halbfinale ist langsam fad.

Wobei ich schon zufrieden wäre, wenn max. 2 Championsleauge Teilnehmer pro Land und nur der Meister fix qualifiziert ist.

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