Ex-Vereinspräsident und von Strache unterstützter Kärntner Ex-FPÖ-Spitzenkandidat Mario Canori: Keine Werbeleistung
Klagenfurt - Der ehemalige Fußball-Bundesligist SK Austria
Kärnten hat von der Telekom Austria rund 500.000 Euro erhalten.
Allerdings nicht als klassisches Sponsoring, sondern für den Ankauf
von Kartenkontingenten, berichtete die "Kärntner Krone" und das Nachrichtenmagazin "News". Für den Kartenkauf habe es keine Werbeleistung
gegeben, erklärte Ex-Austria-Präsident Mario Canori.
Der SK Austria Kärnten entstand im Jahr 2007, als auf Betreiben
des damaligen Landeshauptmanns Jörg Haider der oberösterreichische
Club Pasching nach Klagenfurt übersiedelte und als neuer Kärntner
Bundesligist präsentiert wurde. Präsident wurde der ehemalige
Klagenfurter BZÖ-Vizebürgermeister Canori, als Vizepräsidentin
fungierte kurzzeitig Claudia Haider.
Ehemaliger FPÖ-Spitzenkandidat
Nach dem Tod Jörg Haiders scheiterte Canori bei der Landtagswahl
2009 als Spitzenkandidat der FPÖ gegen das damalige BZÖ um Uwe
Scheuch und Gerhard Dörfler. Seit 2010 ist der Fußballclub Austria
Kärnten im Konkurs, das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Das
BZÖ um Scheuch und Dörfler kehrte Ende 2009 als FPK wieder in den
Schoß der FPÖ zurück.
Die Grüne Abgeordnete Gabriela Moser hatte vergangene Woche von
einem Mail berichtet, wonach der FC Kärnten 500.000 Euro von der
Telekom erhalten haben soll. Der FC Kärnten hatte dies
zurückgewiesen, man habe nie einen Euro von der Telekom erhalten. (APA)