Higgs-Teilchen-Hoffnung war wohl wieder verfrüht

Genf/Wien - Die Hoffnung der Teilchenphysiker am Large Hadron Collider (LHC) des Cern bei Genf, Hinweise auf den sogenannten Massebereich des Higgs-Bosons gefunden zu haben, dürften sich als verfrüht herausgestellt haben. Glaubten die Forscher noch vor wenigen Wochen, im Bereich von 140 bis 145 Gigaelektronenvolt (GeV) verheißungsvolle Signale entdeckt zu haben, so haben sich die wieder verflüchtigt, heißt es aus dem Cern. (tasch, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23. August 2011)

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Korrektur

Mir ist aufgefallen das der oben gepostete Link auf meine Hypothese veraltet ist.
aktueller Link : http://www.indernett.eu/
Eine überarbeitete Version meiner Hypothese und ein neuverfasster Abstrakt stehen dort zum Download bereit.

PS:Zum einen ist die "Hypothese ober das Wesen von Raum un Zeit" als Brückenschlag zwischen Phylosophie und theoretischer Physik zu verstehen.
Zum anderen ist die Hypothese auch als Studie zu verstehen ob es sich bei unserem beobachtbaren Raum um ein konstant beschleunigtes System handelt. Die Komplexität liegt in der Natur der Sache da die Hypothese auf der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein basiert.
Jede Theorie bleibt Phylosophie bis sie empirisch bewiesen wird.

hab mir das mal angesehen. Aber mir scheint, dass sie sogar mit der Hauptschul-Mathematik auf Ärgste auf Kriegsfuß stehen, wenn sie zB. eine Geschwindigkeit durch eine Zeit teilen und dann eine Geschwindigkeit erhalten.

ich mein es freut mich natürlich wenn Menschen Interesse an solchen Thematiken haben. Aber lernen sollte man das schon richtig, anstatt das Halbwissen zu einem Unsinns-Brei zusammen zu stampfen.

Buch zum nicht gefundenen Boson >>

>> http://tinyurl.com/CERN-Sensation

ist eine lustige Geschichte, die mit der österr. Putzfrau

es könnte aber sein, dass eine ähnliche Story war wird, wenn das Higgs-Boson nicht gefunden wird. Dann bricht nämlich das bisherige Theoriengebäude zusammen und wir brauchen neue Erklärungen für dunkle Energie, dunkle Materie, Schwerkraft und Entwicklung unseres Universums seit dem Urknall.

Dazu hat ein Tiroler Autodidakt, Wolfgang Hörtnagl, eine bemerkenswerte Theorie vorgelegt, die die meisten offenen Fragen in eleganter Weise erklärt: http://www.indernett.eu/Hypothese... m_Zeit.pdf

liebe Sabine. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass es verlockend ist zu glauben, dass alles so einfach ist.

Allerdings kann sogar ein HTL'er im ersten Jahrgang beweisen, dass die Rechnungen vom Hörtnagl falsch sind.

Jeder Hauptschüler, der Hawkings Bücher für Laien wie 'Das Universum in der Nußschale' gelesen hat, weist ein ähnliches Physikverständnis auf. Innovativ ist daran nichts.

aha, nix gelesen und nix verstanden

Aha, weder den Text von Hörtnagl gelesen noch verstanden - auch ok., muss ja nicht jeder...

"Dieses Higgs-Boson, das manchmal auch als „Graviton“ bezeichnet wird, sollte
jenes Teilchen sein, welches jeglicher Form von Materie innewohnt und diese
dadurch schwer und somit träge macht."

blödsinn. das higgs-boson hat nichts mit dem graviton zu tun.

Blödsinn trifft eher ihr Posting, denn Hörtnagl

Denn seine Aussage, dass das postulierte Higgs-Boson Teilchen Masse verleiht, ist Teil der gängigen Theorien. Stimmt, das (theoretische) Graviton kann wegen eines Spins 2 nicht das gesuchte Higgs-Boson sind (Spin 0), der Zusammenhang hier ist aber völlig unklar, weshalb einige in der Physiker-Community die masseverleihende Wirkung des postulierten Higgs-Boson sehr wohl als mittelbar Gravitation verleihendes Teilchen ansehen.

