Breitbandversorgung ist auch eine politische Frage

Interview | Markus Drenckhan, 6. September 2011, 16:17
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    Breitbandversorgung ist nicht nur eine technische Entwicklung, sondern auch eine gesellschaftliche und politische Frage

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    Georg Serentschy im Interview

RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy im Interview über Angebot und Nachfrage der Breitbandversorgung

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) hat sich in der letzten Zeit sehr intensiv mit dem Thema Breitbandversorgung auseinandergesetzt: sowohl im Kommunikationsbericht für das Jahr 2010 als auch in einer Studie zu Nutzern und Nutzerverhalten.

Im Festnetzbereich geht der Ausbau des Glasfasernetzes voran; damit zusammenhängend wird die „Virtuelle Entbündelung" derzeit verhandelt. Im Mobilfunkbereich - der zunehmend wichtiger wird - ist neben dem technischen Ausbau auch die anstehende Vergabe der Digitalen Dividende ein wichtiges Thema.

Breitbandversorgung sollte aber nicht auf die Frage des Angebots reduziert werden. Dr. Georg Serentschy, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation und Post, sieht im Interview in dem Thema Nachfragestärkung eine wichtige Aufgabe an die gesamte Gesellschaft:

derStandard.at: Welches sind die wichtigsten Themen der Breitbandentwicklung in Österreich?

Serentschy: Es gibt zwei übergeordnete Themen: Versorgung und Nachfrage. Wir hatten auf der Telekomtagung in Salzburg am 25./26. August einen sehr interessanten Vortrag aus Dänemark, einem auf dem Breitbandsektor sehr hoch entwickelten Land. Dort zeigt sich ein ähnlicher Effekt wie bei uns: Je höher die angebotene Bandbreite desto geringer ist der Prozentsatz von Menschen, die solche Produkte kaufen. Das 100 Mbit-Angebot, das in Österreich in allen Ballungsgebieten erhältlich ist, kaufen nur relativ wenig Kunden - wir hören von einstelligen Prozentsätzen. Das zeigt ganz deutlich die Notwendigkeit der Stärkung der Nachfrageseite. Wenn wir die Entwicklung der digitalen Gesellschaft und digitalen Ökonomie vorantreiben wollen, dann muss man beide Seiten des Marktes betrachten. Die Angebotsseite, das heißt gibt es für alle die Möglichkeit, überall auf das Internet zuzugreifen und die Nachfrageseite: Wir müssen die Menschen dazu befähigen, mit dem Internet umzugehen.

Wir haben im Frühjahr dieses Jahres eine Offliner-Studie erstellt: Warum sind Menschen offline? Was für mich das Interessante ist: Zirka 50 Prozent der Menschen, die offline sind, sagen: „Ich bin offline, weil das für mich nicht interessant ist". Diese „Offliner" haben zwar die angebotsseitige Möglichkeit, das Internet zu nutzen, aber sie wissen nicht, was sie damit anfangen sollen. Das ist ein Zeichen für mich, dass wir auf der Nachfrageseite durch die ganze Gesellschaft etwas tun müssen. Die Menschen sollten neben Lesen, Schreiben, Rechnen auch den Umgang mit dem Internet lernen.

derStandard.at: Wie ist der technische Stand der Entwicklung?

Serentschy: Es gibt zurzeit eine große Netzerneuerung sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich. Im Festnetzbereich war es die Einführung der neuen Koaxialkabeltechnologie DOCSIS 3.0. Diese Kabeltechnologie macht es möglich, mit den bestehenden Kabeln, die ursprünglich nur für die Verbreitung von Fernsehsignalen gedacht waren, eine Internetverbindung mit 100 Mbit im Download und 10 Mbit im Upload dem Kunden zur Verfügung zu stellen.

