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Wien - Die Absolventen von Pflichtschulen sind zu einem "hohen Anteil nicht einsetzbar", unabhängig davon, ob es sich um reichere oder ärmere, städtische oder ländliche Gebiete oder Regionen mit hohem oder niedrigen Migrantenanteil handelt. Zu diesem Schluss kommt der Gewerbeverein nach einer Umfrage unter mehr als 2.000 vor allem kleinen und mittleren Unternehmen über das Kompetenzniveau von Pflichtschulabsolventen in Deutsch, Mathematik und Englisch, deren Ergebnisse am Montag in Wien vorgestellt wurden. Der Gewerbeverein spricht deshalb von einer "Generation Sozialfall".
Probleme beim Prozentrechnen
Mehr als 70 Prozent der Unternehmer schätzen zwar die grundlegenden Lesefertigkeiten der Pflichtschulabgänger noch als gut bzw. ausreichend ein. Allerdings finden schon mehr als 40 Prozent, dass die Schüler die grundlegenden Rechenoperationen nur unzureichend bis gar nicht beherrschen. Geht es um das Umrechnen in andere Maßeinheiten, ist mehr als jeder zweite Unternehmer unzufrieden, beim Prozentrechnen sind es schon rund 60 Prozent. Unzureichend bzw. gar nicht verstehen für mehr als 50 Prozent der Befragten die Schulabsolventen englischsprachige Diskussionen in Alltagssituationen. Und zwei von drei Unternehmen bezeichnen den Einblick der Schüler in die politischen Systeme als unzureichend bzw. nicht vorhanden.
"Gefährdung des dualen Systems"
Dieses laut Umfrage geringe Kompetenzniveau "schmälert die Chancen von etwa 50 Prozent der Schüler jedes Jahrgangs, einen Brotberuf erlernen zu können, es gefährdet das duale System, da sich immer weniger Betriebe zur Berufsausbildung durchringen können und es setzt unseren Wohlstand aufs Spiel, da schon mittelfristig zu wenig Unternehmer und Spitzenkräfte zur Verfügung stehen", so Stephan Blahut, Generalsekretär des Gewerbevereins, der die Umfrage in Kooperation mit der Kooperativen Mittelschule Brüßlgasse in Wien-Ottakring durchgeführt hat.
Bildungsstandards am Ende des Kindergartens
Der Gewerbeverein fordert in seinen aus der Umfrage resultierenden Empfehlungen u.a. Bildungsstandards am Ende des Kindergartens, der vierten, achten bzw. neunten sowie zwölften bzw. dreizehnten Schulstufe, deren Erreichung verbindlich per Zeugnis bestätigt werden soll. Am Ende des neunten Schuljahres sollte das Erreichen der Bildungsstandards als "Mittlere Reife" überprüft und damit aufgewertet werden. Die vollständigen Empfehlungen sind auf der Homepage des Gewerbevereins abrufbar. (APA)
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-fünfer gibts nimmer (inoffiziell, tut sich kein lehrer mehr an)
-sitzenbleiben gibts nimmer (siehe oben)
-schimpfen gibts nimmer
-nachsitzen gibts nimmer
-strafarbeiten gibts nimmer
-sanktionen irgendwelcher art gibts nimmer
-alle sind glücklich
-alle sind voll motiviert
-alle haben sich lieb
was ist da wohl passiert?
auch unsere Wissenschaftler sind in der Praxis nicht einsetzbar.
Beispiel Wirtschaftswissenschafter, Rechtswissenschafter,
Atomwissenschaftler usw.
Die Praxis ist nicht nur isoliertes Wissen(geht nebenbei ohne Training schnell verloren und sollte halt auch immer aufgefrischt werden vor Ort), sondern Anwendungswissen.
Und Hand aufs Herz: Unsere Gesellschaft hat ein psychosoziales Problem.
Auf der einen Seite werden Leute als Trotteln abgestempelt, weil es Konkurenzverhältnisse gibt oder weil man billige Arbeit Seite haben immer mehr Großgoscherte die Zügel in der Hand, oder von Geld wegen gesteuerte Macht kommt zum Einsatz.
Ja aufrechte Menschen braucht das Land, die fehlen und deshalb werden die Unterschiede immer größer
müssen sie ihren Arsch in bewegung setzten und endlich etwas tun.
Die aktuelle Regierung hat auf der ganzen Linie versagt. Alle aktuellen Regierungsmitglieder (und damit meine ich den gesamten Nationalrat) MÜSSEN sofort ihre Ämter niederlegen, zurücktreten und dürfen nicht mehr antreten.
Es wird Zeit das sich das Volk erhebt und die Politiker in ihre Schranken verweist.
Und jeder Soldat oder Polizist der gegen eventuelle Demonstranten eingesetzt wird soll sich überlegen ob er zum Volk oder zur Regierung gehört.
Ich habe als ehemaliger Sodat einen Eid geschworen. Ich betrachte die aktuelle Regierung als Feind des Volkes und bin daher nicht vrpflichtet sie zu schützen.
Das ist das was dabei Rauskommt wenn sich Ideen nicht durchsetzten können...
