Schnell ans Teleskop! Einmalige Supernova im Großen Wagen

Ansichtssache | 11. September 2011, 21:43
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foto: apa/epa/peter endig

Ältester Brunnen

Deutsche Archäologen haben im Bundesland Sachsen-Anhalt vor zwei Jahren einen etwa 7.500 Jahre alten hölzernen Kastenbrunnen aus der Steinzeit freigelegt. Nun haben die Wissenschafter den Sensationsfund der Öffentlichkeit präsentiert. "Es ist der weltweit älteste Brunnen seiner Art", erklärte die Archäologin Susanne Friederich (links). Der Brunnen war bei Grabungen am Rand einer Steinzeitsiedlung bei Niederröblingen entdeckt und dann im Block nach Halle gebracht worden. Die Siedlung selbst dürfte rund 5.500 Jahre - von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Eisenzeit - existiert haben, vor 2.000 Jahren wurde sie schließlich aufgegeben. Im Inneren des Brunnens fanden die Archäologen hauptsächlich Lehmschutt und Rinderknochen.

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@Elch (Bild11): "Das Tier will jetzt offenbar nicht zurück in den Wald. Jetzt lagert es in Johanssons Garten." (Kurier, 11.9.2011)

ad: Spiralgalaxie mit zwei Herzen

... eine Computersimulation aus den 80er Jahren von 2 interagierenden 'Birkeland' Strömen (-> http://www.electricuniverse.info/File:Gala... ation.gif) ergibt 2 'Herzen' und ein charakteristisches Bewegungsmuster, das dem der Galaxien gleicht (-> http://www.elektrisches-universum.de/?page_id=217).

Die Simulation basiert auf altbekannte elektromagnetische Gesetze - also nur der Interaktion geladener Teilchen. Es sind keine rein theoretischen unüberprüfbaren Annahmen notwendig wie schwarze Löcher, dunkle Materie oder dunkle Energie.

Astrophysiker/innen sollten viel mehr mit Plasmaphysikern (im Labor) zusammenarbeiten als dies heute getan wird...

Super-Nova-Jahr

nach der in M51 nun die zweite Supernova dieses Jahr die man leicht selbst beobachten kann. Alle guten Dinge sind drei, dann bitte noch etwas näher!

hab keins, ist jetzt eigentlich nicht zu hell die nächsten tag.
vollmond.

und ich depp, war vor 1 woche noch in einer gegend mit super nachthimmel, hab a ber nicht daran gedacht, es zu mit einem gucker zu versuchen. oder wäre dass eh nicht gegangen.

Ich konnte die Supernova vorgestern abends

mit meinem 8-Zöller problemlos beobachten, während die beherbergende Galaxie M 101 nicht wirklich auszumachen war bei Vollmond und Cirruswolken. Trotz dieser widrigen Bedingungen war die Sichtung problemlos möglich, eingestellt habe ich einfach nach Koordinaten. Unter guten Bedingungen ohne störendes Mondlicht kann die SN wahrscheinlich auch mit einem großen Fernglas, z.B. 20x80, zu sehen sein. Allerdings wird meines Wissens ihre Helligkeit ab jetzt langsam abnehmen.

Ist bei der Flächenhelligkeit der Galaxie kein Wunder, M33 ist da auch so ein Fall. Aber sie haben die Supernova gesehen ...
Ich freue mich auf eine, die man bei Tageslicht sehen kann. Bei Lebzeiten natürlich ...

;-)

Das wäre in der Tat ein unvergleichlisches Erlebnis!

Aber seit Keplers Supernova 1604 gab es ja nichts mehr derartiges zu sehen...

hm, hätte ich vielleicht mein altes billigteleskop doch wieder mal aktivieren soll.
aber hab keinerlei übung mehr mit der handhabung, weiß auch nicht was es für eine "größe" hat.
der spiegel den man hinten sehen kann dürfte aber nicht ganz so groß sein.
hab mich schon mords gefreut als ich mit dem feldstecher, 2 jup. monde gesehen hab. die anderen sind meist zu nahe.

und einstellen nach koordinaten geht bei so billigteles. auch nicht, das geht alles per hand. also ideal für mond oder so ;-). maximal helle planeten.

muß ich auf betegeuze warten, diese sn finde ich dann leicht ;-)

Jedes Teleskop hat seinen Himmel!