Im Bereich der Kupferzugangsleitungen, das Netz, das in Österreich die A1Telekom betreibt, ist Glasfaser auf dem Vormarsch. Die verbleibende Kupferleitung wird immer kürzer: FTTC - Fiber-to-the-Curb (Glasfaserleitung bis zum Verteilerkasten auf der Straße), FTTB - Fiber-to-the-Building (Glasfaserleitung geht bis in den Keller) oder FTTH - Fiber-to-the-Home (gar keine Kupferleitung mehr, die Glasfaserleitung geht bis in die Wohnung). Die Entwicklung hin zu FTTH ist ein evolutionärer Prozess. In dem Moment, wo ich Glasfaser in der Wohnung habe, kann ich prinzipiell jede Bandbreite bekommen, ohne praktische Limitation nach oben, die üblichen Angebote liegen derzeit so wie beim Koaxialkabel: 100 Mbit im Download und 10 Mbit im Upload. Diese Entwicklung wird NGA („New Generation Access") genannt.

derStandard.at: Wie sieht es auf der Mobilfunkseite aus?

Serentschy: Auf der Mobilfunkseite gibt es auch eine technologische Weiterentwicklung: LTE (Long Term Evolution), die vierte Generation des Mobilfunks. LTE ist eine reine Datentechnologie. Mit LTE kann dem Kunden bis zu 100 Mbit über die sogenannte Luftschnittstelle - das ist die Strecke von der Antenne zum Gerät des Endkunden - zur Verfügung stellen. Zu beachten ist jedoch, dass die Luftschnittstelle, ein sogenanntes „Shared Medium" ist: Die Übertragungskapazität wird geteilt zwischen allen Nutzern in der jeweiligen Funkzelle.

Damit über die Luftschnittstelle überhaupt irgendetwas übertragen werden kann, braucht man ein Stück des elektromagnetischen Spektrums - landläufig „Funkfrequenzen" genannt. Spektrum ist eine Engpass-Ressource, die es nur einmal gibt. Deswegen muss diese Ressource staatlich bewirtschaftet werden. Wir werden nächstes Jahr voraussichtlich in einer Multiband-Auktion die Frequenzen der Digitalen Dividende versteigern, das sogenannte 800 MHz-Band. Wir werden darüber hinaus auch die Frequenzen neu vergeben, die bisher nur für GSM vorgesehen sind, das sind das 900 MHz- und das 1.800 MHz-Band. Das 800 MHz- und das 900 MHz-Band haben den großen Vorteil, dass man damit vor allem rurale Gebiete effizient versorgen kann. Wir beabsichtigen einen Schwerpunkt darauf zu legen, dass diese Frequenzen bevorzugt in den ländlichen Gebieten zum Einsatz kommen.

derStandard.at: Was sahen die Verpflichtungen vor, die der A1Telekom im vergangenen Jahr auferlegt wurden?

Serentschy: Uns ist die Wettbewerbslandschaft wichtig. Glasfaserausbau ist ein langfristiges Investment, das gemacht werden muss, auch für die Anbindung der Mobilfunkstationen. Es gibt nur ein flächendeckendes Netz in Österreich, das der A1Telekom. Das muss schrittweise mit mehr Glasfaser umgebaut werden. Das ist eine sehr aufwändige und risikoreiche Investition, die sich über viele Jahre amortisieren muss. Wir müssen eine Gratwanderung gehen zwischen ausreichenden Investitionsanreizen für den Investor - in dem Fall die A1Telekom - und ausreichenden Möglichkeiten für die Wettbewerber zum Beispiel UPC, Tele2 und anderen.

