Soziale Schieflage

"Etwas ist grundlegend falsch"

Leser-Kommentar | 5. September 2011, 20:15

Zu den vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit zählt eine Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft, in der der Politik wieder ein Primat vor der Wirtschaft eingeräumt wird

Die aktuelle Krise hat auch etwas Gutes. Ausgewiesene Konservative beginnen an ihrem Weltbild zu zweifeln und endlich den Kern des Problems zu erkennen: Die abnehmende Verteilungsgerechtigkeit als Folge einer mutlosen Politik, die den wirtschaftsliberalen Strömungen nicht gegensteuert.

Ein kurzer Blick zurück

In den späten 40iger bis in die Mitte der 70iger Jahre war es anders. Damals erblühte der westliche Wohlfahrtsstaat bei Vollbeschäftigung und jährlichen Produktivitätssteigerungen. Er versprach Wohlstand für alle und schien das im Gegensatz zum real existierenden Sozialismus sogar einlösen zu können. Der Wohlfahrtsstaat sorgte sich um Bildung, sozialen Aufstieg und um die wirtschaftliche Teilhabe aller. Natürlich gab es neben prinzipiellen moralischen Überlegungen handfeste Gründe für den politischen Kampf um mehr Gleichheit und Gerechtigkeit. Vor allem waren es die Lehren aus den Katastrophen in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit der "sozialen Marktwirtschaft" sollte eine stabile demokratische Entwicklung und eine Art soziale Firewall gegen Heilsversprechungen aller politischen Richtungen geschaffen werden. So wurden die Gesellschaften sukzessive egalitärer. Der Kapitalismus war "gezähmt", was ihn gerechter und letztendlich auch funktionstüchtiger machte.

Wachsende Ungleichheit 

Aber irgendwann in den siebziger Jahren begann man die historischen Erfahrungen zu vergessen und es wurden große Reichtumszuwächse versprochen, wenn man den Kapitalismus wieder entfesselt. Die Ideale der Nachkriegszeit - Fortschritt, eine bessere Welt, kollektive Besserstellung und Kampf gegen Ungleichheit - wurden nun rasch von Habgier, Narzissmus und einer schier grenzenlosen Marktfreiheit ersetzt. Ein Kult der Privatisierung und Selbstbereicherung vernichtete das Gemeinschaftsideal. Auf einmal galt die Devise: So wenig Staat wie nur möglich. Die Schranken, die man dem Kapitalismus setzte, wurden Schritt für Schritt abgebaut. Bei den ausschließlich in Zahlen gemessenen Erfolgen wollte man die sozialen und emotionalen Schattenseiten nicht sehen. Und das obwohl die allgemeine Zufriedenheit und der gesellschaftliche Zusammenhalt trotz steigender Wirtschaftsleistung rapide abnahmen. 

Was jetzt zu tun wäre?

Eine der wichtigsten Aufgaben der Politik besteht nun einmal darin, unverträgliche gesellschaftliche Gegensätze friedlich auszugleichen. Gerade dabei aber versagt diese in letzter Zeit zunehmend. Anstelle Probleme offensiv und mutig anzugehen, begibt man sich in die Hände von Lobbyisten und externen Beratern. Da diese naturgemäß nicht das Staatsganze vertreten, werden willfährige Politiker zu Erfüllungsgehilfen mächtiger Einzelinteressen. Die öffentlichen Skandale im Zusammenhang mit staatlicher Misswirtschaft, Korruptionsvorwürfen etc. sprechen eine allzu deutliche Sprache. Zurück bleibt eine immer zornigere und politikverdrossenere Bevölkerung.

Politiker mit Rückgrat gesucht

Der für die Demokratie so wichtige gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet zunehmend. Die Politik muss daher wieder das Gesetz des Handelns übernehmen und zeigen, dass die Welt in der wir leben nicht die einzig denkbare ist. Nicht immer war sie nämlich so egozentrisch und materialistisch. Nicht immer wimmelte es nur so von anti-intellektuellen Politikern ohne Rückgrat. Und nicht immer stand man den grotesken Auswüchsen der Ungleichheit so gleichgültig gegenüber. Vor allem aber gilt es zu zeigen, dass der neoliberale Schlachtruf "Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem" nur den Reichen und Privilegierten hilft.
Für eine funktionierende Gesellschaft bedarf es einer Synthese rechter und linker Werte. Derzeit aber besteht eine soziale Schieflage, in der die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden. Diese Entwicklung ist eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie. Ein Zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft, in der der Politik wieder ein Primat vor der Wirtschaft eingeräumt wird, gehört daher zu den vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit.

Der 2010 verstorbene Historiker Tony Judt hatte wohl recht als er meinte: "Etwas ist grundlegend falsch an der Art und Weise, wie wir heute leben. ... In einem neuen Zeitalter der Angst und der Unsicherheit geben wir die Anstrengungen eines ganzen Jahrhunderts verloren und verraten diejenigen, die vor uns da waren."
 (Leser-Kommentar, Josef Mairinger, derStandard.at, 6.9.2011)

 

Autor

Josef Mairinger, Jahrgang 1959, ist im Öffentlichen Dienst auf einer Bezirkshauptmannschaft tätig.

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Posting 1 bis 25 von 68
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Isegrim1
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12.9.2011, 09:38
Verbesserungswürdig

Man blendet aber schon aus, dass nach dem WK II enorme technologische Fortschritte gemacht wurden und quasi Europa von 0 auf wieder eine Wirtschaft aufbaute, das da alle natürlich ungemein profitieren war nicht vorrangig der Erfolg des Wohlfahrtstaates, sondern der Umstände.
Nach 1970 war erstmals eine Sättigung zu bemerken die es halt vorher nicht gab. Ich finde es lustig, dass scheinbar ausgeblendet wird, dass die SPÖ da erst recht angefangen hat die Schulden an denen wir heute nagen aufzubauen.
Klar die böse Privatisierung, aus unwirtschaftlichen Unternehmen Marktführer zu machen ist schon sehr fies.