Außerdem: Die Hardcore-Astrofreaks beobachten visuell oft mit großen oder gar riesigen Dobson-Teleskopen, diese werden auch nicht nach Koordinaten eingestellt, da werden per "Starhopping" die exotischsten und schwächsten Objekte aufgesucht. Ein Telrad-Sucher ist dabei sehr hilfreich.

Simmt!
Was allerdings schon ein guter 20cm-Newton (die gibt als Dobson-Ausführung schon so ab 350€, ist also nicht das teuerste Hobby der Welt) unter wirklich dunklem Himmel leistet ist atemberaubend. Wenn ich auf einer Alm irgendwo in Tirol oder Salzburg wohnen würde. Spielt 's halt beruflich nicht und im Urlaub ist es immer wieder ein wetterbedingtes Glückspiel ...

Ich konnte heuer schon einige male

mein 8 Zoll-Meade LX 90 zum Einsatz bringen, vorzugsweise am Hochbärneck, eineinhalb Stunden Fahrzeit von Wien. Dabei konnten wirklich die Grenzen des mit dieser Öffnung machbaren ausgelotet werden. Die Spiralarme von M 51 und M 101 zum Beispiel, die Sombrerogalaxie war auch traumhaft und viele andere grenzwertige Objekte und sogar zwei Galaxien in der Leier, die nicht einmal im Stropek erwähnt werden. Dabei macht sich die GoTo-Funktion schon bezahlt, denn bei den seltenen Gelegenheiten möchte ich nicht die Zeit mit Herumsuchen verbringen. Allerdings gilt den "Dobsonauten" meine Hochachtung, mit was für Öffnungen da zu Werke gegangen wird und was für Sichtungen dabei gelingen, das ist quasi die Königsdisziplin des visuellen Beobachtens.

Dafür muss man leider tief in die Tasche greifen, vorausgesetzt man hat Platz und eine brauchbare Örtlichkeit.

Mit meinem kann man mit viel Phantasie gerade mal die Sprialarme erahnen.

Ein normaler Fernstecher hätte dir da nichts gebracht, eignet sich max. zur Planetenbeobachtung im System.

Feldstecher^^

Die Luminosität war so groß, dass man die nova mit einem schwachen Teleskop hätte sehen können. Feldstecher wäre aber zu wenig gewesen. Immerhin 21 Millionen Lichtjahre interstellarer Staub dazwischen.

gut dass ich das gelesen hab, brauche ich heute nicht mehr rausgehen, und mein 30x piratenfernroh ;-) aufbauen. hätte da sogar ein selbstgebasteltes stativ, aber selbst das scharfstellen ist schon extrem mühsam. darum bevorzuge ich alle paar wochen mal den himmel mit dem feldstecher abzusuchen. da geht das ruckzuck.

jetzt sieht man übrigens mit den "nackten" augen sonnenflecken. die sofibrille muß man natürlich aufsetzen.

aber hab ich auch nur ganz selten gesehen, aber da jetzt manche ziemlich große auf der sonnenoberfläche sind, hab ichs mal versucht.

@ 6/20, "Crazy Horse"

Tashunke Witko bedeutet nicht, dass ER ein verrücktes pferd ist, sondern dass sein Pferd verrückt ist.

Das Denkmal ist in seinen Umrissen schon lange zu erkennen, zB auch das Loch unter dem Arm des Kriegers besteht, wie man in 10 sekunden Online-Recherche fest stellen kann:

http://crazyhorsememorial.org/info/phot... m-lls.html

Schnell ans Teleskope ist gut. Wer hat schon eines daheim, mit dem er das bewundern könnte.*seufz*

auf google-sky ist es noch nicht zu sehen: http://www.google.com/sky/#lati... I=-1&oI=-1

Die Google Smarts kommen schwer rum, kann man nicht meckern.^^

bild 11

elch-test nicht bestanden!

Wieso nicht?
Der Baum steht doch noch!
;)

Aha, mit Steinen haben die das Holz so bearbeitet?

Warum nicht? Oder ist die äußere Absperrung gemeint? Ich denke mal, dass die nicht ganz so alt ist...

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