Die Regeln, die für alle gelten, gelten für die FPÖ scheinbar nicht. Wie sonst erklärt sich der "braune Dreck" auf blauen Internetseiten
Dass bei der FPÖ andere Regeln gelten, ist zwar nicht neu, Harald Vilimsky argumentierte aber wieder einmal genau so. (Siehe auch derStandard.at vom 9.9.2011)
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Haltlose Diffamierung
Nicht aber die FPÖ, denn die FPÖ kann "die zahlreichen Beiträge nicht permanent überprüfen". Auf die nun stattgefundene Kritik, wonach der "braune Dreck" im Social Media Bereich der FPÖ besonders aktiv auffällt, wird von der FPÖ-Führung darauf hingewiesen, dass es sich um "haltlose Diffamierung" handelt. Heinz Christian Strache hat bei den ORF-Sommergesprächen hervorgehoben, dass die FPÖ genau so wie die anderen österreichischen Parlamentsparteien eine demokratische Partei ist.
Bitte Website säubern
Nun wenn sie das sein will, dann soll diese Partei gefälligst auch ihre demokratische Pflicht wahrnehmen, verfassungswidrige antidemokratische Beiträge von ihrem Internetauftritt bzw. dem Internetauftritt ihrer Mitglieder schnellstmöglich zu entfernen.
Dass sich an diesem Umstand aber nichts ändern wird, zeigt sich schon daran, dass die Regeln, die für alle gelten, nicht für unsere "heißgeliebte FPÖ" gelten. Immerhin ist es ja schon seit Jahrzehnten Parteistrategie der FPÖ, sich in Täter-Opfer-Umkehr zu üben. (Leser-Kommentar, Franz Althuber, derStandard.at, 14.9.2011)
Autor
Franz Althuber, ist Zeit- und Kulturhistoriker und lebt in Wien.