Nur was sollen alle Ihre Einwände? Hörtnagl bringt uns eine Theorie, die die Gravitation viel einfacher erklärt und schlägt auch selbst am Ende Experimente vor, mit denen sich seine Theorie verifizieren oder falsifizieren ließe. Der Elfenbeinturm verweigert aber eine Kenntnisnahme.

dann muss man aber immer noch erklären, warum ruhemasse und trägheit das gleiche sein sollen.

dessen Theorie ist um nichts weniger durchgeknallt - hat aber - im Gegensatz zu dem CERN-Experimente - wenigstens nichts gekostet

als die Zeit und Lebensenergie ihres "Erfinders" ...

Warum "durchgeknallt"?

Haben sie sich schon mal die gängigen Theorien zur "fehlenden" Materie (dunkle Materie), zur Beschleunigung der Expansion des Universums oder zur angeblichen Aufspaltung des Quantenpaares am Ereignishorizont eines schwarzen Lochs (postulierte Hawking-Strahlung) angesehen? Welche Theorien verdienen da die Bewertung "durchgeknallt"?

Aber gut, ich verstehe schon - nur wer im Elfenbeinturm sitzt, hat recht; alle draußen sind unwissende Laien...

Merken Sie, wie Sie hier selbst Vor-Urteile in darüber Stellung bringen, welcher Aufbau und welches Verhalten sich für Materie ziemt? Hawking-Strahlung und dunkle Materie wären einfach nicht comme il faut. Freilich verläuft die Grenzlinie zwischen Wissenschaftlichkeit und Durchgeknalltheit in der Physik nur in der Methodik mit der Erkenntnisse gesucht und Theorien entwickelt werden, nicht in deren inhaltlichen Aussagen als solchen (schönstes Beispiel zur Erläuterung wäre die Quantentheorie).

Die Vorstellung, dass Physiker eine priesterliche Kaste im Elfenbeinturm zwecks Verwaltung und Verteidigung von Dogmengebäuden bilden, ist mir nicht recht nachvollziehbar.

einE guteR wissenschaftlerIn wird beim ersten experiment, dass seine/ihre theorie widerlegt oder bei dem ersten hinweis, dass seine/ihre theorie nicht mit dem, was bekannt ist, überstimmt, und wenn er/sie sein/ihr gesamtes leben darauf verwendet hat, seine/ihre bisherige theorie aufgeben. ohne murren, ohne zaudern. angreifbar zu sein und das auch auszuhalten, muss die wissenschaft können. ihr zitiertes "werk" kann das leider nicht. wikipedia ist auch keine quelle. das hat nichts mit "elfenbeinturm" zu tun, und diese argumentation ist auch nicht neu. wären wir schon vor hundert jahren auf das elfenbein-argument hereingefallen, stünden wir heute nicht da, wo wir sind.
die kunst ist, was ich geschrieben habe, als positive kritik zu verstehen.

Ich hab eh gesagt "um nichts weniger als" -

aber ich hab mich ehrlich gesagt nie näher damit beschäftigt, weder mit der postulierten Hawking-Strahlung noch den Hörtnaglschen Gedankenexperimenten - mir ist beides zu komplex, geb ich zu, aber auch zu fantastisch. Formeln und Philosophie im Küchenmixer durchgerührt ergibt ein für mich unverdaulich aussehendes Krapferl. Sorry - will niemand beleidigen, vielleicht tu ich auch jemand schwer unrecht damit - mir ist aber jedenfalls so eine unterhaltsame Geschichte wie in dem oben zitierten Buch lieber - die ist freilich auch durchgeknallt - aber wenigstens total crazy und witzig. Und, wie Sie selbst sagten, nicht mal ganz unmöglich ...

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