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Was mir bei der Diskussion über Vermögenssteuern am meisten auf die Nerven geht: Die Gegner von Vermögenssteuern, Erbschaftssteuer, einen höheren Spitzensteuersatz usw. tun immer so, als ginge es da um "Neid" auf die Reichen, während manche etwas altbackene Linke in Klassenkampfjargon verfallen, von der Art: "Jetzt holen wir uns das Gerstl der Reichen". Aber primär geht es bei Verteilungsfragen doch darum, was eine vernünftige Verteilung ist - ökonomisch für eine Volkswirtschaft, sozial für ein Gemeinwesen. Aber das heißt letztlich doch auch: Was richtig für alle ist, und nicht nur aus dem Blickwinkel irgendwelcher Egoismen. Und eine schroffe Ungleichverteilung ist schlecht für alle, genauso wie hohe Budgetdefizite schlecht für alle sind. Kurzum: Eine fairere Verteilung ist ökonomisch vernünftig, sie ist sozial vernünftig, sie ist gut für alle. Nicht wenige Wohlhabende haben das verstanden. Die rufen ja förmlich: Ja, wir wollen mehr Steuern zahlen, wir wollen auch ein bisserl beitragen zur Finanzierung des Staates.
Plus: Schüssel geht endgültig in die Rente. Vielleicht haben wir den 1999 nur alle falsch verstanden. Der hat nicht gesagt: "Wenn ich Dritter werde, gehe ich in die Opposition". Sondern: "Wenn ich Dritter werde, gehe ich in die Korruption."
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
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Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Wie soll eine Politik die Märkte bändigen, wenn sie sich von ihnen abhängig macht?
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Besitzer kleiner und mittlerer Vermögen jammern über den "Anlagenotstand"
Aha. Sinnvoll wären höhere Steuern auf Vermögen, weniger Steuern auf Arbeit. Nachdem Herr Misik intelligent ist, weiß er natürlich, daß er Äpfel und Birnen multipliziert: Steuern auf Arbeit = Einkommensteuer. Steuern auf Vermögen=Steuern auf etwas, das die Einkommensteuer übriggelassen hat, was also schon der ESt. unterlag. Ich orte hier eine eklatante intellektuelle Unredlichkeit und die finde ich zum Kotzen.
Als Kinder haben wir schon gehört: Angriff ist die beste Verteidigung. Hänge den anderen um, wessen Du bezichtigt werden könntest oder wirst. *
Teile unserer Schwergewichtpolitiker (ÖVP) u. Akteure eines Systems der Habgier haben es sich zur Überlebensstrategie gemacht, jene, die Brände beobachten, zu Brandstiftern zu machen. Medien sind deren beste Handlanger, indem sie den Begriff Neiddebatte zumTatbestand machen. Es gibt keine Neiddebatte. Denn unter jenen, die zur Ethik der Solidarität und des Teilens aufrufen, sind seit jeher große Menschen, die den zerstörerischen Flächenbrand der Habgier beobachten. Und wenn es Neider gibt, dann dort, wo jedes Mittel heilig ist, wenn es den Zweck verfolgt, nicht teilen zu müssen.
Die Reichen waren immer die Feinde, was soll daran neu sein...neu ist höchstens, wer zu den Reichen zählt...und wer sich nicht dazu zählt...der Autor M lebt in der top 3% Gesellschaft...ob er sich wohl zu den Reichen des Landes zählt?
Die Marktwirschaft braucht ein positives Wirtschaftswachstum, sonst bricht sie zusammen. Club 2, Sa od Fr.
Er hat da zwar etws durcheinander gebracht, meint zB Kapitalismus ..., aber eine gewichtige Stimme gegen eine Austerity-Politik. Baba Stark (ex EZB) und fall net.
Im letzten P.M. [1] wurden die Zustände im alten Rom die zum Niedergang der "Demokratie" führten an-diskutiert. Da kamen erschreckend viele Parallelen zu diesem Beitrag zu Tage die sich alle irgendwie um Verteilungs-ungerechtikeiten drehen ...
Übrigens, Pluspunkte an Misik für die Quellenangabe :)
[1] P.M. HISTORY - Die dunkle Weltmacht Terror, 09/2011
Hoch leben die Emotionen! - Aber die Gefühle sind halt schneller da, als die Lust am Denken.
Bis jetzt ist mir von Seiten der SPÖ oder der sogenannten Linken nicht bekannt, wie die Steuervorschläge administriert werden könnten ... und so fürchte ich, dass sie viel Lärm um wenig machen.
Soziale Gerechtigkeit stellt man aber mit "nervigen" Geschwätz nicht her.
Hinsichtlich der Vermögensverteilung sei auf den Gini-Koeffizienten (OECD) verwiesen.
Einkommen aus Kapital werden mit (weitaus) geringeren Abgaben belastet als Einkommen aus Arbeit.
http://innerand.at/2011/09/s... chtigkeit/
In den letzten 3 Jahrzehnten ist die Lohnquote des Volkseinkommens um über 15% gesunken - die Abgaben darauf gleichzeitig gestiegen.
Die Arbeitnehmer bekommen einen immer kleiner werdenden Anteil vom Kuchen den sie backen und müssen davon auch noch einen größeres Stück an den Staat abgeben als andere Einkommensgruppen.
Tobin-Tax, Maschinensteuer, Anhebung des Einheitswertes von Grundstücken an den Verkehrswert, Vermögenzuwachssteuer, Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Aufhebung der Gruppenbesteuerung. Schon würden wir im Geld schwimmen und könnten den Sozialstaat in alle Ewigkeit finanzieren.
...bei Beamten, den zusätzlich, über das Beamtensystem hinausgehende Pensionsprivileg der Stadt Wien, Nationalbank, Hacklerregelungen, ÖBB, etc. Eingrenzung der Zuschüsse für die Verluste aus Ineffizienz und Missmanagement bei ÖBB, der Agrarförderungen etc. Einsparungen in Beamtenstaat, Gesundheitssystem und bei denen die zwar den Sozialstaat belasten ohne ihn wirklich zu benötigen, Wohnbauzuschüsse etc.
So könnte wir den Sozialstaat in alle Ewigkeit finanzieren....
...UND KÖNNTEN DIE STEUERN SOGAR NOCH SENKEN!
Das sollte für einen intelligenten Politiker und Wähler das erklärte Ziel sein.
Neue Steuern zu erfinden kann jeder Dummkopf!
Und nochwas: "Steuern erfinden kann jeder Dummkopf"??
Ich sag nur, die Dummköpfe können noch was anderes: Nämlich blindwütiges Sparen!
Die Kunst liegt darin, an den richtigen Stellen zu sparen (einige ihrer aufgelisteten Punkte sind völlig zutreffend) und an der richtigen Stelle Steuern zu erhöhen, nicht nur aus praktischem Nutzen sondern schon allein der Gerechtigkeit wegen!
Misik wehrt sich zwar gegen „Was für die Wirtschaft (=die Reichen) gut ist, ist für uns alle gut”, argumentiert aber „Was für uns alle gut ist, ist für die Wirtschaft (=die Reichen) gut.“
Die Verteilungsfrage ist sehr wohl eine Frage gegensätzlicher Interessen!! Das zu überspielen ist weder gut und richtig, wenn es von den Rechten kommt, noch wenn es von den Linken kommt.
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