Resistance 3 (Insomniac/Sony) ist für PlayStation 3 erschienen
Der Widerstand gegen die außerirdischen Invasoren wird persönlicher und laut Testern auch mitreißender
Es ist das Jahr 1957. Der Jahre lange Kampf gegen die außerirdischen Invasoren Chimera scheint mittlerweile aussichtslos. Als resignierter Widerstandskämpfer zieht sich Joseph Capelli mit seiner Familie in den Untergrund zurück, um zumindest noch ein paar glückliche Jahre verbringen zu können, bevor die Menschheit vernichtet wird. "Resistance 3" zeichnet ein finsteres Bild und versetzt den Spieler nach dem hoffnungsvollen Aufbäumen eines internationalen Militärbündnisses in die Rolle eines Überlebenden, der nicht mehr an eine menschliche Zukunft glaubt.
Persönliches Schicksal
Entwickler Insomniac hat dafür die bombastischen Dimensionen des Vorgängers eingedämmt und sich auf die Intensität von Straßenkämpfen konzentriert. So, wie die Kampagne sich mehr an einem persönlichen Schicksal orientiert, wurde etwa im Mehrspielermodus auf kleinere, intensivere Gefechte gesetzt. Der gezielte Einsatz der vielseitigen, ausbaufähigen Waffen passend zur Gegnerschaft wurde ins Zentrum des Gameplays gerückt. Eine Prioritätenverlagerung, die zumindest der Fachpresse zu gefallen scheint.
Kampf um die Heilung
Das Familienschicksal wird mit der Hoffnung auf eine Heilmöglichkeit gegen die Chimera-Seuche schließlich dennoch zum typischen Weltrettungsepos, allerdings habe man es geschafft, der Schlacht im dritten Teil nicht nur durch eine neue Art-Direction mehr Persönlichkeit zu verleihen. "Die Action ist fokussierter und enger strukturiert. Insomniac hat ganz klar versucht mit der Aufmerksamkeit auf ein Einzelschicksal innerhalb der Invasion eine persönlichere, erschütternde Geschichte zu erzählen. Das ist ihnen zweifellos gelungen", meint etwa IGN.
Richtige Waffenwahl
Ob mit dem Gamepad oder dem ebenfalls gut integrierten PlayStation Move-Controller - die Gefechte gestalten sich intensiv und blutiger als zuvor. "Die (spielerische) Betonung der Waffen ist sicher der richtige Schritt für Resistance 3. Verschiedene Kanonen auszuprobieren und diese auszubauen macht Spaß und es erwarten einen einige unterhaltsame Überraschungen auf dem Weg. Der Multiplayer sticht trotz einiger cleverer Features nicht ganz so heraus, die Variation und das Timing der Kampagne machen das Einzelspielererlebnis jedoch zum bislang besten der Serie", meint Gametrailers.
Keine kreative Mutation
Eurogamer lobt zwar ebenfalls das aufpolierte Spielerlebnis, merkt allerdings an, dass hier wenig getan wurde, um aus der Masse herauszustechen. "Das FPS-Design hat sein evolutionäres Dach erreicht und es braucht Mutanten-DNA um einen Durchbruch zu schaffen." Die Entwickler hätten sich aber aus verständlichen Gründen auf ein traditionelles Konzept gestützt. "Die vorsichtige Herangehensweise hat in einem Spiel geendet, das extrem unterhaltend ist, aber niemals so inspirierend, wie man es sich vielleicht wünscht", so das Fazit. (zw, derStandard.at, 11.9.2011)
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ich hab mir das game bei gamestop (mit der aktion) für 10 euro geholt.
das war gerade noch vertretbar.
wiedermal ein durchschnittlicher shooter, und es gab auch nichtmal einen endboss. keine ahnung warum das neuerdings (auch bei crysis 2) in mode gekommen ist.
einfach eine größere gruppe mobs umnieten und das spiel ist aus.
auch die erzählung und cinematurgie ist als durchschnittlich zu beschreiben, es wird zwar versucht eine emotionale verbindung aufzubauen aber es ist einfach schon so oft versucht worden und dieses spiel reiht sich in die unendlich lange schlange der mediocre-shooter mit ein.
60 euro dafür zu nehmen ist imo eine frechheit.
es gibt zwar auch viele waffen, die man aber sogut wie nicht braucht, echt mau!!! :P
Hoffentlich kann man im Online-MP wieder Mensch gegen Mensch, wie im 1. Resistance spielen. Das Mensch gegen Bestie war im 2. ja ganz ok zur Freund-/ Feindtrennung aber eben vom ganzen aussehen her und dem Realismus wegen, würde mir das schon besser gefallen, wenn man so spielen kann, wie man das selbst für gut hält
irgendwie ist es mir immer noch lieber wenn die rezensenten vom standard heimlich bei anderen abschreiben als wenn sie offen zugeben das besprochene spiel den besprochenen film die besprochene platte nie in händen gehalten zu haben, denn im lügen ist zumindest noch ein rest journalsitischen ehrgefühls vorhanden.
Resistance 2 hatte schon eine tolle Atmosphäre - naja, wenn ich mal wieder mehr Zeit habe werd ich mir es wohl holen...
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