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Berlin - 70 Prozent der extrem Übergewichtigen werden laut der Expertengruppe "Metabolische Chirurgie" durch Magenoperationen von drohenden Stoffwechselschäden befreit. Demzufolge kämen jährlich 20.000 Menschen in Deutschland für einen solchen Eingriff in Frage.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor der Magenbypass-Chirurgie als Allheilmittel für Diabetespatienten. Sie sehe darin eine wissenschaftlich nicht belegte Propagierung einer langfristig nicht geprüften Therapieoption, meint DDG-Pressesprecher Andreas Fritsche. Stattdessen deuten neue Daten darauf hin, dass der Erfolg zeitlich begrenzt ist.
Adipositas-Chirurgie
Bei einer Form der Adipositas-Chirurgie formt der Operateur einen sogenannten Schlauchmagen, indem er Teile des Magens herausschneidet und den oberen Teil des Dünndarms stilllegt.
Die Betroffenen verspüren nach dem Eingriff weniger Hunger und verlieren an Gewicht. Zudem scheinen die Symptome eines Diabetes mellitus bei Operierten zu verschwinden. "Doch es handelt sich hierbei um eine große Operation mit beträchtlichen Nebenwirkungen, insbesondere bei Risikopatienten mit Typ 2 Diabetes", sagt Fritsche.
Keine wissenschaftlich hochwertigen Studien
Die Expertengruppe "Metabolische Chirurgie" fordert, dass "die metabolischen Effekte der chirurgischen Intervention nicht nur bei adipösen Typ-2-Diabetikern, sondern beispielsweise bereits bei Patienten mit einem Body Mass Index von mehr als 30 kg/m² genutzt werden sollten."
Dem widerspricht die DDG: "Hierfür liegen bislang keine wissenschaftlich hochwertigen Studien vor, die bei Diabetes-Patienten mit einem BMI von 30 bis 35 chirurgische Maßnahmen mit einer optimalen konservativen medikamentösen Therapie vergleichen", erläutert Fritsche. Derzeit sei noch nicht abzusehen, ob operierte Diabetes-Patienten langfristig besser, komplikationsärmer und länger leben. Abgesehen vom Risiko eines solchen Eingriffs sind die Nebenwirkungen beträchtlich: Sie reichen von Vitaminmangel, Unterzuckerungen, bis hin zu Depressionen mit erhöhter Suizidrate.
Lediglich Hypothesen
"Bisher gibt es lediglich verschiedene Hypothesen für die Wirkung dieser Operation auf den Blutzucker", weiß Fritsche. "Wir haben jedoch noch eine ungenügende Vorstellung vom dahinterstehenden Mechanismus". Darüber hinaus würden derzeit unter dem Begriff "metabolische Chirurgie" verschiedene Techniken zusammengefasst, die nicht ausreichend miteinander verglichen wurden. "Deshalb sollte eine zunächst vielversprechende Therapie für schwer übergewichtige Patienten nicht undifferenziert für alle Patienten mit Typ 2 Diabetes und einem BMI über 30 propagiert werden", so Fritsche. (red)
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Haben Sie kein Foto von einem Dicken von Richard Avedon? Oder ein Foto von einem glatt rasierten Fettbauch? Oder ein Foto von einem Fetten in einer schicken Hose?
So eine unästhetische Darstellung, es fehlt nur mehr die Comic-Beschriftung "PFUI TEUFEL!!"
.. also ein problem mit der kohlehydratverdauung hat, sollte man dessen ernährung vielleicht eiweisslastiger gestalten !?
aber davon wollen unsere "zuckerpäpste" ja nichts hören. besser, man schneidet, denn das bringt mehr geld ins krankenhaus
:-((((
1. Ist eine stark proteinlastige Diät schlecht durchführbar, weil nicht gerade eben wohlschmeckend.
2. Ist eine proteinlastige Nahrung für Diabetiker, die oft Nierenschäden haben, kontraproduktiv.
3. Werden Proteine bei Überangebot vom Körper in Zucker und Fett umgewandelt.
4. Haben Diabetiker kein Problem mit der Kohlenhydratverdauung, sondern mit der Glukoseverwertung.
Bei Diabetes oder Prädiabetes ist es grundsätzlich sinnvoll, den Blutzuckerspiegel keinen starken Schwankungen auszusetzen - also nicht Kartoffeln, Reis, Nudeln, Zucker, Weißbrot etc. in Unmengen zu verzehren.
Eine kohlenhydratarme Kost muss aber nicht zwangsläufig Unmengen an Eiweiß beinhalten: Viel Gemüse und Salat mit einer kleinen Portion Fleisch, Fisch oder Ei tun's auch. Dass Nahrung mit Eiweißüberangebot im o.a. Sinn schädlich ist, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.
Dann nennt man das "Ernährungsumstellung" und nicht FdH.
Unabhängig davon kenne ich genug Ernährungstagebücher von Fettleibigen, um Ihnen sagen zu können, dass "1 Riesenburger, 1 l Cola und 1 Zimtschnecke" dort so gut wie NIE auftauchen.
Sie sollten generell Ihre vorurteilsbehaftete Vorstellung von Übergewicht ein wenig aktualisieren, denn Ausdrücke wie "willensschwach", "futtern", "Riesenburger" usw. zeugen nicht gerade von viel Kenntnis - wieso sollten Übergewichtige auf jemanden hören, der ständig beleidigende Ausdrücke in seine Darstellungen einbaut?
Und welche geheimnisvollen Ursachen, wenn nicht das "Futtern", rufen Ihrer Meinung nach Übergewicht hervor? Wie kann ein Körper dick werden, wenn nicht durch übermäßige Kalorienzufuhr?
Übrigens braucht niemand auf mich hören. Meinetwegen kann sich jede/r weiterhin einbilden, dass er vom Anschauen der Schoko-Werbung dick wird und die Chistüte nix damit zu tun hat.
FdH ist langfristig erfolglos, weil sich kein adäquater Ernährungsstil daraus entwickelt. Das verlorene Gewicht wird wiedererlangt, meist noch ein par Kilo mehr. Häufige Gewichtsschwankungen sind es, die ungesund sind und FdH prädisponiert zu diesen.
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