Das Konzept, das wir in der EU dafür anwenden, ist anders als in Nordamerika und Asien. Es sieht eine gewisse Risikoverteilung zwischen Investor und Nachfrager über Aufschläge auf die Zugangspreise vor. Der Wettbewerber, der die neue glasfaserbasierte Zugangs-Infrastruktur der A1Telekom nützen will, bezahlt für die Nutzung der Infrastruktur einen Preis plus einem Risikoaufschlag, der regulatorisch festgelegt wird. Über diesen Aufschlag wird ein Teil des Investitionsrisikos durch den alternativen Anbieter mitgetragen.
Wir verhandeln derzeit mit der A1Telekom und alternativen Anbietern, wie das Großhandelsprodukt „Virtuelle Entbündelung" technisch spezifiziert und preislich gestaltet sein soll, damit beide Seiten zufrieden sind. Wenn das Produkt zu teuer ist, wird es keiner nachfragen. Wenn es zu billig ist, wird die A1Telekom Glasfaser nicht ausbauen. Die Bezeichnung „Virtuelle Entbündelung" entstand in Anlehnung an die bestens etablierte physische Entbündelung in den herkömmlichen Kupfernetzen. Im neuen Glasfasernetz („NGA") braucht man ein Produkt, das die Entbündelung virtuell nachbildet. Es soll ein Produkt sein, mit dem man alle Kundenwünsche erfüllen kann, Breitband Internet, Telefonie und z.B. auch ein Medienprodukt, mit dem man interaktives Fernsehen machen kann. Das Produkt „Virtuelle Entbündelung" haben wir vor einem Jahr durch den Bescheid grundsätzlich festgelegt und die Telekom verpflichtet, dieses anzubieten.

derStandard.at: Wie ist der Stand der Umsetzung?

Serentschy: Es geht jetzt an die konkrete Detailausstattung. Dabei ist mir Schnelligkeit wichtiger als die letzten wenigen Prozent an Wünschen, die man auch noch einbauen könnte. Es gibt ein Angebot der A1Telekom, das für die alternativen Anbieter noch unzureichend ist. Mir ist wichtig, dass es schnell in den Markt kommt. Der Appell an alle Beteiligten ist, die Ansprüche nicht zu übertreiben. Wichtig ist, dass möglichst rasch die Kunden versorgt werden. Dann schauen wir in den nächsten Monaten, im nächsten Jahr, wie man die „Virtuelle Entbündelung" noch verbessern kann.

derStandard.at: Ist Netzneutralität eine Aufgabe für den Gesetzgeber oder sichert der freie Wettbewerb die neutrale Übermittlung?

Serentschy: Der Datenverkehr explodiert exponentiell. Aber: Wer bezahlt für den notwendigen Ausbau der Netze? Am Anfang war das Internet eine basisdemokratische Geschichte, alle Nutzer und ihre jeweiligen Ansprüche waren gleich wichtig. Aus dieser „Netzromantik" ist auch eine gewisse Gratismentalität im Internet entstanden. Tatsache ist, dass die Netzbetreiber vor riesigen Investitionswellen stehen. Es erhebt sich daher die Frage, ob vor diesen Investitionsnotwendigkeiten das alte Paradigma in Zukunft aufrecht erhalten werden kann. Andererseits muss man einräumen, dass kleinere Content-Anbieter nicht an den Rand gedrängt werden dürfen. Es wäre schlecht, wenn innovative Firmen keine Chancen haben, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Auch Google hat einmal „klein" angefangen.
Mir ist vorrangig die Transparenz gegenüber dem Endkunden wichtig. Wenn es Gold-, Silber- und Bronzekunden, mit unterschiedlichen Anforderungen gibt, die unterschiedliche Preise bezahlen, dann müssen die unterschiedlichen Quality of Services dem Kunden transparent sein. Das heißt zum Beispiel: Ein Kunde, der geringere Anforderungen hat, das heißt nur ein paar Mails versendet oder im Internet surft, zahlt viel weniger und bekommt seine E-Mail beispielsweise zwei Minuten später. Ein Kunde hingegen, der eine Videokonferenz schaltet, zahlt deutlich mehr, seine Bits werden zeitgenau transportiert. Wir müssen offen sein für neue Geschäftsmodelle im Internet.

Tatsache ist, dass die bisherigen ökonomischen Modelle über den Haufen geworfen wurden. Wir haben das Phänomen der sogenannten Over-the-Top-Players, Content Anbieter beispielsweise YouTube, die sehr viel Netzlast erzeugen. Es ist Aufgabe des Netzbetreibers, sein Netz zu optimieren und zu managen. Dafür muss er wissen, welche Verkehrsarten gibt es in dem Netz, was passiert in dem Netz. Es geht dabei nicht um die Inhalte, sondern um die Frage der Anwendungsarten. Wir hatten den Fall, dass Netzbetreiber den Skype-Verkehr sperrten. Skype ist ein Over-the-Top-Player; er setzt auf ein bestehendes Geschäftsmodell auf und kannibalisiert gleichzeitig dieses Geschäftsmodell. Da muss man schon ein gewisses Verständnis dafür haben, dass der Netzbetreiber sagt, er kann auf diese Weise sein Geschäftsmodell nicht aufrechterhalten.

derStandard.at: Das ökonomische Modell wird aber so aussehen, dass sich der Endkunde für ein Grundversorgungsdienst oder ein Premium-Internet entscheidet?

