Down

Linux.com wurde gehackt

12. September 2011, 10:59
  • Artikelbild
    foto: max-b linux user group scandiano

Linux.com und linuxfoundation.org offline - mögliche Verbindung zu kernel.org-Einbruch

Linux.com und linuxfoundation.org wurden offenbar Ziel eines Hackerangriffs. Derzeit kann man auf den Webseiten nur die Meldung lesen, dass die Seiten auf Grund einer Sicherheitslücke derzeit offline sind. Am 8. September wurde die Lücke bemerkt und die Linux Foundation hat sich aus Sicherheitsgründen entschlossen, die Seiten offline zu nehmen.

Warnmail

Wie heise.de berichtet, haben alle Nutzer eine Warnmail bekommen, dass die Passwörter und SSH-Schlüssel kompromittiert sein könnten und nicht weiter verwendet werden sollten.

Einbruch in kernel.org

Die Linux Foundation glaubt an einen Zusammenhang mit dem Einbruch in kernel.org. Am 28.August wurde von den Administratoren erkannt, dass ein Hacker offenbar Zugriff auf Root-Rechte auf den Servern hatte. (soc)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
1 2
UnterwegsNachNirgendwo
03
13.9.2011, 09:38

na vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen hier zu kapieren dass hacker im allgemeinen nicht die gottgesandten jedi-ritter im kampf gegen das böse sind, sondern ganz gewöhnliche kriminelle.

motd
21
14.9.2011, 07:30
oh noch so ein Ahnungsloser

Aber dem Kleinkinde zur Erklärung:
Es gibt Gut und Böse und dazwischen auch so einiges.
Mit Definitionsabklärungen komm ich Dir erst gar nicht.
Aber keine Sorge, der Polizeistaat den sich ein Mittelstandsversager wie Du wünscht der kommt bestimmt.

Hagbard.Celine
06
13.9.2011, 09:41

Vielleicht hilft dieses Posting hier dem einen oder anderen hier zu kapieren, dass man den Begriff Hacker vielleicht weiter unterteilen sollte und nicht alle Hacker allgemein zu kriminalisieren.

G-Frasta
00
22.9.2011, 20:29

Ich glaube mittlerweile, dass der durchschnittliche Mensch einfach nicht in der Lage ist, den Wert differenzierten Denkens bzw. der Ablehnung von Pauschalisierung zu erkennen!

michikklas
03
13.9.2011, 07:44

Vielleicht sollte jemand diesen Scriptkiddies sagen, das Linux OpenSource ist. Man kommt auch völlig legal zum Quellcode. :-)

major grubert
00
13.9.2011, 08:54
tja

aber zb. die ssh schluessel sind da schon viel interessanter. wer weiss zu welchen tueren die noch passen! und auch bei den passwoertern wird es den einen oder anderen geben der das gleiche mehrmals verwendet.

Hagbard.Celine
00
13.9.2011, 09:42

Ich würde mal sagen, dass die einmalig sind. Interessant dürften die SSH-Schlüssel nur für eine MITM-Attacke werden.

pnoid
07
12.9.2011, 21:09
Wer Linux fälscht, kopiert, immitiert oder nachmacht,

oder kopiertes, gefälschtes, nachgemachtes oder immitiertes Linux in Umlauf bringt wird mit.... Gar nix bestraft! 8)

Aber ehrlich, was für ethischen Grundsätzen folgen Hacker die Linux schaden?

undalleswirdgut
00
19.9.2011, 11:07
... selbstironie schadet nie,

zeichnet auch ein offenes System aus, eigene Schwächen aufzuzeigen und ohne große Trara auch einmal Werte zu verletzen ... besser als jede Nibelungentreue

opryde
02
13.9.2011, 10:49

unix-zeloten, welche die falsche lehre bekämpfen ;)

Hagbard.Celine
05
13.9.2011, 09:43

Die Hacker haben wahrscheinlich OpenBSD verwendet ;)

Fairy Tail
01
12.9.2011, 19:40

Es gibt nur drei Möglichkeiten: Die Iraner, die Chinesen oder SCO …

Hagbard.Celine
00
13.9.2011, 09:43

SCO? Gibts die noch? Bzw haben die überhaupt noch Kapital für einen PC geschweige denn einen Internetanschluss?

B.M.2
00
13.9.2011, 00:04

ich vermute Microsoft :)

justanordinarydude
05
12.9.2011, 19:02
die wollen wohl an die source -.-

Andreas Grois
03
12.9.2011, 16:39
flexible
00
12.9.2011, 21:53

wenn das ein einfacher webseitenhack war... wieso sollen dann ssh schlüssel kompromittiert worden sein ...
ich möchte doch annehmen dass jemand der meinen webserver (oder nur irgendein blödes CMS) hackt nicht aus /var/www rauskommt oder?

Charlie Brown
00
13.9.2011, 13:13

wenn der angegriffene dienst (sei das der webserver selbst oder ein verwundbares cgi oder ähnliches am server) rechte außerhalb von var/www hat, hat sie der angreifer dann auch ;)

flexible
00
17.9.2011, 13:11

ja klar.. aber zu meinen ssh schlüsseln die in meinem home verzeichnis liegen hab ausschliesslich ich zugriff.. das ist default einstellung.. da müssen die den webserver schon als root gestartet haben ...

Matthias Fuchs
 
00
12.9.2011, 19:28

Hätten Sie das auch gepostet, wenn microsoft.com gehackt worden wäre?

opryde
21
12.9.2011, 16:15

soviel zu den wunderwuzzi-hackerbewerben und linux-evangelisten.

STiAT
11
12.9.2011, 12:56
Bester Absatz:

Was heißt: Die PWs waren klartext oder schwach verschlüsselt gespeichert. Haben wohl auch ihre Hausaufgaben nicht gemacht.

If you have reused these passwords on other sites, please change them immediately.

Hagbard.Celine
00
13.9.2011, 10:16

Oder nicht gesalzene MD5-Hashes, kennt man ja.

YoungManKlaus
00
13.9.2011, 08:36
ich kenn da ne firma ...

da wurde das von der chefetage so angeordnet (passwörter nur symmetrisch verschlüsselt -> wieder entschlüsselbar) damit ihnen der Service-Desk ihre PWs vorlesen kann wenn sie sie vergessen.
... Und nein, das ist keine kleine Firma und ja, die sind in der IT tätig ...

oink
00
12.9.2011, 14:53

es geht vor allem darum, wie gut die passwörter selbst sind, nicht deren verschlüsselung. mit einem guten dictionary kommt man an einfache passwörter ran.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 33
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.