Was sich gehört

Jetzt trennt sich Spreu von Weizen in Sachen CSR

Noch läuft das Jahr der Freiwilligenarbeit - und bei den Ehrenamtsbörsen laufen die Anfragen anlassgemäß auf hohen Touren: Firmen suchen soziale Projekte, in denen ihre Mitarbeiter in Robin-Hood-Manier Gutes tun können. "Corporate Volunteering" nennt sich das, soll die Perspektive erweitern und motivieren. Das ist nicht schlecht. Und es gehört sich für alle, denen es gut geht, für jene etwas zu tun, denen es nicht so gut geht. Das sollte in der Unternehmens-DNA als "Corporate Social Responsibility" (CSR) auch fortlaufend umgesetzt werden.

Leider motiviert - heuer ist das gut zu sehen - aber manchmal lediglich die Chance auf einen Fototermin, das Zukaufen eines Image-Versatzstücks. Jetzt trennt sich Spreu von Weizen in Sachen CSR, denn es wird nachgefragt. Das gehört sich. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 10./11.9.2011)

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