Lange Leitung eröffnet

Russisches Gas fließt schon nach Europa

Ansichtssache | 7. September 2011, 09:19
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap/lovetsky
Bild 1 von 7»

In Russland ist die Erdgas-Pipeline North-Stream durch die Ostsee nach Deutschland eröffnet worden. Durch die neue Pipeline kann russisches Gas direkt nach Westeuropa exportiert werden.

Im Bild: Wladimir Putin, Gazprom CEO Alexey Miller und Gerhard Schröder in Vyborg, einer Stadt, 130 km nordwestlich von Petersburg.

Kommentar posten
16 Postings
scaleo
00

Wird jetzt Gas billiger?

(Ironie off)

erdknall
00

das wird den joschka aber nicht besonders gut schmecken... ;)

zimbo
 
00
Die Southstream wird auch irgenwann fertig sein.

Villeicht fehlt dann der Kriegsgrund für Afghanistan und dem Irak, und die Alöcher können abziehen.

M L3
00
Wie wird so eine Pipeline eigentlich befüllt?

Irgendwie muß doch die Luft raus, bevor Gas reinkommt. Evakuieren, wie bei einer Klimaanlage ist wohl nicht einfach, auch ist fraglich, ob die Leitung einem Vakuum standhält. Wird mit Inertgas (zB Stoickstoff) gespült?

uabigboss
00
12.9.2011, 08:39

zuerst wird Stickstoff reingepumt der die Luft verdrängt und den Kontakt der Luft zum Gas verhindert.

GevatterTod
02
die schicken einen Stoppel durch

der die Luft vor sich herschiebt.
Und wenn der Korken dann rausknallt wird gefeiert!

maulwurfmeister
00
Endlich ...

weniger Abhängigkeit von der Ukraine.
Jetzt fehlt noch die South Stream Pipeline.

Bürger Europas
11

Jetzt fehlt nur noch die größere Unabhängigkeit von Russland. Deshalb jetzt Nabucco forcieren!

maulwurfmeister
00
da die benötigte Gasmenge immer weiter steigt ...

wird die Nabucco-Pipeline die abhängigkeit von Russland nicht wirklich verringern. Russland wird auch mit Nabucco nicht weniger Gas nach Europa verkaufen.

M L3
00
Das kann schon sein, bedeutet aber gleichzeitig, daß die Abhängikeit von Russland ohne Nabucco schneller und stärker steigen wird

Auch daher sollte sie schnell gebaut werden.

maulwurfmeister
00
Da es langfristige Lieferverträge gibt, bringt die schnelligkeit nicht viel

Nabucco ist kein großes Problem für Russland. Russland kann auch an andere Länder Gas verkaufen, z.B. China, Südkorea...

Statt Nabucco sollte man lieber Anlagen bauen, mit dennen man Lüssiggas nach Europa bringen kann. Dadurch sinkt der Preis, da Flüssiggas deutlich günstiger ist. Und auch die Anzahl der möglichen Lieferer steigt dann deutlich an und Flüssiggas kann aus verschiedenen Ländern.

Gonzalo Gerardo
00

Flüssiggas LPG gibts doch eh überall und kann auch leicht nach AUT transportiert werden per bahn zB aus allen möglichen Richtung.

oder meinen sie Flüssigerdgas LNG?

maulwurfmeister
00
Ich meinte LNG ...

Gonzalo Gerardo
00

und wer soll diese sauteuren Terminals wo bauen ohne dass wir wieder genau gleich von irgendwem abhängig sind?

ausser wir kriegen Triest zurück?

Bluestone
00

Versorgungssicherheit hergestellt->keine Abschaltungen mehr wegen Zahlungsausfälle der Ukraine->Nabucco damit obsolet, für die es eh noch nicht genug Lieferanten gibt.
Wird die EU leider nicht interessieren-gegen Fakten ist der Verein so resistent, wie MRSA-Bakterien gegen Antibiotika.

zimbo
 
05
Ausgezeichnet.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.