Sozialisten für Wiedereinführung der Reichensteuer

11. September 2011, 21:52

Abgabe war 2008 abgeschafft worden - Kabinettsbeschluss am Freitag erwartet

Madrid - Der Spitzenkandidat der spanischen Sozialisten bei der Parlamentswahl im November hat die sozialistische Regierung von José Luis Rodríguez Zapatero aufgefordert, die seit 2008 ausgesetzte Reichensteuer umgehend wieder einzuführen.

Zapateros früherer Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba sagte in einer am Sonntag gehaltenen Rede in Galapagar bei Madrid, wenn das Kabinett der Reichensteuer jetzt zustimme, könne das Geld der neuen Regierung bereits im nächsten Jahr zur Verfügung stehen. Spanische Medien berichteten unter Berufung auf Regierungskreise, das Kabinett werde die Wiedereinführung der Reichensteuer am Freitag beschließen.

Die Reichensteuer wurde bisher von den Regionen erhoben. Rubalcaba setzt sich dafür ein, dass diese Aufgabe künftig der spanische Staat übernimmt. Es wird allgemein erwartet, dass die regierende Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) die Wahl am 20. November verliert. In Umfragen liegt sie regelmäßig deutlich hinter der konservativen Volkspartei (PP) von Oppositionsführer Mariano Rajoy. (APA)

Alexander Patjomkin
00
14.9.2011, 14:05
Wenn man die Sache nüchtern überlegt, kommt man auf der Schlussfolgerung,

dass praktisch alle Annehmlichkeiten, Genüsse, Vorteile, infrastrukturelle Einrichtungen usw... usw.. für die Rechen gemacht wurden, die benutzen praktisch alles, die haben dafür Geld und Zeit..
Oder haben Sie schon mal einen Obdachlosen in Opernbal gesehen? oder einen in einem Flugzeug? oder wurde ihm schon mal eine Niere transplantiert? oder ...
Die Reichen haben alles in Griff, und sie erdreisten sich noch zu behaupten, dass es so gerechtig ist.

Rodrigo Higgings
00
12.9.2011, 07:03
Immer wieder dieses UNwort "Reichensteuer".

Die schichten danach einfach nach und nach ihr Vermögen in Steuerparadiese um und siedeln aus, weil
sie es nicht mehr als genehm finden, sich hier ausnehmen zu lassen.

Vermögen weg, Umsatz weg, Steuereinnahmen weg.

Die Lösung wäre aber: Einsparungen beim Staat und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Gepaart mit einer gesetzlich verankerten Schuldenrückzahlung (nicht nur die Zinsen) könnte das das Ruder herum reißen.

Das wird aber nie passieren, dazu sind sie zu feige und zu blöd, die gewählten Repräsentanten!

badlwand
00
12.9.2011, 04:28
die ratingargenturen werden antworten.

als vertreter der weltweiten oligarchien, werden sie das gar nicht gutieren, obwohl es für den staat sinnvoll ist.

das fernziel dieser oligarchien ist ein weltweites "stateless government" (Jan ziegler)

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