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Kuss, Kuss.
New York - Jürgen Melzer hat gemeinsam mit dem Deutschen Philipp Petzschner den Doppelbewerb bei den US Open gewonnen. Das Duo besiegte im Finale am Sonntag das polnische Duo Mariusz Fyrstenberg und Marcin Matkowski glatt mit 6:2, 6:2. Für Melzer und Petzschner ist es der zweite Grand-Slam-Titel nach dem Wimbledon-Sieg im Vorjahr. Als Preisgeld teilen sie sich 420.000 Dollar.
Vor rund 4.000 Zuschauern im Unterring des 24 000 Fans fassenden Arthur-Ashe-Stadiums in New York begann das Endspiel erst um kurz vor Mitternacht nach dem Final-Einzug von Serena Williams im Damen-Einzel. Melzer und Petzschner legten einen Blitzstart hin und führten nach acht Minuten schon 4:0. Nach 22 Minuten bescherte ein Aufschlag von Petzschner, der nicht mehr zurückkam, schon den Gewinn des ersten Satzes.
Melzer holte dann im zweiten Satz zwei Smashes aus der äußersten Ecke und leitete sodas wenig später folgende Break zum 2:1 ein. Allerdings gab direkt danach Petzschner zum einzigen Mal sein Service ab. Ein Lob von Melzer brachte das nächste Break zum 3:2, ein weiteres zum 5:2 war die Entscheidung zu Gunsten der deutsch-österreichischen Paarung. Nach nur 49 Minuten verwandelte Melzer mit einem Volley den ersten Matchball.
"Wir waren von Anfang an sehr fokussiert", sagte Melzer nach der Partie. Er wusste um die Stärke der Polen, gegen die er zuvor erst einen Sieg landen konnte. Man habe, so der Deutsch Wagramer sichtlich zufrieden, dem Gegner den Schneid abgekauft.
Neben Sieg und Preisgeld freuten sich Melzer/Petzschner auch über die erneute Qualifikation für die ATP-World-Tour-Finals der besten acht Doppel Ende November in London. Durch die Masters-Qualifikation gab es noch eine ganz spezielle Prämie für die Schützlinge von Manager Ronnie Leitgeb. "Er lädt uns in der Woche vor London zum Golfspielen nach Marbella ein", verriet Petzschner. Der Saisonabschlusssoll diesmal besser laufen als im Vorjahr. Damals war Petzschners Antreten nach einer Verletzung erst kurz vor Turnierstart festgestanden.
"Wir haben bewiesen, dass unser Wimbledon-Sieg keine Eintagsfliege war", betonte Melzer. Mit dem Überraschungserfolg auf dem "heiligen Rasen" wollte er den Sieg in Flushing Meadows nicht vergleichen, "weil jeder etwas Tolles ist. In Wimbledon waren die Emotionen ganz anders, aber dieser Sieg ist auch etwas ganz Besonderes." Petzschner, wie Melzer im Einzel bereits in Runde zwei gescheitert, war sich seiner Gefühle da sicherer: "Noch schöner ist es, einen zweiten Grand-Slam-Titel zu gewinnen." (red/APA)
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War halt schon ein wichtiger Punkt. 2:2 nach Break und Rebreak, dass war der Punkt zum naechsten Breakball (Melzers Lob danach war einmalig). Obwohl es natuerlich Petzschners Sache ist die Hand zu heben, hat Melzer ganz genau gesehen was hier passiert ist. Man muss sich nur die Reaktion der Beiden nach diesem "Wahnsinnspunkt" anschauen, und wo der Melzer hinschaut...
interessant übrigens der Ball beim Stand von 6-2, 2-2, 30:30, Aufschlag Polen. ein Pole trifft Petzschner mit dem Volley am Bein, der Ball springt zurück ins Feld der Polen u auf die Linie. Petzschner/ Melzer bejubeln den Punkt, polnischen Gegner reklamieren, dass der Ball vom Bein auf die Linie sprang u der Punkt daher ihnen zuzuschreiben wäre. Schiri hat nichts gesehen, Petzschner antwortet auf die Frage der Gegenspieler, ob ihn der Ball getroffen hätte, er hätte nichts gespürt. Punkt geht an Petzschner/ Melzer.
Fair Play halt...
Das ist so wie im Fussball, wenn der Schiedsricher den Spieler fragt. Für mich lächerlich, Millionen Zuseher sehen es vorm Fernseher, und der Schiedsrichter inkl. die Offiziellen schaffen es nicht, das über TV-wiederholung festzustellen, und das in Zeiten von Hawke Eye...
Stimmt. Für den Tennisschiedsrichter gibt es keine Entschuldigung, der kann es betrachten. Die FIFA ist aber im Vergleich dazu in der Steinzeit. Die fördern (bewusst?) Spielmanipulationen durch Schiedsrichter wegen ihrer saublöden Weigerung, moderne Methoden einzuführen.
Absolut, nur sieht man im Falle von Fussball, dass mediale Kritik nichts bringt. Wenn Schwalben nachträglich mit Sperren sanktioniert würden, wäre das ganz schnell vorbei. Dieses Unrechtsbewustsein fehlt im Fussball komplett, darum finde ich die Rugby WM immer wieder erfrischend.
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