Antrag abgelehnt

Gemeinde Rum gegen türkische Privatschule

6. September 2011, 18:26

Initiative türkischstämmiger Unternehmer sucht Ort für gemischtsprachige Schule

Innsbruck - Die Marktgemeinde Rum sei grundsätzlich gegen Privatschulen, nicht im Speziellen gegen eine türkisch-/deutschsprachige Schule, ließ Bürgermeister Edgar Kopp (SP) verlauten: Eine Umwidmung des geplanten Schulgebäudes werde es daher nicht geben, nach einstimmigem Beschluss aller Gemeinderatsfraktionen.

Dieser Tage war der Plan einer Gruppe türkischstämmiger Unternehmer bekanntgeworden, eine Privatschule gründen zu wollen: Migrantenkindern müsste die Integration erleichtert werden. Es werde versucht, einen Standort für das Schulprojekt zu finden. Wenn ein Schulstandort gefunden sei, werde ein Verein gegründet und das Schulprojekt bei Landesschulrat und Unterrichtsministerium eingereicht. "Wenn alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und das Projekt unter staatlicher Kontrolle steht, dürfen der gemischtsprachigen Schule keine politischen Steine in den Weg gelegt werden", fordert die Grüne Christine Baur. Sie sieht in der Initiative eine Chance, "von außen auf den verfahrenen staatlichen Bildungskarren Druck auszuüben".

Gegen das Schulprojekt sprechen sich Landesschulratspräsident Hans Lintner (VP) und Bildungslandesrätin Beate Palfrader (VP) aus: "Isolation" bzw. eine "Errichtung von Parallelgesellschaften" seien nicht förderlich für eine funktionierende Integration. Auch für den Freiheitlichen Richard Heis ist ein gemischtsprachiges Privatgymnasium keine Option. Für SP-Bildungssprecherin Elisabeth Blanik zeigen Initiativen wie diese, dass es erhebliche Mängel im Bildungssystem gebe, Schüler müssten mehr gefördert werden. Blanik will keine eigene Schule mit türkischsprachigem Unterricht, sondern die Einführung von Türkisch als lebender Fremdsprache, wie etwa Spanisch.

Unterdessen betont der Verein "Multikulturell", dass die sprachliche Integration von Migrantenkindern in Schulen und Kindergärten zu spärlich ausfalle. Um, wie im Fall von Migrantenkindern, Deutsch erlernen zu können, müsste zuvor die Muttersprache beherrscht werden. (ver, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.9.2011)

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Randalf X.
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Sprachschulen gibt es doch schon viele

Mir ist die tschechische Schule, oder das Liceum (schreibt man das so?) für französisch oder die Internationale Schule mit Englisch bekannt. Warum soll man das selbe für türkisch nicht machen dürfen?

Wenn das Schulgeld zu hoch ist geht sowieso kaum ein Türke hin, wenn es zu niedrig ist werden hauptsächlich Österreicher ohne Migrationshintergrund aber motivierten bürgerlichen Eltern drin sitzen, die sich eine normale Privatschule nicht leisten kann.

Eine selektive Schule in der nur Kinder mit einer bestimmten Religion oder Herkunft sitzen ist sowieso nur den Juden erlaubt.

665
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wozu eine weitere privatschule?

jede zweite Hauptschule bzw. KMS in Wien ist eine 'private' weil ausschließlich türkisch - besuchte Schule.

Jetzt neu: Kernschmelzkäse
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Man bemerke den inneren Zwist einiger Poster hier:
-> Gegen Privatschulen = Gut
-> Gegen eigene Türkenschule = Schlecht

Zudem ist es glaub ich das erste Mal, dass ich wo lese, dass sich die Grünen FÜR die Errichtung einer Privatschule einsetzen.
Scheinheiliges Pack. Allemiteinand.

beos
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Warum machen die türkischen "Unternehmer" nicht einfach Ihre Geschäfte in der Türkei? Ein Danke usw. hört man fast nie, sondern fast nur Forderungen, was die alles wollen, nur was wird im Gegenzug geboten?

Auch Briefträger brauchen Liebe..
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Eine Privatschule

loundy
 
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steuern...? wirtschaftsleistung...? handel...? zoll...? arbeitsplätze...?

also alles was notwendig ist damit typen wie sie ihre sozialhilfe ausbezahlt bekommen.

und damit will ich keine sozialhilfeempfänger beleidigen.

es ist nur schlichtweg so dass ich mir nicht vorstellen kann dass jemand der glaubt, sein eigenes unternehmen aufzubauen, sein geld zu riskieren, seine arbeitsleistung hineinzustecken, das risiko zu tragen, alle abgaben und steuern zu zahlen, wäre ein geschenk des staates an einen unternehmer, well, welchen job könnte der wohl bitte schaffen...?

na ja, vielleicht jurist im staatsbetrieb...?

beos
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Tu nicht so scheinheilig...

erstens was soll der Blödsinn mit der Sozialhilfe?