Serentschy: Der Kunde entscheidet sich für ein Produkt. Es gibt klar beschriebene Produkte, kategorisiert nach Quality of Service. Der Kunde muss überprüfen können, ob das, was er gekauft hat, auch wirklich bei ihm ankommt. Wenn wir zu anderen Geschäftsmodellen kommen wollen - und ich glaube dass das notwendig ist -, dann kann es keine „bis zu 8 Mbit"-Produkte mehr geben, sondern Produkte mit einer garantierten Mindestbandbreite und anderen Qualitätsparametern. Der Kunde muss die Möglichkeit haben, selbst zu überprüfen, ob das, was er bekommt und bezahlt, auch das ist, was er bestellt hat. Dieses Thema beschäftigt uns im Rahmen des neuen Telekomgesetzes, das sich gerade in der Novellierung befindet. Da wird das Thema Stärkung der Nachfrageseite ein Schwerpunkt sein: das Empowerment der Endkunden. (Markus Drenkhan, derStandard.at, 1. September 2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 43
1 2
Michipff
00
5.11.2011, 07:37
....

Also soweit ich weiß hat die A1/TA seit der Privatisierung keine Versorgungspflicht mehr.
Dies wurde mir von einem Hotlinemitarbeiter sogar nochmal Bestätigt.

Weiters wunderts mich nicht das kein Geld für den Ausbau da ist seit die Preise so extrem gefallen sind. Ich kann mich noch erinnern wie ich für meine 768kbit Leitung umgerechnet 50 EUR im Monat bezahlt hab nur damit ich endlich ne "möchtegern" Flaterate bekommen habe! :D

Dennoch ist der Ausbau enorm wichtig, nicht nur für Unternehmen sondern auch für das Bild das wir gegenüber dem Ausland darstellen.
PS:
Ich hab bereits 100Mbit Download-BB und kann nicht mehr ohne Leben! :) Laut Speedtest komm ich auf ca 80 - 97Mbit DURCHSATZ und Downloadspeed liegt bei ca 8.000 - 10.000 KB

Kris99
00
12.9.2011, 12:57
Von welchem 100 Mbit - Angebot schwafelt der?

Ich wäre schon glücklich, wenn bei mir zu Hause (Wien) irgendjemand mal 30 oder 50 mBit anbieten würde...

joe doe
00
10.9.2011, 14:46
Wie weit ist dieser Ausbau

http://www.bmvit.gv.at/presse/ak... S0145.html
Da stand was von 1.5 Mrd.
hier auch
http://www.telekomaustria.com/presse/ne... studie.php

Merkt jemand schon was davon?

FS4 - the science channel
10

Sprechen wir es mal ehrlich aus: Wozu brauche ich als Privatkunde eine 100 MBit-Leitung? Wohl nur für ausschließlich einen Zweck – und der wird einem immer schwieriger gemacht. *eg*

BackfromHell
00
12.9.2011, 21:43

Wenn Sie einen großen Haushalt haben und vielleicht noch TV über die Kupferleitung, dann sind Sie schon froh über 100+ MBit

stuffy
02
Das 100 Mbit-Angebot, das in Österreich in allen Ballungsgebieten erhältlich ist ....

Der Schmäh ist wirklich gut!

Ich sitze in einem Büro in Wien - nur mehr als eine 2MBit halbwegs stabile Leitung bringt die Telekom in dieser Gegend einfach nicht zustande!!!

Von wegen Breitband, Glasfasernetzwerk, etc....

Politische Frage ist die Breitbandversorgung sowieso nicht - es ist eine reine Geldfrage!

