Hochschülerschaft

ÖH kritisiert fehlende Inflations-Anpassung bei Studienbeihilfe

6. September 2011, 10:04
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    foto: boris roessler dpa

    "Die Beihilfen sind so niedrig, dass es sich für die meisten Studierenden ohne Arbeit nebenbei nicht mehr ausgeht."

Vorsitzende Janine Wulz: "Studierende müssen real mit immer weniger Geld auskommen"

Wien - Die Studienbeihilfen sind seit Jahren nicht an die Inflation angepasst worden, das kritisiert die Österreichische HoschülerInnenschaft in einer Aussendung am Dienstag. "Anstatt Pläne über die Wiedereinführung von Studiengebühren zu schmieden, sollte die derzeitige finanzielle und soziale Lage der Studierenden endlich ernst genommen und danach gehandelt werden", fordert Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung. Dass das derzeitige Beihilfensystem nicht an die Inflation angepasst werde, bedeute, "dass Studierende real mit immer weniger Geld auskommen müssen".

Angelika Gruber vom ÖH-Vorsitzteam erklärt: "Die Beihilfen sind so niedrig, dass es sich für die meisten Studierenden ohne Arbeit nebenbei nicht mehr ausgeht. 60 Prozent der Studierenden müssen im Schnitt 20 Stunden pro Woche arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt sichern zu können."

"Bestehende Ungleichheiten werden reproduziert"

Martin Schott, der Dritte im ÖH-Vorsitzteam, kritsiert die soziale Ungleichheit: "Wie aus der Studierendensozialerhebung, sowie der Eurostudent-Studie bekannt ist, müssen Studierende mit Eltern mit niedrigem Bildungsniveau wesentlich mehr Stunden pro Woche arbeiten, als jene mit Eltern mit hohem Bildungsniveau. Für diese bleibt dann also besonders wenig Zeit für das Studium und es kommt automatisch zu einer längeren Studiendauer." Die derzeitige Ausgestaltung der finanziellen Unterstützung sei "klar zu Ungunsten Studierender aus sozial benachteiligten Familien und reproduziert so bestehende Ungleichheiten". (red, derStandard.at, 6.9.2011)

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14 Postings
Rijad
00
29.9.2011, 14:12

Komisch, dass die Studiengebühren hingegen jedes Jahr angepasst werden (natürlich nach oben).

knut
00
20.9.2011, 09:34
also eines muss man schon sagen

2008 gabs eine Erhöhung der Höchstbeihilfe um 12%, ...und oh wunder, da gabs einen AG-Vorsitzenden auf der ÖH.

Ein Arbeitnehmer (mal ausgenommen Beschäftigte der Flugsicherung) würde sich über eine solche Anpassung schon freuen

kakaniengeist
00
15.9.2011, 20:16
da wird jetzt *eingefroren*, für die nächsten dreißig jahre!

das geld wird für die minderleister im finanz*dienstleistungs?*bereich gebraucht,

und als spielgeld für die *großen* geschäfte (scheibner, grasser, mensdorf & co.)

in der alpenrepublik.

da muss man als student schon ein bisschen solidarisch denken sein und verständnis zeigen!

Erwin Wolfram
00
...

Nazis hedgen sich an STUDENTEN... (aka missbrauchen diese).

Erwin Wolfram
00
...

Ich finde die halbe Unterrichtsleistung bringen und zwar in der beruehmten Powerpointform, beim verlangen der doppelten Kosten und der halben Betreuung dient dazu das Wissen der Studenten billiger abzuschoepfen, denn es gibt an der Uni nicht viel zu lernen, ausser Betrug, Noetigung und Machtmissbrauch. Dies aber konstant und kreativ.

Chemist88
00
was immer alle gegen

Powerpoint haben? Das ist einfach ein extrem mächtiges Präsentationstool. Wenn bei uns die Profs alles aufzeichnen müssten was sie auf den Folien haben dann würden wir wohl nur 1/3 des Stoffs schaffen. Und ich hab keineswegs den Eindruck wenig zu lernen oder das die Profs sich damit einen Haufen Arbeit ersparen.

Got Your Nose!
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ich dachte, das war der plan?

Hosenträgerträger
10
Hallo, guten Morgen!

Das passt schon so. Das ist eh gewollt. Wo kämen wir denn hin, wenn der Pöbel sich bildet...

zimbo
 
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Ist bei den Löhnen auch so.

sumpf des ostens
01

Nein, ist es nicht. Es gibt jedes Jahr Verhandlungen zw AN- und AG-Vertreter zur Anpassung.

btw: Einer der Gründe, warum die ÖH nie den Status einer Gewerkschaft erreichen kann, die is zmindest einmal im Jahr mit Verhandlungs(miss-)erfolg in der Zeitung...

IncontinentIceweasel
01
haha. hahahaha. hahaha.

Lustige Anpassungen sind das. Seit weit über einem Jahrzeht nur Realverluste!

sumpf des ostens
01
mhm...

... nur die Realverluste der Studenten sind eben um diese Anpassungen höher, als die bei den Löhnen.

smea_gol
02

hm.
komisch, politikergehälter werden schon immer inflationsbereinigt.

zimbo
 
41
In Brüssel ist die Inflation seltsamerweise auch bei 6%.

Verrat muss sich eben lohnen.

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