HP Touchpad landet im Homeshopping-Fernsehen

  • Im Abverkauf geht das Touchpad weg wie warme Semmeln.
    foto: apa/montage: red

    Im Abverkauf geht das Touchpad weg wie warme Semmeln.

WebOS-Tablet erlebt Höhenflüge im Abverkauf – HP will noch einmal nachliefern

Die Schlussverkauf-Aktionen des HP Touchpad scheinen kein Ende zu nehmen. Nach einem 99-US-Dollar-Verkauf und einer etwas missglückten Aktion eines deutschen Online-Händlers, wurde das WebOS-Tablet nun auch im US-amerikanischen Homeshopping-Fernsehen feilgeboten.

200 Dollar

QVC hatte das Tablet vor wenigen Tagen um rund 200 Dollar im Angebot, wie Engadget entdeckt hat. Der Verkauf dürfte ebenso wie bei den vorigen Aktionen ein Erfolg gewesen sein, denn mittlerweile ist das Tablet auf der Website von QVC nicht mehr erhältlich. Interessierte können aber nach wie vor einige TouchPads ergattern. So werden beispielsweise auf Amazon noch einige Tablets als vorrätig gelistet. Auch ein Blick auf die Preisvergleichsplattform Geizhals zeigt, dass einige Händler das Tablet noch anbieten - mitunter jedoch zu sehr hohen Preisen.

Einmal geht's noch

Der Erfolg solcher Aktionen hat HP inzwischen dazu veranlasst, noch einen Schwung Tablets in den Handel bringen zu wollen. Im Lauf des vierten Quartals soll eine limitierte Stückzahl produziert werden, verspricht HP (der WebStandard berichtete). Weitere WebOS-Geräte will das Unternehmen aber nicht mehr entwickeln.

Preisfrage

HP hat das Tablet erst Anfang Juli auf den Markt gebracht, der Preis ab 500 Euro und die verhaltenen Kritiken haben Konsumenten aber abgeschreckt gleich am Anfang zuzugreifen. Die Verkaufsaktionen dürften allerdings zeigen, dass es nicht an Interesse an dem Tablet mangelt. Die Hersteller werden sich überlegen müssen, ob sie gegen das derzeit dominierende Tablet - Apples iPad - Konkurrenzprodukte ins Rennen schicken, die teilweise noch teurer sind. (br/derStandard.at, 12. September 2011)

Share if you care