T-Mobile/Orange wollen heimische Netze ganz zusammenlegen

7. September 2011, 19:13
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    foto: apa-foto: herbert neubauer

    T-Mobile-Chef Robert Chvatal und Orange CEO Michael Krammer - Im April hatten die beiden Anbieter, Nummer 2 und 3 am heimischen Markt, eine Kooperation beim UMTS-Netzausbau am Land angekündigt

Joint Venture geplant - Vorbild in Schweden - Bessere Abdeckung bei geringeren Kosten

Die Mobilfunker T-Mobile und Orange wollen in Österreich ihr gesamtes Netz zusammenlegen. Dazu soll ein Gemeinschaftsunternehmen geschaffen werden. Entsprechende Verträge seien unterschriftsreif, die endgültige Entscheidung sei bis Ende September geplant, hieß es am Mittwoch aus informierten Kreisen.

"Das ist eine Entscheidung der Eigentümer, die wir nicht kommentieren können"

Orange CEO Michael Krammer wollte sich dazu nicht äußern: "Das ist eine Entscheidung der Eigentümer, die wir nicht kommentieren können" sagte er. Auch T-Mobile Sprecher Christian Rothmüller sagte auf Anfrage lediglich, das sei "ein Gerücht", und Gerüchte kommentiere das Unternehmen grundsätzlich nicht.

Mehr Kunden haben als Marktführer A1

Die beiden Unternehmen, die gemeinsam mehr Kunden haben als Marktführer A1, hoffen bei verbesserter Reichweite auf sinkende Kosten. Ein Vorbild für den Schritt gibt es in Schweden, wo Tele2 und Telenor ihr Netz für den Mobilfunk der nächsten Generation (4G/LTE) gemeinsam aufbauen.

Kooperation

Im April hatten die beiden Anbieter, Nummer 2 und 3 am heimischen Markt, eine Kooperation beim UMTS-Netzausbau am Land angekündigt. Dort wollen die zwei Konkurrenten künftig Antennen und Kosten teilen. Dabei ging es um einige hundert neue Standorte in bisher schlecht erschlossenen Gebieten und eine Ersparnis von rund 30 Mio. Euro für jeden der Partner. Nach Medienberichten hat es bei diesem Projekt bisher aber kaum Fortschritte gegeben.

Netz inklusive bestehender Infrastruktur

Die nunmehr bekanntgewordene Zusammenarbeit würde deutlich weiter gehen, da das gesamte Netz inklusive bestehender Infrastruktur zusammengelegt werden soll - wenn die Eigentümer dem laut Kreisen auf Managerebene ausgehandelten Deal zustimmen. Sollte es gar zu einer Fusion der beidem Netzbetreiber kommen, wäre es mit der Marktführerschaft von A1 wohl vorbei.   (sum/APA)

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Posting 1 bis 25 von 200
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feider70
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11.9.2011, 13:39

klingt ja gar nicht so unvernünftig.

hoeschi
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Also ich

bin ja für einen einzigen staatlichen Netzbetreiber mit einer monatlichen Grundgebühr von € 80,-- und 70 Cent / Minute in alle Netze bei 10 Minuten Taktung.

01052004
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soso

und dafür dann 15 euro zusätzlich "servicepauschale" zahlen müssen???

Decius
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30 €

Einmal fürs Orange-Netz, einmal fürs T-Mobil.

christian2009
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apropos

Ich hab kein Problem, wenn die Netzwerkabdeckung mal nicht so klappt. Man muss nicht immer 100% erreichbar sein.

Was mich allerdings nachhaltig verärgert hat, sind die Wartezeiten bei der A1 Hotline. Ich warte noch immer auf Antwort...seit 3 Monaten...

Schnutzi
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du zahlst aber für 100% Erreichbarkeit!
Oder möchtest du immer nur 75% von allem?

neeeed
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sorry, aber man zahlt nicht für 100% - 100% gibt es NIRGENDWO

Schnutzi
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frag Chuck Norris...

neeeed
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lieber nicht fragen!
;)

der_gote
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Ordentliche Tarife, ordentliche Netzabdeckung, Ordentlicher Support

und die Sache flutscht.
Das gibt es weder bei Orange noch bei T-Mobile (war bei beiden schon Kunde, aja und auch bei Telering).

A1 hat teure Tarife, dafür eine sehr ordentliche Netzabdeckung.
Drei hat ordentliche Tarife, ordentliche Netzabdeckung und lt. meiner Erfahrung in den Shops einen ausgezeichneten Support.

Also klar das A1 als Platzhirsch und Drei als "Newcomer" die Hauptanteile am Markt bekommen und Orange und T-Mobile verlieren.......

