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Wien - "Gut verhandeln - besser verdienen" - unter diesem Motto präsentierten Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und FH-Professorin, Ulrike Alker (FH Campus Wien) am Mittwoch Gehaltsverhandlungstipps für Frauen. Die Tipps inklusive Checkliste sind in das Format einer Brieftasche verpackt und wurden von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) in Kooperation mit der FH Campus Wien erarbeitet.
Viele Frauen verkaufen ihre Leistung unter ihrem Wert. Männer fordern durchschnittlich einmal im Jahr eine Gehaltserhöhung, Frauen hingegen nur alle zwei bis drei Jahre, wenn überhaupt, so die Initiatorinnen der Aktion in einer Aussendung: "Häufig verlangen Frauen auch weniger Gehalt als männliche Kollegen oder geben sich mit weniger zufrieden. Wie viel sie eigentlich verdienen könnten, ist vielen nicht bekannt. Frauen scheuen öfter vor entsprechenden Verhandlungen zurück und haben weniger Übung damit."
Frauenstadträtin Sandra Frauenberger: "Das geringere Einkommen von Frauen hat hauptsächlich gesellschaftlich-strukturelle Hintergründe. Die gerechtere Verteilung der unbezahlten Arbeit, die Herstellung von Gehaltstransparenz, Quoten für Führungsetagen oder gezielte Qualifizierungsprogramme für Frauen sind wichtige Säulen im Kampf gegen die Einkommensschere. Aber auch die einzelne Frau selbst hat - oft ungenützte - Möglichkeiten, um ihr Einkommen zu verbessern. Die Gehaltsverhandlungstipps für Frauen zeigen Handlungsspielräume auf und ermutigen Frauen, diese für sich zu nutzen."
"Wo es keine transparenten Gehaltsschemata gibt, sind Frauen gefordert, für sich selbst gut zu verhandeln. Mit dieser Broschüre motivieren wir Frauen dahingehend, sich anhand von konkreten Tipps und weiterführenden Links optimal auf erfolgreiche Gehaltsverhandlungen vorzubereiten", so FH-Professorin Ulrike Alker. (red)
Hinweis
Die "Gehaltsverhandlungstipps für Frauen" können ab sofort bei der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) unter der Telefonnummer 01/4000-83518, per E-Mail frauen@ma57.wien.gv.at sowie auf der Webseite www.frauen.wien.at kostenlos bestellt werden.
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Der Satz ist an Pauschalität ja nicht mehr zu übertreffen.
Um hier eine vernünftige Aussage machen zu können, muß man wissen wie die Befragung zusatande kam.
Wurden Leute wirkürlich auf der Straße befragt?
Oder wurden speziell Firmen/Sparten/Berufsgruppen abgefragt?
In einer Gesellschaft wo viele Frauen in Teilzeitberufen und generell in weniger prestigeträchtigen Jobs als Männer arbeiten ist ein Pauschalvergleich nicht zulässig.
Eine Billakassierin hat nicht das gleiche Druckmittel in der Hand wie ein Fachmann/frau in einem ausbildungslastigen Beruf.
Verlangen kann man ja nur kriegen tut man nicht.In einer Zeit,in der es immer mehr Firmen als Ehre betrachen,dass man für sie arbeiten darf und nicht selbst dafür zahlen muss,zählt der Arbeitnehmer egal ob männlich oder weiblich nichts und bekommt auch nichts.Real 350.000 Arbeitslose sind das liebste Argument der Wirtschaft und in Wirklichkeit gewünscht,weil damit automatisch für die Arbeitnehmer die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
echt? Verdammt... ich steig auch nur alle 3-4 Jahre mal auf den Sessel und kack dem Chef auf den Tisch ;)
jedenfalls kann die Statistik nicht stimmen - zumindest nicht in kopflastigen Berufen - da gibts meißt nur die KV Erhöhung und nur wenns arg wird setzt man sich für etwas mehr Kohle ein...
Ich müsste in meinem Alter monatlich Verhandeln. Da Firmen das nicht wollen (siehe Kommentare) habe ich kein Dienstverhältnis und kein Gehalt, und damit kennt ihr nur solche Leute, die nie verhandeln. Die anderen wird man einfach los.
Könnte euch auch mal so gehen, falls ihr "frech" werdet, was immer das heißen mag. Verhandeln ist im Berufsleben eigentlich etwas, das zu begrüßen wäre.
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