Simplicius Simplicissimus
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Wir sollten ...

... uns befähigen, auch ohne Netz auszukommen. Das ist zumindest für Logistik, Wasserversorgung und Finanzwesen dringender als vieles andere.

Bettina Birnbauer1
01
Wären Buschtrommeln...

besser. Ohne Netz auskommen wenn du zwei Kinder hast und z.B. einen Azt brauchst, eine schwierige Sache. Wasserversorgung und Finanzwesen ist schwer mit fehlenden Telefonleitungen zu vergleichen!

Bettina Birnbauer1
00
Fächendeckendes Telekomnetz

Diese Aussage ist ein Witz. Das Telekomnetz ist von flächendeckend weit entfernt!

Bettina Birnbauer1
00
Netzausbau?

Toll an dieser ganzen Geschichte ist, dass es in Österreich noch zahlreiche Haushalte gibt die nicht einmal Festnetz haben, und von der Telekom als "Kleinkunde" abgetan werden. Von Mobilfunk in diesen Regionen ist gar nicht zu reden. Und eine dieser Regionen liegt in Niederösterreich - nicht auf irgendeinem 2000er im Nirgendwo! Was sagt man in heutigen Zeiten dazu?

rubberduck
00

die ta ist verpflichtet (universaldienstverordnung) jedem haushalt und jeder firma in österreich sprachtelefonie herzustellen. auf eigenem grund muß natürlich selber gegraben werden.
nicht verpflichtet ist die ta ihnen breitbandinternet irgendwo in der pampa herzustellen, aber auch dort geht in 90% zumindest adsl (wenn auch oft mit weniger bandbreite). wenn garnix geht, würd ich mal in die zivilisation übersiedeln, in so einer gegend gibts vermutlich auch keine straßen, strom oder fließendes wasser

Bettina Birnbauer1
00
Super

oder eigentlich schon ein bisschen schwachsinnig finde ich die Aussage in die Zivilisation zu übersiedeln blos weil die TA ihrem Auftrag alle Häuser mit Sprachtelefonie zu versorgen nicht nachkommt! Wir wohnen in der Zivilisation und nicht im Großstadtdschungel und wie man schon mitbekommen hat seid ihr alle auch nicht zufrieden - also! Bitte sich solle posts zu ersparen!

rubberduck
00

wer sagt daß ich nicht zufrieden bin?
Ich hab in jeder halbwegs zivilisierten Gegend in Österreich zumindest ADSL und meist noch ein bis 2 Entbündler dazu. In größeren Orten auch noch Kabelinternet, also wenn ich irgendwo hinter den 7 bergen lebe darf ich mich nicht wundern, wenn keine infrastruktur da ist. (dafür war der grund schön billig)

Bettina Birnbauer1
00
Na gut!

Jetzt erklär ichs Dir genauer. Gelebt wird weder hinter 7 Bergen noch bei 7 Zwergen und auch der Grund ist dort nicht billig! Da es eine wunderschöne Gegend ist siedeln sich auch vermehrt junge Familien hier an. Und für diese hat die Telekom (jetzt A1) kein Geld zusätzlich Leitungen zu bauen, man musste das Geld ja anderweitig verschieben und viele viele Leute schm......
Hast es jetzt verstanden?

rubberduck
00

warn wir schonmal auf ein bier? ich red sie auch nicht ungefragt mit DU an!

Nochmal: die TA ist laut Universaldienstverordnung verpflichtet einen analogen Telefonanschluss herzustellen. Wenn man mehr möchte, sollte man sich vor dem Hausbau erkundigen wie dort die Infrastrukturversorgung ist. Vorher in die Pampa bauen und dann aufregen, daß kein Internet da ist ist die typisch österreichische Lösung. Soll jetzt der Staat und damit alle Steuerzahler und somit wir alle das bezahlen, daß Hinteruntervordertupfingen high speed internet bekommt? Was kann der rest von Österreich dafür, daß sie in ein Gebiet ziehen wo nix geht? Die TA oder sonst ein Provider wirds nicht bezahlen. Jede Firma muß wirtschaftlich arbeiten

Bettina Birnbauer1
00
12.9.2011, 12:58
Gott sei Dank noch kein Bier!

