Spionage

Wissenschaftler bauen Hacker-Drohne "Skynet"

Zsolt Wilhelm, 11. September 2011, 14:55
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    foto: stevens institute of technology

    Die "SkyNet"-Drohne: Ein gefährlich modifiziertes Spielzeug

Umgebauter Spielzeug-Quadcopter kann mit Angriffs-Computer an Bord lokale Netzwerke ausspionieren

Mit dem intelligenten Supercomputer aus "Terminator" hat sie nichts zu tun, doch die Erfindung eines Forschungsteams des Stevens Institute of Technology könnte dennoch aus dem Hirn eines Sci-Fi-Autors stammen. Vergangenen Monat zeigten die Wissenschaftler auf der USENIX Security Conference eine Drohne, die mit einer eigens geschriebenen Software Jagd auf WiFi-Netzwerke macht. Hat das "SkyNet" getaufte Fluggerät ein Netzwerk entdeckt, versucht es dieses auszuspionieren oder missbraucht es unbemerkt als Bot-Netz für kriminelle Machenschaften.

Für wenige Hundert Dollar

Die dafür benötigte Hardware schlage mit wenigen Hundert US-Dollar zu Buche. Der Quadcopter (in diesem Fall die AR.Drone von Parrot für ca. 300 Euro) wird noch mit einem kleinen Linux-Computer ausgestattet, der eine WiFi-Erkennung und die Angriffssoftware mit sich bringt. Auf dieses Weise, erklärt der Projektleiter, kann der Angriffscomputer zum Zielort geführt werden und - modifiziert mit Solar-Zellen - auch dauerhaft Schaden anrichten. Der Umweg über das Internet sei nicht mehr notwendig. Ein möglicher krimineller Einsatzzweck sei die Betriebsspionage.

Nicht zurückzuführen

Dadurch, dass der Angriffsweg nicht über Server und das Internet erfolge, seien die Angreifer mittels Drohne auch praktisch nicht identifizierbar. Dabei mache sich die Hacker-Drohne eine oft vernachlässigte Schwachstelle zu Nutze: Interne Netzwerke. Den Wissenschaftlern nach lege bei Firmen der Fokus auf der Sicherung gegen Internet-Eindringlinge, wobei das Netzwerk selbst oft vernachlässigt würde. (zw)

Links

SkyNet Project (PDF)

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Posting 1 bis 25 von 30
1 2
Roy Bär
00
13.10.2011, 17:33
Na Gott sei Dank,

haben sie es nicht "GLaDOS" genannt... wenn schon bei "Skynet" so die Alarmglocken klingeln^^

suit
 
00
28.9.2011, 17:54

Das Problem bei der AR.Drone ist allerdings: wenn die Daten gesammelt sind, haut das Ding damit ab :p

Gegenflieger
01
12.9.2011, 17:43

Wieso sie immer nur Namen aus den Terminatorfilmen benutzen?
Warum mal nicht ED 209 oder hat man Angst sich unheil anzuziehen.)

Chief Cohiba
020
12.9.2011, 17:08
Das mein...

...altes Luftdruckgewehr einmal als Firewall herhalten muss, hätte ich mir auch nicht gedacht!

*harharhar*

blasta
 
00
12.9.2011, 12:03

schwebende gyrokopter-terminatoren --> arnie mit rotorblättern :)

standarT
00
12.9.2011, 10:41

bald ziehen statt Wespen nur noch Drohnen durch die grillduft geschwängerte Sommerluft.

Wutbürgerlicher Gutmensch
01
12.9.2011, 08:14

endlich ein zielobjekt für meine linux laserpointer-batterie
http://derstandard.at/131500560... efaehrlich

:-)

Okin37
00
12.9.2011, 08:32
Wipe them out...

...all of them!

fhaselbein
02
12.9.2011, 08:12
Vorsicht

Skynet lernt mit geometrischer Geschwindigkeit

Sheldon
03
12.9.2011, 06:39
ja so fängt es an

ganz harmlos als Spielzeug - bis dann der Tag des jüngsten Gerichts kommt *gg*

smeexseus ...
 
