Japan davor und danach

Wiederaufbau nach Tsunami voll im Gange

Ansichtssache | 9. September 2011, 11:14

Knapp ein halbes Jahr nach einem schweren Erdbeben der Stärke 9,0 und dem folgenden Tsunami an der Ostküste sind bereits viele Schäden beseitigt

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Bild 1
foto: ap/kyodo news

Dieses Foto zeigt die Zerstörungen in Iwaki (Fukushima-Präfektur) am 11. März, als ein Tsunami die japanische Ostküste schwer getroffen hatte.

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Posting 1 bis 25 von 32
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Aung San Suu Tschi
 
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10.9.2011, 22:20
Bewundernswert ! Danke für die Fotos

Die Japaner müssen unsere Hochachtung geniessen für all das, was sie nach dieser Katastrophe ganz offensichtlich geleistet haben.

Wenn man bedenkt, wieviele auch innere Schäden die hunderttausenden Menschen in den zerstörten Landstrichen erlitten haben müssen, wieviele Traumatisierte es gibt, wieviele Leute schwer verletzt wurden, wieviel Tote beweint werden mussten und trotzdem

tauschen die Japaner ihren Ministerpräsidenten wegen Untätigkeit aus (ich weiß schon, dass das eine gewisse Tradition dort hat, aber trotzdem),

beginnen endlich eine Diskussion über die Atomkraftwerke,

räumen den ganzen Schutt auf,

müssen kaum internationale Hilfe in Anspruch nehmen ...

Der Fleiss und dieses Durchhaltevermögen, einfach hinreißend !

utt=c²uxx+f
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Schon arg!

Dass die mit den Aufräumarbeiten überall pünktlich zum 6. September fertig wurden!

OGHaha
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Bewundernswert...

In einem Jahr stehen da wieder alle Häuser, aber in einem stabileren Baustil und nicht mehr aus Holz und Japanpapier...

freedom of speech ?
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10.9.2011, 10:19
Welcher Baustil..

.. bietet mehr Erdbebensicherheit ?

aH3
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Konnte der Müll aufgearbeitet/wiederverwertet werden

oder mußte man andere Flächen für die Deponierung heranziehen, die nun ähnlich wie die siedlungsflächen ausschauen?

Sun Zi der II
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11.9.2011, 14:48
Genau da ist das Problem mit den radikalen Umweltschützern..

.....10000tsende haben Ihre Hab und Gut verloren, in Zeltstädten geschlafen viele Verwandte und Freunde verloren und unsäglich fleißig Wiederaufgebaut. Die erste Frage der wohlstandverwahrlosten Ökojünger ist obs "Gaja" wohl gut geht! Sorry, aber wenn die wieder eine Wohnung haben und ein Menschenwürdiges Leben führen können sind mir BAUSCHUTT Deponien egal. Ihresgleichen empfindet Menschen eh nur als Ungeziefer das auf eurer Göttin wohnt.

anyuser
 
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13.9.2011, 09:49
Trinkens einen Beruhigungstee...

...und nehmens ein Valium dazu.
Das war ein absolut legitime Frage, deren Beantwortung auch mich (und vielleicht noch andere) interessiert hätte.
Wo kommt der Schutt nach so einer Katastrophe hin ?
Wo kommen die Löcher im Käse her ?

Hauptsache man kann virtuell auszucken...

die windfrau
 
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"Knapp fünf Monate später ist in der Küstengegend fast nichts mehr von den Schäden zu sehen" (Bild 10).

was für eine blindheit hat den kommentarschreiber eigentlich befallen?

zu einem bild, auf dem kilometerweit grundfesten von fehlenden, weggespülten häusern zu sehen sind, zu schreiben, es sei von den schäden fast nichts mehr zu sehen, muß eine seltsame definition von "schaden" in seiner vorstellung haben... keine trümmer sichtbar=kein schaden sichtbar?

ich finde, gerade auf diesem bild sieht man besonders viel von den schäden. schräg, diese formulierung.

Makro 24/7
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Bild 11

I'm on ya house, being a pirate!

ARRRRRGH!

rudolf schladming
 
11

ich finde die "nachher"-bilder sehen, abgesehen davon, dass der grösste teil der trümmer und des abfalls entfernt wurde, eher trist aus. nirgendwo wird aufgebaut, es wird immer noch weggeräumt und abgerissen. auf bild 16 ist es noch nicht einmal gelungen das schiff zu entfernen.

das ganz brave kamelchen
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10.9.2011, 10:18

die warten auf den nexten tsunami und schippern dann richtung kueste.

Ergates faber
10
Das ist die Arche Noah...

fürs nächste mal.....:o(

Mathias1337
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Bild 4

Anfang September erinnerte nur mehr die verbogene Stiege an den ehemaligen Trümmerhaufen.

Sollte es sich hier wider Erwarten um eine Müllhalle handeln, stimme ich dieser Beschreibung zu

Taji Soron
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Wo sind denn jetzt die Verschwörungstheoretiker, die im März steif und fest behauptet hatten, das Schiff auf Bild 11 wäre nur per Photoshop auf das Haus gekommen?
(siehe Forum zu http://derstandard.at/129782030... ern-Monate )

Carlos Alberto Valderrama Palacio
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bild 16

"Am 6. September waren die Aufräumarbeiten fast abgeschlossen."

stimmt. bis auf dieses kleine detail in rot-blau.

Parsec10
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10.9.2011, 13:46
Wie geil wäre das bitte als neues Rathaus der Stadt? :D

Wienbär
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Das ist sicher inzwischen ein Restaurant und gehört dorthin

Oder wollen Sie behaupten, dass das Gebäude was anderes sei? ;-)

Horst73
 
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Respekt

Es schaut zwar alles recht kahl aus, da die ganzen Häuser weg sind, aber aufgeräumt wurde da tatsächlich vorbildhaft.
Nur das Schiff hätte ich auf dem Dach der Präfektur behalten, das hatte schon was. :p

ad vocem
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Naja ...

"Knapp fünf Monate später ist in der Küstengegend fast nichts mehr von den Schäden zu sehen." (Bild 10)

Bis auf das kleine Detail, dass halt fast sämliche Gebäude weg sind ...

Und: Gibt es eigentlich Info, wie sehr der Boden veruneinigt ist. Da müssen ja Unmengen an Öl, Benzin und andere Giftstoffe ausgetreten sein ...

Taji Soron
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Es reicht schon, dass das ganze Gebiet mit Meerwasser überschwemmt war - landwirtschaftliche Nutzung ist für Jahre nicht möglich...

Ho! than suck
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außerdem ist das Boot von Bild 9 weg!

Das fünfte Element
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Japan <-> Haiti

hier werden unterschiede deutlich ...

konnte kürzlich mti einem caritas helfer sprechen, der an beiden orten relativ kurz (14 tage) nach der katastrophe präsent war. in haiti war nahezu alles noch wie wie 5 min nach dem beben, in japan die (wesentlichen) straßen tadellos für die hilfsfahrzeuge geräumt ...

fake vomit inc.
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hochentwickelte industrienation vs. ärmstes land der welt

nicht sehr überraschend, was der caritas-helfer da beobachtet hat.

Erisian Liberation Front
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Das ist ein kultureller und mentaler Unterschied

http://www.nytimes.com/2011/09/0... obasasa212

"... We have become professional beggars, stretching out our hands and showing our wounds to these saviors from fortunate lands. And in exchange for your money and your help, Haiti offers immediate, terrorist-free access to a version of the human condition right near home. You can be digging a well in Leogane in the morning and be telling the tale in Manhattan in the evening. ..."

Das würden Sie über Japan nie hören.

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