Und zweitens sollens mal eine Auflistung der türkischen Unternehmen liefern (inkl. Herkunft der Angestellen, Familienverhältniss usw.?) (nicht du, sondern die "left wing" orientierten Zeitungen) Oder bin ich da auch gleich ein ein böser Rechter? Ich hab bewusst nicht weiter ausgeholt, aber es dürfte klar sein was ich gemeint habe.. Und bitte nicht mit 2-3 Ausnahmen kommen...

beliar
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wko die hilft vielleicht weiter maber xenophobe wie sie scheinen es nicht zu merken

loundy
 
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das heisst sie haben so eine liste...? dann her damit.

prüfen wir das.

da sie ja kein böser rechter sind, der seine informationen seinem vorurteilsbehaftetem bauchgefühl verdankt, werden sie ja hierzu studien, listen, etc. haben die sie für ihre entscheidung heranziehen.

beos
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Scherkzeks. Die Beweislast liegt nicht auf meiner Seite.. Ich versteh nur nicht warum da keine konkreten Daten angeführt werden... Ich hab auch nie behauptet, was die türkischen Unternehmer für eine große Wirtschaftsleistung bringen.... Ich frag mich nur wie man auf die Idee kommt sowas in den Raum zu stellen und zu verallgemeinern...

Anderes Beispiel: Ich stell in den Raum die Marokkanischen Unternehmer am Bahnhof, Sillpark usw. in IBK wollen auch so eine Schule und leisten ja soviel für unsere Gesellschaft mit Ihren Unternehmungen, so wäre wohl auch ich dran mit Zahlen...
Ich kenn nur leider 3 große türkische Unternehmen bei uns (alle ursprünglich nicht aus Anatolien), der Rest fällt durch Dönerbuden, Handyladen usw. auf..

Auch Briefträger brauchen Liebe..
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Die Beweislast liegt auf ihrer Seite.
Diese _> *Ecksau
Nun beweisen sie schön daß es nicht so ist

beliar
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zeigens mir mal die maroccans die hätt icch ganz gern kenengelernt, als geschäftspartner, im rifgebirge sinds augfgeschmissen zu recht

loundy
 
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es ist ihre anklage, also liegt die beweislast auch bei ihnen...

unternehmen bringen im allgemeinen mehrwert für die gesellschaft durch steuern, sozialabgaben, wirtschaftsleistung und jobs.

dass türkische unternehmen das nicht tun ist eine behauptung von ihnen, gestützt auf unglaublich intelligenten recherchen wie "ich kenne nur...".

haben sie wirklich keine ahnung wie man debattiert oder argumentiert...?

solange sie nicht das gegenteil beweisen können gilt für jeden unternehmer dasselbe.

so wie ich jederzeit behaupten kann die meisten männer tun frauen nichts, wenn ich aber behaupte dass leute wie sie frauen schlagen, dann muss ich das beweisen und nicht sie.

meine güte...

beos
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Verstehe ich dich richtig? Man kann irgendwas in den Raum werfen und wenn jemand das kritisch sieht, so muss er Kritiker die Unwahrheit beweisen?

Darf ich fragen auf was du dich beziehst und sag bitte nicht Popper was ich vermute ...

Besonders entzückend find ich ja dein Argument mit den Arbeitsplätzen... Guck mal wer in türkischen Organisationen arbeitet? Vor allem der Mehrwert. Das Argument mit den Sozialabgaben zieht ja auch nur, wenn ein Mehrwert geschaffen wurde und keine Ersetzung, Verdrängung.....

Steuern zahlen auch die Sozialhilfeempfänger usw... tolle Argumente.....

beliar
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ahhh taktischer rückzug?

loundy
 
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alles klar, du willst es halt nicht verstehen und stellst dich halt dumm...

dass sich wirtschaftsaktivität positiv für die gesellschaft auswirkt ist keine in den raum geworfene behauptung sondern fakt, einstein.

wenn du dieses fakt überprüfen willst kannst du gerne auf alles was die wirtschaft für dich herstellt verzichten und als hippie im wald leben.

wenn du jetzt aber behauptest, die türkischen unternehmer würden nichts beitragen sondern nur schmarotzen, dann musst du das beweisen weil es einem allgemein gültigen und bewiesenem fakt widerspricht.

aber bitte, wir beide wissen dass du das nur nicht verstehen willst.

wenn du solche simplen, einfachen und logischen fakten nicht verstehen können würdest könntest du wahrscheinlich nicht mal unfallfrei eine wurstsemmel kaufen gehen, so dumm sind nicht mal fpöler.

beos
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Allein schon die Anspielung auf die FPÖ disqualifiziert dich... was soll das? Noch dazu "so dumm sind nicht mal fpöler." ich mein gehts noch? Ein wenig nachdenken bitte, bist ja kein Papagei.

