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Wien - Im Folgenden finden Sie den Wortlaut der heutigen Erklärung von Christine Marek anlässlich ihres Wechsels in den Nationalrat und Rücktritts von allen Funktionen und Ämtern in der ÖVP Wien:
"Ich möchte Ihnen heute meinen Rücktritt von all meinen Funktionen und Ämtern in der Wiener ÖVP bekanntgeben. Das betrifft meine Funktionen als Landesparteiobfrau, als Klubobfrau und das Mandat im Gemeinderat und Landtag. Ich werde das Mandat von Maria Rauch-Kallat übernehmen und in den Nationalrat wechseln. Ich habe über den Sommer viel nachgedacht und diese Entscheidung in enger Abstimmung mit Bundesparteiobmann Michael Spindelegger bereits Ende August gefällt. Der Rückzug von Wolfgang Schüssel, der zufällig zeitgleich erfolgt ist, hat einen neuen Zeitplan erforderlich gemacht. Ich sehe, dass zum Wohl der Partei eine rasche Einigung bezüglich meiner Nachfolge notwendig ist, da - wie die letzten Tage gezeigt haben - die medialen Spekulationen nicht abreißen würden. Für mich ist eine ordnungsgemäße und amikale Übergabe zum Wohle der Partei wichtig. Die Nachfolge von Stadtrat Gerstl, der - wie sie wissen - in den Nationalrat wechselt, sowie die meiner Person werden wir heute Abend im Parteivorstand diskutieren.
Ich wollte mit voller Energie die Wiener ÖVP wieder zu einer echten und ernstzunehmenden bürgerlichen Kraft in Wien machen und habe deswegen sogar auf meinen Herzensjob als Familienstaatssekretärin verzichtet, denn für mich war klar: Die Partei neu aufzustellen und zu stärken geht nur, wenn man sich dieser Herausforderung ganz widmet. Ich musste aber zur Kenntnis nehmen, dass ich mit meinem Programm, die ÖVP Wien zu einer urban-liberalen, bürgerlichen Kraft zu machen und mit dem von mit initiierten 'Agenda Wien+'- Prozess, nicht die Partei in der dafür notwendigen Geschlossenheit hinter mir habe. Diese Geschlossenheit und Einigkeit ist aber notwendig, um bei der nächsten Nationalratswahl und insbesondere auch bei der nächsten Gemeinderatswahl erfolgreich zu sein.
Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass eine Partei in Wien nur dann eine Chance gegen die rote Übermacht hat, wenn sie geschlossen ist, zusammen steht und nicht nur Einzelinteressen verfolgt werden. Insbesondere die regelmäßigen Angriffe auf mich aus den eigenen Reihen schwächen die Partei als Gesamtes. Für mich ist immer das Wohl der Partei im Vordergrund gestanden und deshalb nehme ich mich - zum Wohl der Partei - aus der Schusslinie und mache den Weg frei für einen Neuanfang. Ich bedanke mich bei allen Funktionärinnen und Funktionären sowie den Externen und Expertinnen und Experten, die sich im AGENDA-Prozess engagiert haben, in der Überzeugung, dass in der Wiener ÖVP Bewegung möglich ist. In ihrem Sinne hoffe ich, dass sich die konstruktiven Kräfte durchsetzen. Es sind viele positive Schritte - sowohl in den Bezirken als auch auf Landesebene - gesetzt worden. Ich übergebe hier etwas, auf dem aufgebaut werden kann. Weiters bedanke ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Landespartei, im Klub und in den Bezirken, die mit mir gemeinsam intensiv und konstruktiv in den vergangenen knapp zwei Jahren gearbeitet haben. Besonders bedanke ich mich bei unserem Landesgeschäftsführer Alfred Hoch, der in einer sehr schwierigen Situation bereit war, diese Position zu übernehmen und seitdem Seite an Seite mit mir an der Erneuerung und Stärkung der Partei gearbeitet hat. Vielen Dank!" (APA)
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Genau deshalb braucht es so überzeugende und volksnahe Politiker wie Mag. Mag. Marek!
