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Wien - Das erste traditionell pflanzliche Arzneimittel aus der asiatischen Medizin wurde jetzt vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen in Österreich als Arzneimittel registriert. Es handelt sich um "Padma Circosan" und basiert auf einer Kräuterrezeptur der tibetischen Medizin, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des Vertriebsunternehmens Sanova. In Österreich war das Produkt bisher unter einem etwas anderen Namen (Padma 28) als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt.
Die Rezeptur besteht aus 19 verschiedenen Kräutern, Naturcampher sowie Kalziumsulfat und fördert - das hat auch eine nach westlichen Standards durchgeführte klinische Studie ergeben - die Durchblutung. Die Kapseln werden unter Einhaltung der internationalen Arzneimittelstandards (GMP) in der Schweiz hergestellt. Padma 28 ist benannt nach der 28. Formel aus einer tibetischen Rezepturensammlung, die ursprünglich aus dem Fernen Osten nach Russland gelangte. Die Schweizer Padma AG ist seit Jahren in der Entwicklung, Erforschung und Herstellung von Präparaten nach den gleichnamigen Rezepturen engagiert. (APA)
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Padma28 wirkt gegen Arteriosklerose, und zwar besser als alles was die Schulmedizin bisher hervorgebracht hat. Menschen, die die Schulmedizin schon abgeschrieben hat, Beinamputation in Aussicht, konnte ohne zu operieren nachhaltig geholfen werden.
"In Berlin, so die Eigenwerbung des alternativen Herstellers, kann eine Frau, der vorher achselzuckend nur noch eine Amputation empfohlen wurde, nach Behandlung mit Padma 28 wieder Rock ’n’ Roll tanzen. »Das hat uns die Patientin genau so erzählt«, sagt Schwabl – »das ist nicht etwa ein Wunder, es ist biochemisch einfach so, dass tibetische Präparate mit vielen einander ergänzenden Komponenten vor allem die Selbstheilung unterstützen.«"
Ja, wenn die Frau das erzählt kann man sich ja die Studien dazu sparen! Toll was die tibetischen Präparate so können! Schaffen das nepalesische auch? Oder bolivianische?
http://content.karger.com/ProdukteD... Doi=209874
Wenn diese Studie hält, was sie verspricht, also die gefundene "Wirksamkeit" evident ist, dann wäre das eine Sensation ersten Ranges.
Die Frage bleibt dann, warum seit 1994, das sind 17 Jahre intensiver alternativmedizinscher Forschung dazu keine neuen Bestätigungen aufgetaucht sind.
Wahrscheinlich eine Verschwörung der Schulmedizin - oder ?
DieEinhaltung von Hygienevorschriften und der Nachweis harmloser Ingredienzen sowie die Festellung, dass es sich um ein traditionelles "Heilmittel" handelt, befreien von allen Untersuchungen darüber, ob die Mixtur überhaupt wirksam ist.
Der Nachweis jeglicher Wirksamkeit ist nicht notwendiug und fehlt.
Demnächst kommen wieder Schluckbildchen und Weihweasser in den Apotheken zum Verkauf. Das nennt sich dann komplementäre Homöopathie.
aber erstens tun das alle möglichen Lebensmittel. (zB.:quasi alles Scharfe) Sollte man die dann auch zur Arznei aufstufen?
Und außerdem wird es ja von einigen als Mittel gegen Metastasenbildung angeprisen. Das klingt ja wesentlich glaubwürdiger wenn man es als staatlich geprüfte Arznei verkaufen darf. Und ein Link zur Studie wäre auch nett. Bekanntlich kann man Studien verhunzen, dass sieht man ganz gut an diversen Studien zur Homöopathie die an einer Testperson oder an den Studierenden selbst durchgeführt wurden. Westliche Standards sind da ja auch nicht mehr das was sie mal waren.
Das ist ja das Traurige:
Mit einer einzigen Studie hausieren zu gehen, ist im Rahmen von Zulassungsverfahren nicht einmal mehr als "erbärmlich" einzustufen wenn man bedenkt, dass richtige Arzneimittel mehrere Dutzend Wirksamkeitsbeweise erbringen müssen. Das soll jetzt kein Lanzenbrechen für die Pharmaindustrie sein, aber als Patient will ich ein bisschen mehr Absicherung als eine (!) Studie.
stimmt einfach nicht. eine mehrjährige übergangsfrist hat es ermöglicht, dass man bisher als heilmittel verkaufte präparate zu einem bruchteil der ansonsten anfallenden kosten in einem erleichterten verfahren als arzneimittel anmelden konnte. wer das nicht geschafft hat war entweder zu blöd, oder sein produkt hat nichteinmal die mindestanforderungen für ein nahrungsergänzungsmittel erfüllt.
genau das steht NICHT in der vor einigen monaten heftig diskutierten eu-richtlinie.
im gegenteil, dadurch wird ein eigenes, gegenüber herkömmlichen arzneimittel (das zeug aus der bösen pharmaindustrie) stark abgespecktes zulassungsverfahren implementiert (im prinzip müssen die nur mehr nachweisen, dass bei der herstellung hygienevorschriften eingehalten werden und nichts giftiges drin ist).
die großen pharmafirmen hätten es viel lieber gehabt, wenn es diese richtlinie nicht gäbe, dann hätten sich kleine anbieter dir zulassungsverfahren tatsächlich nicht leisten können.
aber offensichtlich hat wieder einmal niemand derer, die laut aufgeschrien haben, die richtlinie auch gelesen.
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