Wenn sich jemand nach einem alten Filmhelden nennt ist Abstand besser. Vor allem wenn dieser Jemand noch dazu nicht begreift, dass man gar nicht in der Pampas wohnen muss um nicht Mal Sprachtelefonie zu bekommen, es war gar nicht die Rede von Internet, obwohl unser Landesoberhaupt dies ja jedem verspricht. Womit ich Ihnen nun sagen möchte - kommentieren Sie nicht wovon Sie sowieso keine Ahnung haben.

Wicked Vienna
01

Dieses Land krankt gerade an solchen Engstirnlern, wie DIR, Gummiente

Ich muss gar nicht erst anführen was man mit dem Internet alles aufführen kann.
Das ist eine Zukunftsinvestition. Das Leben der jetzigen Generation wäre ohne Telefon nicht so entstanden, wie es jetzt ist.
Das Leben der kommenden Generation wird ohne schnellem Internet nicht so werden, wie es werden könnte.

Die Zeit des Infragestellens von Breitband ist abgelaufen. Die aktuelle Frage: Wie schnell kann ich Glasfaser verbudeln, damit wir nicht in bereits einem Jahrzehnt ein rückständiges Land sind.

Bettina Birnbauer1
00
Super

G. B. Corner
21
Stärkung der Nachfrageseite

"... die Nachfrageseite: Wir müssen die Menschen dazu befähigen, mit dem Internet umzugehen."

Also, damit die 100MBit-Angebote genützt werden, würde der Mann Filesharing-Seminare in Altersheimen und Kindergärten empfehlen oder wie? Ich sehe nicht, wozu ein normaler User solche Bandbreiten verwenden soll - und was ist "die Entwicklung der digitalen Gesellschaft"? Für online-shopping und facebook braucht man's jedenfalls nicht, und sogar eine Wiki-Diplomarbeit lässt sich auch mit 4MBit bewerkstelligen.
Kommt mir vor, als wenn man behauptet: Österreich sei noch nicht wirklich eine mobile Gesellschaft, weil viele Leute noch mit Autos <100kW herumkurven. Oder weil es noch Straßen gibt, die nicht durchgehend 4-spurig sind.

Wicked Vienna
01

Kannst du deine Phantasielosigkeit eigentlich noch toppen ?

Kujenchu
00

chello versuchts doch e schon in der werbung:

<100mbit zum emails versenden und damit die gesamte (kelly-) family gleichzeitig chatten kann

CITY1
00
Seit 3 JAHREN !!

wird von LTE gesprochen, versprochen etc., lt. Bericht findet erst nächstes Jahr die Versteigerung statt, dann sinds 4 Jahre, und übernächstes Jahr dann können wirs all für horrende Gebühren ordern, dann sind 4,5 bis 5 Jahre vergangen. Bei dem Schneckentempo braucht sich keiner wundern warum man den Wirtschaftsstandort Österreich nicht mehr ernst nimmt. Einfach nur lächerlich bzw. beschämend, es geht wie immer nur ums abkassieren !!

rubberduck
00

was nächstes Jahr versteigert wird ist die sog. digitale dividende nicht "die lte frequenzen" zumindest A1, T-Mobile und Orange haben bereits LTE im Testbetrieb für friendly customer

Mafiossi
 
11

Soweit ich mich erinnern kann war auf derstandard.at ein Bericht, dass T-Mobile bereits LTE als erster anbietet.
Im Moment noch zu hohen Preisen was aber bei neuen Techniken immer schon so war.

Kelbo
05

vieleicht sollte sich der Typ mal Gedanken machen warum man hier die 100Mbit-Angebote nicht nutzt! Vieleicht weil es VIEL zu teuer ist im Vergleich zu anderen Landern? Weil es keinen funktionierenden Markt gibt? Weil der Service jetzt schon unterm Hund ist? Weil die ERfahrungen der Kunden mit 8Mbit-Leitungen schon schlecht sind?

Bitte mal nachdenken!

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