Die Leute schauen mittlweile auf mehr als ein nettes Smartphone Spielzeug um wenig Geld mit den man nachher nicht telefonieren oder surfen kann weil kein Empfang.

laurelundhardy
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Zusammenlegung finde ich gut, aber an der Netzabdeckung wird das nichts ändern!

Ich (Orange) wohne in einem Funkloch mitten in Wien. Mein Nachbar (t-mobile) telefoniert meistens auf dem Balkon stehend, er hat sonst keinen Empfang.

Was die restlichen Nachbarn haben, weiß ich nicht, die hängen beim Telefonieren auch immer am offenen Fenster! Vermute aber orange oder t-mobile.

(Manche Leute haben anscheinend zuhause überhaupt keinen Empfang und sind daher gezwungen permanent in den Öffis, auf der Strasse und in den Autos durchzutelefonieren! Aber das ist eine andere Baustelle.)

cyber ferkel
05

Das Teilen der Antennenmasten sollte überhaupt verpflichtend sein - und zwar für alle Betreiber.

John KB Rumsfeld
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Überraschung: Das ists eh sowieso

;-)

Kann angeblich zum Teil so weit gehen, dass nicht nur ein Masten von mehreren Anbietern benutzt wird (mehrere Antennen oben befestigt), sondern sogar einzelne Antennen parallel von 2 Betreibern für deren jeweiligen Funksignale benutzt werden ...

Vorsicht beim Tippen,
00
23.9.2011, 15:34
Sie haben teilweise Recht und es ist leicht zu erklären.

Es gibt, mindestens ein, Unternehmen in Österreich das Mobilfunkmasten errichtet und den an die Mobilfunk-Unternehmen vermietet.
Und auf diesen Masten finden sie oft von 2 bis 4 Mobilfunkunternehmen Antennen.
Vorteil ist obiges und der Vermieter hat die Bau-Genehmigungen für die Masten und die Energieversorgung alles auf seine Kosten errichtet.

neeeed
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"sogar einzelne Antennen parallel von 2 Betreibern"
nein, ist nicht möglich - nicht automatisch, man muss für diese möglichkeit extra sehr viel investieren an hard- UND software...

Gummibam aus Surinam
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Aber nur angeblich (zumindes bei uns)!

John KB Rumsfeld
01

In meinem sehr ländlichen Dorf bietet weder Orange noch T-Mobile 3G-Versorung.

Ob die Zusammenlegung die Situation merklich verbesesrn wird bleibt gespannt ...

3G gibt es lediglich von A1 und Drei. A1 versorgt das Dorf mit theoretischen 14,4 Mbit/sec, Drei hingegen offiziell noch gar nicht.

An einer günstigen Hausecke in Fensternähe erwischt man aber trotzdem Teile des Drei-3G-Signals, und das reicht für sage und schreibe 18 Mbit/sec.

Dort stehe nun mein Router, und natürlich bin ich vollauf zufrieden mit dieser Leistung.

Bis Ende des Jahres wird das Dorf übrigens noch von Drei erschlossen, was heißt DC-HSPA+ mit theoretischen 42 Mbit/sec. Realistisch sind dabei dann 30 Mbit (selber immer wieder gesehen)

Orange: leider nichtmal GSM

bluejay
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Das unterschreibe ich auf voller Länge. Mir gehts in dem Kaff, in dem ich wohne, schauts genauso aus. 3G bieten nur A1 und Drei, T-Mobile hat auf einem Mast einen EDGE-tauglichen-Sender und Orange schafft gerade einmal GPRS. Mir geht das gelaber von Orange und T-Mobile schon gehörig auf die Nerven. Die versprechen immer nur und tun nichts.

Vorsicht beim Tippen,
00
23.9.2011, 15:52
i wü a raten.

eine ortsgemeinde der stadtgemeinde froß-enzersdorf am rande von wien mit t-mobile mast direkt in dem ort?

Jakob der Schwitzer
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lassen sie mich raten?

Wildalpen?

saifalislam
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Es gibt...

... Im Internet sogenannte 3G Yagi Antennen. Wenn man die am Dach montiert (zB in Kombination mit einem 3G-WiFi router von 2N) funktioniert 3G oft auch in Gegenden mit sehr schlechtem 3G Empfang. Gibts um ca. 70 Euro.

WirSanWirUndNachUnsKommtLangNix!
02
schlechtes Service + schlechtes Service = ?

Amoxicillin
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"Alles Überall" klingt nicht so gut wie "Everything Everywhere" ^^

patrese ricardo
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ich bin trotzdem unzufrieden mit Orange, nach 12 Jahren werde ich nun den Anbieter wechseln. Und Tschüß !

patrese ricardo
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Dorthin, wo bei Trafficlimit der Speed gedrosselt wird und nicht 1MB ein € kostet.....

Habe keine Lust andauernd auf den verbrauchten Traffic zu achten...

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