Bewaffnete befreiten fast 1.000 Häftlinge

7. September 2011, 17:00

Milizen-Führer Gedeon Kyungu Mutanga auf der Flucht

Lubumbashi - Bewaffnete Angreifer haben in der Demokratischen Republik Kongo einen früheren Milizenführer und 966 weitere Häftlinge aus einem Gefängnis befreit. Acht bewaffnete und maskierte Männer seien am Besuchstag in das Gefängnis in der Provinz Katanga im Südosten des Landes eingedrungen, hätten auf Polizisten und Wachmänner geschossen und zwei von ihnen getötet, sagte der Innenminister von Katanga, Dikanga Kazadi, am Mittwoch.

Die Angreifer hätten Gedeon Kyungu Mutanga, den wegen Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen zum Tode verurteilten früheren Führer der Mai-Mai-Milizen befreit und die Flucht von 966 weiteren Häftlingen ermöglicht. 150 der Geflohenen seien wieder gefasst worden. (red/APA)

sunfire91
00
28.11.2011, 22:26

Kein Wunder wenn man dort ein Logistik Problem hat.
Bei dieser Jeder gegen Jeden Mentalität ist das ein Wahnsinn.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.