Weitsichtige, mutige und bürgerorientierte Politiker wie Mag. Mag. Marek haben die seltene und besonders wertvolle Begabung, dem Volk auch unpopuläre Maßnahmen, die langfristig sinnvoll sind, beizubringen!
Mag. Mag. Marek steht für den geraden, offenen und tabulosen Dialog - an ihr sollten sich andere Spitzenpolitiker messen. Keiner bringt es so gut zustande, die Vorteile der EU so überzeugend darzulegen.
Diese Frau hat einfach Biss, Leadership und zeigt Flagge.
Sie wird den Nationalrat mit ihrer vollen Kompetenz ausfüllen.
Eine Frau für Österreichs Zukunft. Mag. Mag. Marek.
die volkspartei zerbröselt gerade. in ihrer endzeitstimmung fällt sie in das selbstzerfleischungsschema der 80er und 90er zurück.
sie ist nicht einmal mehr in der lage die telecom affäre medial dort zu lassen, wo sie hingehört: in überwiegender zahl bei ministern aus den reihen der FPÖ. die betrifft die telecom scheinbar so gar nicht.
rauscher schrieb vor ein paar tagen sinngemäß schüssel sei ein ideologe gewesen, dessen größter fehler es war sich mit ideologiefreien geirigen selbstbereicherern der FPÖ in bett zu legen. dem kann man nicht widersprechen.
marginalisiert sich die ÖVP nun endgültig so überlässt sie genau dieser partie das feld in österreich. das können nicht einmal die gegner (jenseits der FPÖ) der volkspartei wollen...
wozu füttern wir die eigentlich alle durch ? Ich meine wozu wirklich ? Ob das der Volkwille ist, daß diese Frau 8000,-/Monat für ihre "Leistung" bekommt ?
Schmeißt doch einfach mal die Hälfte raus, alle miteinander! Das geht garantiert keinem ab außer dem Kantinenbetreiber!
ich denke, da könnten sich alle parteien ein stück vom kuchen abschneiden, nicht nur die fpö. eine fortschrittliche bürgerliche kraft, wie die busek-övp eine war (und gelegentlich auch noch unter görg/marboe), würd ich mir für wien schon wünschen. aber nicht DIESE övp.
eine fortschrittlich-bürgerliche und liberale övp wie zu zeiten buseks und marboes oder ein lif, das sich nicht in orchideenthemen verfängt wären nötiger denn je. aber eine so verstockte partei passt höchstens noch für die bauern und eventuell für öffentlich bedienstete. bei letzteren bin ich mir schon nicht mehr ganz so sicher.
... die demokratie schätzen, wenn die parteien ihre erfolglosen funktionäre ins parlament als nickesel "entsorgen"?
wie sollen sie europa schätzen, wenn die parteien ihre erfolglosen funktionäre in eu-institutionen "ent- und versorgen"?
die demokratische erosion wird ohne unterlass massiv vorangetrieben.
... Halbwertszeit einfach länger.
Wer jemals auf parlament.gv.at seine Abgeordneten nachgeschaut hat fragt sich schon, ob und wann er/sie diesen Leuten jemals begegnet ist oder zumindest von ihnen gelesen hat.
Das soll nicht heißen, dass im Hohen Haus nicht gearbeitet würde, es ist nur kaum festzustellen, wer die Knochenarbeit macht und wer dort eher - naja - unter "Landes-", "Bundes-", "Kammer-" oder sonstige "Notwendigkeit" untergebracht wurde.
Der einzige einwandfreie Knochenarbeiter der VP, von dem das allgemein bekannt war, wurde ins EU-Parlament abserviert.
nlp-am-schönsten! regel 4711 besagt: du sollst den feind in wortwahl und ausdruck madig machen wo es nur geht; auch wenn nicht der hauch eines zusammenhangs besteht, du es höchstpersönlich selbst vergeigt hast - ein entsprechendes satzkonstrukt lässt sich immer irgendwie einflechten...
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