00
11.9.2011, 23:01

wer sich so ein styropor ding für 300euro andrehn lässt hat sie echt nicht mehr alle , materialkosten vom fluggerät selbst belaufen sich auf höchstens 20 euro

smeexseus ...
 
00
12.9.2011, 01:23

ps: und vorallem die "spiel" oder "laufzeit" unglaubliche 9 minuten laut verkäufer ...

the_kl
00
12.9.2011, 08:06

Das ist mir auch als erstes Eingefallen. Eine Wahnsinns Reichweite! Damit lässt sich der "Angreifer" ganz sicherlich extrem schwierig eruieren. Nichtsdestotrotz das Konzept zeigt diversen Firmen hoffentlich einfach zu behebende Schwachstellen auf.

F.S.K
510
11.9.2011, 21:59
darum sollten linux-computer verboten werden.

suit
 
00
28.9.2011, 17:56

So ein blödsinn, mit Linux wär das alles nicht passiert :)

T. Lurker
00
12.9.2011, 02:46
Sie haben zwar das Tag vergessen - trotzdem =:-)

Hans Meier459
02
11.9.2011, 22:22
darum sollten linux-computer verboten werden.

.. möglicherweise will man Opensource abwürgen. Zum Staatsfeind erklären. Bürger die denken. Gott behüte uns!
Wir Politiker denken für Euch (und bereichern uns) Fresst, saufts und halts Maul, Volk saudumms!

bsdcornel
01
11.9.2011, 21:36
Sollen wir als Diktatur

eingestuft werden. Dass man in Westen nicht unkontrolliert ins Internet kommen soll? Dasselbe aber als undemokratisch in arabischen Länern und China brandmarkt.
Wo sind wir jetzt? In einem Polizei/Diktaturstaat!

bsdcornel
03
11.9.2011, 21:42
seit wann braucht man dafür

eine Drohne. Ein uralter PC / Handy tuts doch auch als WLANgerät um ein begrenztes Netz nach außen umzuleiten. Ein dummer Wlanrouter tuts auch. Aber auf Fluktechnik hinweisen, um Verbote zu definieren.
Seid ihr hinterm Mond.

teh fonsi
02
11.9.2011, 19:51
Habe vor kurzem beobachten dürfen...

... wie so eine AR-Drohne in der Stadt beim kleinsten Windstoß das zeitliche gesegnet hat.

prado
014
11.9.2011, 18:01
Tontaubenschießen wird boomen

King of Avalon
06
11.9.2011, 17:13
Neue Produktideen

Von nun an werden Firmen wir Norton oder McAfee auch Schrotflinten und Luftdruckgewehre anbieten. Die Softwarebranche steigt ins Waffengeschäft ein...

PHF_XY
00
12.9.2011, 06:05

Bisher hab ich Freeware Antivirus Software genutzt, aber wenn mir McAfee ne Flinte mitschickt - dann könnt ich umdenken ;-)

senf mit korn
00
11.9.2011, 16:58

Ist nicht neu, in Österreich leider nur in Sichtweite betreibbar um nicht als Drohne genehmigt werden zu müssen was sich kein Privater so schnell leistet.

Eine andere auch recht witzige Variante ist das transparente Durchschleusen und mitlesen der jeweils interessanten Frequenzen.

Worauf die Aussage zu den ungesicherten Intranets beruht wäre schon interessant, wollen diese Experten wirklich darauf hinaus dass Firmen-WLANs oft nur über die Signalreichweite gesichert wären, wobei "oft" in Relation zu unkonfigurierten Heim-Routern steht?

chelene chirsch
02
11.9.2011, 19:21

viele firmen haben schon lange wlan und entsprechend nur WEP-keys - was natürlich nicht besonders, geschweige optimal ist.

in meinen augen eigentlich komplett egal, wenn man e.g. dieses wlan auf addressen beschränkt und z.b. traffic darüber mittels vpn sichert - das machen aber natürlich die alten "early adopters" nicht (mehr).

zweites - unlustiges - element sind teilweise "technikaffine" mitarbeiter. da kann schon mal ein wlan access point am LAN hängen.

auch nicht schlecht sind hotels und firmen mit visitor-wlan, welches 1:1 ins normale LAN greift.

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