Ich Frage mich wann Herr und Frau Österreicher endlich einsehen das das Bildungsystem wie vor 100 Jahren einfach nicht mehr funktioniert!
Das Zeitalter der Information, hat in diesem Land also noch immer nicht in der Gesellschaft Einzug gehalten.
hat lange funktioniert. erst seit jede/r geistige inkontinenzler mit krausen ideen bildungsreformen einleiten darf, gehts bergab. ich hab in der HAUPTschule damals wurzelziehen ohne taschenrechner glernt. das bringen unsere dolme heute net amal mehr mit dem kastl zusammen. das hat NIX mit bildungssystem zu tun. das ist rein die vollkasko-mentalität unserer zeit.
schauen sie sich doch an mit was die Schule heute konkurieren muß!!!
Jeder Volksschüler hat schon eine Playstation/PC/Handheld what ever...alles schön Bunt und Aktionreich. Dagegen ist der verstaubte Unterricht natürlich extrem langweilig. In allen Bereichen. Um Mathematik (ein eher trockener Stoff) intere4ssant zu gestallten muß man eben weit aushohlen...nur muß man (als Lehrer) das auch dürfen! Sie haben gelernt wie man Wurzel zieht, schön, nennen sie mirr bitte drei Beispiele aus dem täglichen Leben oder anderen Unterrichtsgegenständen wo sie Wurzelziehen brauchen.
Danke im Vorraus
BTW: ich bin in den 70ern und 80ern in die Schule gegangen.
Und kann das auch, aber es ist ebenfalls die Entscheidung der Lehrkraft ob er/sie die Verwendung eines Rechners erlaubt!
Meine Lehrer waehrend der Pflichtschule haben das nicht, und tun das heute 10 jahre spaeter auch nicht, wenn wir aber Lehrkraefte haben die das ebenfalls nicht koennen (und ich unterstelle nicht das das jeden Lehrer betreffen wuerde - also liebe Lehrer halten sie sich zurueck - oder verteidigen sie auch Idioten nur weil sie denselben Beruf haben), was kann man dann erwarten.
Und auch vor 120 Jahren bestand schon (berechtigte) Kritik am Bildungssystem. Auch damals hat es nicht funktioniert.
Die "aktuellen" Schlagzeilen, brachte der Spiegel Anfang der 70er (soweit kann man sie zumindest heute noch zurueckverfolgen).
Sondern auch fruehere, es mag vielleicht sein das es prozentuell immer mehr werden, aber das nennt sich Schneballlawiene. Wenn auch nur ein geringer Prozentsatz an inkompetenten Lehrenden vor 40 Jahren(wo die Gesellschaft definitiv anders aussah als heute) unterwegs war, dann verursacht dieser geringe Protentsatz einen groesseren, und das zieht sich langsam aber doch ueber Jahre hinweg - und summiert sich,.. Wenn wir nicht intervenieren und das Drittel Inkompetenzler aussortieren und fuer nachkommende Lehrer die Ausbildung effizienter/haerter/besser machen werden sie auch in Zukunft die Evulotionsbiologie der Ratten nachahmen koennen, ein Paeaerchen hunderte Nachkommen p.a. Und der gesellschaftliche Wandel wird das nur Beschleunigen - nice!
Ich arbeite schon, und zwar seit fast 20 Jahren. Und wenn ich meine Kunden so ausbilden würde wie Schäler dann würden die mich in der Luft zerreisen.
Ja, ist wahr, auch Erwachsene lernen noch was, aber nicht auf die dümmliche Art wie ein der Schule.
Ich hatte beide varianten und kann mich nicht daran erinnern das es besser war am samstag, an dem meine familie immer etwas unternahm, in die schule zu gehen,.. Und am montag Motivierter in der schule war,.. Im gegenteil. Das Wochenende gehoert meiner meinung nach fuer die Familie und zum regenierieren. Und was bliebe den Vollzeit-arbeitenden Eltern denn sonst noch von ihren Kindern,..
wenn Österreichs Wirtschaft untergeht. Im globalen Maßstab sind wir vollkommen unbedeutend. Ausserdem ist die derzeitige Bildungssituation hervorragend geeignet uns auf die Funktion als Billiglohnland für die zukünftigen Wirtschaftsgiganten China, Indien, .. vorzubereiten.
Bis es soweit ist, muß halt die Mindestsicherung reichen.
Ich kenne - leider - derartige Jugendliche und frage mich schon länger, woran es liegen kann, dass die so sind, wie sie sind. Die Ursache ist - so glaube ich - ein Mix aus schlechter Erziehung und schlechter Schulbildung.
Man kann von einem Lehrer nicht erwarten, dass er einem Kind etwas beibringt, dem alles egal ist, das keine Selbstständigkeit kennt weil ihm alles "hinten reingeschoben" wird und das auch niemals Konsequesnzen befürchten muss wenn es sich nicht an die Regeln hält - und nein, ich meine nicht die Prügelstrafe.
Man kann aber auch von Eltern nicht verlangen, dass sie die Kids "ordentlich" erziehen und die dann in der Schule "versandeln" weil manche (!!!) Lehrer ausgebrannt und demotiviert sind.
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