Totgeburt und Kindstod brechen Eltern das Herz

8. September 2011, 13:10

Eltern haben beim Verlust ihres neugeborenen Kindes ein größeres Risiko für einen frühen Tod

Paris - Wenn ein Baby tot zur Welt kommt oder in den ersten Lebensmonaten stirbt, haben die Eltern ein bis zu viermal höheres Risiko in den darauffolgenden zehn Jahren selbst zu sterben beziehungsweise ihren Partner zu verlieren, wie Wissenschafter der britischen Universität York in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung dokumentierten.

Vor allem Müttern, die ihr Neugeborenes verlieren, droht demnach ein früher Tod - während sie in England und Wales mit viermal höherer Wahrscheinlichkeit vorzeitig starben, war die Gefahr in Schottland sogar sechsmal höher. Nach 25 Jahren war die Wahrscheinlichkeit, selbst zu sterben, für die Mütter immerhin noch 50 Prozent höher als bei Eltern, deren Kind lebte.

Warum Eltern vergleichsweise öfter einen früher Tod sterben, wenn sie ihr Neugeborenes verloren haben, konnten die Forscher nicht eruieren. Die Wissenschaftler um Mairi Harper spekulieren jedoch, dass Alkoholmissbrauch eine Rolle spielen könnte oder aber Betroffene sich häufiger das Leben nehmen als Eltern, deren Kind lebt. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "BMJ Supportive and Palliative Care" veröffentlicht. (APA)

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16 Postings
thomasthomasthomas
00
4.10.2011, 18:52
"Wenn ein Baby [...] in den ersten Lebensmonaten stirbt"

Eine bemerkenswerte Formulierung in einer Zeitung, die ansonsten der Meinung anhängt, daß das Leben erst mit der Geburt beginne und daß dementsprechend ungeborene Kinder nicht getötet werden könnten.

thomasthomasthomas
00
4.10.2011, 19:04
Schlampig gelesen.

(Eine Funktion für das Zurückziehen unsinniger postings ist nicht vorgesehen?)

mahalo
03
Als Vater..

versuche ich einen verantwortungsvollen Lebensstil vorzuleben. Wenn mein kleiner Sohn heute sterben würde, könnt' ich den Schmerz vermutlich nur mit Betäubung und Fatalismus ertragen.

Simplicius Simplicissimus
01
10.9.2011, 03:21
Wenn man "Glück" hat, ...

... kann man sich auf Geschwister des verstorbenen Kindes konzentrieren.

AlBundyFan
 
03
könnte es nicht auch sein

daß frauen, die eine totgeburt erleiden, eher ein gsundheitliches problem haben, dessen ursache nicht gefunden wurde, welches dann später auch beim vorzeitigen tod mitspielt?

Sambapati
05

der lebenswille wird doch wohl stark relativiert

Okin37
135
Ganz einfach:

Psychosomatik ist ein Faktum - nur für Schulmediziner nach wie vor nicht! Ich möchte mir die energetische Blockade durch ein derart schreckliches Erlebnis nicht vorstellen. Wahrscheinlich würde ich mich in so einem drastischen Fallmit dem Freitod-Gedanken gut anfreunden können...

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02
10.9.2011, 07:13

Echte Mediziner wissen sehr wohl von diesen Dingen. Nennt man in diesen Kreisen aber eher "Stress-Kardiomyopathie" oder auch "Broken-Heart-Syndrome".
Hierbei geht es aber weniger darum sich selbst das Leben zu nehmen, sondern eine Herzschwäche durch plötzlich auftretenden, schweren emotionalen Stress zu erleiden. Selbstmord ist so eine Sache allerdings, mit der ich mich - für meinen Teil - nie anfreunden könnte.

Lilith Boessse
 
04
hab mit anderen müttern gesprochen,

wie das für sie wäre, stürbe eines ihrer kinder - wir waren uns alle einig, dass es so gut wie gar nicht ertragbar ist.

der tod "an gebrochenem" herzen lässt sich schulmedizinisch wohl kaum nachweisen. mit ein bißl empathie allerdings schon.

L. W.
32
energie blockade?

ja wirklich, die bösen schulmediziner... glauben nach wie vor nicht an energie blockaden. unglaublich.
dabei kann ich sogar von hier sehen, wo sich deine energie blockiert...

Okin37
00
16.9.2011, 12:58
Ganz sicher ein Grund...

...aggressiv zu werden - toll!

Utrilitn
01

Ich sag nur: May the force be with you !

Andreeeas
04

Und hier arbeiten keine Schulmediziner, oder wie:

http://www.lkh-steyr.at/3988.php

Lächerlich, Ihre Aussagen...

Godesberg
38

Es lebe die Psychosomatik von selbsternannten Wunderheilern und Esoschrottgläubigen.

Die ziehen sich auf sowas zuück weil sie nichts können und bewerfen dann auch noch die Profis mit Schmutz.

Ich weiß nicht wie es in Österreich ist, aber in Deutschland gibt selbstverständlich Fachärzte für psychosomatische Medizin.

glitsch
17
Vermeiden sie die Wörter "Energie" und "energetisch"

sie tun ihrer Sache nichts gutes…

HLAB27
011

was für ein unsinn. natürlich wird in der schulmedizin der psychosomatik platz eingeräumt.

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