Wo hab ich was von Schmarotzen geschrieben? Ich hab nur den Mehrwert in Frage gestellt. Klar Arbeitsplätze entstehen, aber durch Verdrängung und nicht Innovationen. Kleines Beispiel, wenn die Türken oder Neoösterreicher keine Döner anbieten würden in dem Ausmaß, dann würde es eben andere Snacks geben... Nur da ist kaum ein Mehrwert geschaffen.

Die Fakten gibt es in deiner Traumwelt... Wenn du natürlich ein liberaler/libertärer bist respektiere ich das Geschriebene... Aber ich tipp eher auf nen Linken, der gern mal mit der FPÖ/Nazikeule kommt...

springflower
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Der Separtismus der türkischen Community

hat ja vorrangig die Bewahrung des Türkentums zum Ziel. Türkische Familien nehmen so gut wie gar nicht an den kulturellen Veranstaltungen Österreichs teil, weil sie mit den Gebräuchen der "Ungläubigegn" nichts zu tun haben wollen!

loundy
 
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ja genau das ist es...

"daham statt islam", "pummerin staat muezzin", etc. sind ja auch genau die einladungen an die türkische community sich zu integrieren.

wundert ihr typen euch eh immer noch dass die türkischen frauen, die ihr vom zwang des kopftuchtragens durch zwang des nicht-kopftuchtragens und aufgabe ihrer gesamten kultur, religion und familie, "retten" wollt, nicht scharenweise in der fpö-parteizentrale auftauchen und euch danken wollen...?

bewahrung des türkentums... meine güte... den menschen fallt ein bledsinn ein, das ist nimma wurscht...

burniman
22

Also wenn ich Öst. Staatsbürger bin dann sollte doch Deutsch meine Muttersprache sein und nicht Türkisch.
Also zuerst Deutsch lernen und dann als 2te oder 3te sprache Türkisch. Zumindest sollte das für alle in Österreich geborenen Migrantenkinder aus allen Nationen gelten. zB Wenn ich nach Spanien ziehe und Kinder bekomme haben die ja nix davon deutsch zu lernen, also wäre es auch im Interesse des Kindes zuerst die Landesprache zu lernen. Denn wenn jemand sehr gut die landessprache beherrscht bemerkt man meistens gar nicht das er/sie ein Migrantenkind ist, somit ist die benachteiligung geringer.

D. C.
03
Die Muttersprache lernt man halt von der Mutter

oder den jeweiligen Bezugspersonen.
Und: Welches Deutsch sollen denn ihren Vorstellungen zufolge die in Österreich geborenen Kinder als Muttersprache lernen? Nach Schulbuch, Krone, Ö3, Ö1, Kärntnerisch, Vorarlbergerisch oder doch mehr Östliches? Denken hilft ;;-)

burniman
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Was soll diese hirnlose Frage.
Hochdeutsch dann versteht man sie auch.
Man lernt sie auch vom Vater aber das ist kein Argument da alle in Österreich lebenden ja auch Deutsch können sollten. Also wo ist Ihrer Meinung nach das Problem. Wenn Kinder zuhause kein Deutsch vemittelt bekommen gehörn die Eltern halt sanktioniert weil es ums zukünftige wohl der Kinder geht.
Für mich ist es numal unverzichtbar in einem deutschsprachigem land auch deutsch zu können. Was sind die alternativen ?

Gemurr
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11.9.2011, 19:49
Sanktionen erst dort

wo Eltern das Erlernen der deutschen Sprache behindern z.B. indem sie ihre Kinder nicht in den Kindergarten schicken.

Eine Elternschulung für Zuwanderer wäre generell sehr zu begrüßen.

Gemurr
00
11.9.2011, 19:37
Mit dem Hochdeutsch ist es so eine Sache

Kinder mit deutscher Muttersprache, die in den alpinen Seitentälern daheim sind, müssen es wie eine Fremdsprache lernen, was vielen gar nicht so leicht fällt. Auch die ostösterreichischen Kinder aus bildungsfernen Schichten haben große Probleme damit. Facit: Es ist ein großer Irrtum anzunehmen, dass Kinder deutschsprachiger Eltern Hochdeutsch beherrschen.
Im (Familen-)Alltag weltweit kommt man mit wenigen Wörtern aus. Ohne gute Kenntnisse der Muttersprache - samt reichhaltigem Wortschatz - ist der Erwerb einer Zweitsprache nur begrenzt möglich - eben etwa so weit wie der eigene Wortschatz reicht. Daher ist es dringend notwendig, Kinder mit einer anderen Muttersprache als Deutsch in BEIDEN Sprachen zu fördern.

Nelson25
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genau das deutschin deren umgebung der lebensmittelpunkt ist.

denken hilft

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