Oddo Wolf
01
10.9.2011, 12:27
Gerne würde ich eine weniger dramatische Zukunft sehen.

Die "soziale Marktwirtschaft" sollte eine stabile demokratische Entwicklung schaffen. Der Kapitalismus scheint "gezähmt" und demokratisch legitimiert durch die Teilhabe einer wachsenden Mittelschicht, die den steten Fluß von arm nach reich jedoch nur aufstaut. Vom Volk gewählt, vom Kapital instumentalisiert, verheddert sich die Politik zunehmend in den Fäden der Puppenspieler. Nun werden die Schleusen geöffnet. Die Mittelschicht fließt ebensoschnell ab wie die Legitimität dieser Demokratie, die mit faschistischen Tendenzen einer Diktatur zutaumelt. Wo die enteignete Mittelschicht sich wieder in der Masse gelöst hat, wird diese sich letztlich erheben, wenn die Diktatur ihre Fratze vor der "demokratischen Mehrheit" nicht mehr verbergen kann.

fds r
31
...im Öffentlichen Dienst auf einer Bezirkshauptmannschaft...

...hat man schon Zeit zum lesen und redigieren.

lord sinclair
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danke für diesen kommentar!

ein sehr intelligenter und - vor allem - neutraler und wahrheitsgemäßer kommentar, der die momentane situation sehr gut beschreibt.

ich bin gespannt, ob diese meinung auf fruchtbaren boden fällt - ich hoffe es auf jeden fall!

hallo hallo101
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"Nicht immer wimmelte es nur so von anti-intellektuellen Politikern ohne Rückgrat."

Das ist wohl eines der Hauptprobleme: unsere PolitikerInnen sind zu schlecht ausgebildet um das System innerhalb dessen sie agieren und ihr Aufgabenfeld zu durchschauen. Daher MÜSSEN sie sich Hilfe von Lobbyisten und Beratern holen, die sie natürlich versuchen zu ihren Gunsten zu beeinflussen...

ChristianderGuru
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Ja, ja! Früher war auch die Zukunft besser!

Die Welt hat sich halt seit den 70igern weitergedreht.

wurm83
 
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STIMMT unser System hat versagt

wir sind zwar eines der reichsten länder der welt, haben praktisch keine arbeitslosigkeit (zumindest eine die das system tragen kann) unsere alten gehen sehr früh in pension, wir haben eine der geringsten kriminalitätsraten der welt, wien ist eine der lebenswertesten städte der welt, .....

aber los lasst uns einen aufstand machen ES KANN JA NUR BESSER WERDEN!!!!

und zu den 70ern...also meine eltern hätten sich beide haxn ausgerissen wenn sie eine kindheit wie die meine gehabt hätte:

weiterbildene schule nur für 1 von 6 kindern --> zu teuer, kein fernseher, 3 kinder/zimmer, wasser vom brunnen holen (zumindes anfangs noch^^) plumbsklo im garten,...

aber jaa klar die hatten viel mehr als ich.....

Resilienzfaktor
00

Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu.

Dennoch ein Einwurf: Wie stehts um jene Jungen, die so um 1990 herum geboren wurden? Das sind die ersten, die im Vergleich zur Elterngeneration einen realen "Abstieg" miterleben (seis jetzt ökonomisch, aber auch hinsichtlich Ausbildungsmöglichkeiten und -abschlüssen)

Oder aber, wie hallo hallo find ich völlig richtig schreibt: Was haben wir von Fortschritt und Reichtum, wenn die Verteilungsgerechtigkeit nicht gegeben ist ("1 Bettler und 1 Millionär ergeben einen reichen Mann")

skyrock
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von 1990 bis 2007 war Frau E. Gehrer

in verschiedenen Positionen in der österr. Bildungspolitik führend tätig. Bildungspolitik trägt langjährig SCHWARZ

ChristianderGuru
00
Ja ja die Gehrer! Die war sogar am 2.Weltkrieg schuld!

Resilienzfaktor
00

Eh. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass bereits implementierte sozialstaatliche Errungenschaften (nicht nur beim Bildungsbereich) wieder demontiert wurden.
Unter Federführung der Sozialdemokratie wurde in diesem Land viel erreicht - leider wurde in den vergangenen 20,25 Jahren aber auch (grad von der SPÖ) bei vielen gesellschaftspolitischen Rückschritten a. zu wenig energisch Einhalt geboten und/oder b. noch schlimmer: selbst mitgewerkt (vgl. Fremdengesetzgebung, Hochschulpolitik)

hallo hallo101
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ja ich stimme ihnen zu, aber war nicht mah das Ziel, die Maschinen ersetzten mal die Arbeit und wir ALLE profitieren davon indem wir dann irgendwann nicht mehr zu arbeiten brauchen? Im Moment gibt es zwar wirklich immer weniger Arbeit, aber profitieren tut die Masse davon nicht, sondern eben nur die Firmeninhaber. Und es ist wahr, dass wir aufpassen müssen wo wir hinsteuern: in eine erneute Feudalherrschaft, wo die großen Oligarchen an die Stelle der Grafen und Könige von anno dazuma treten oder in eine wirklich Demokratie, wo der/die BürgerIn die Möglichkeit hat direkt mit zu entscheiden (was die heutige Technik ja ermöglichen würde).

thelaw1
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?????

wo bzw, wer hat das Ziel, dass wir alle nicht mehr arbeiten müssen, jemals ernsthaft definiert.
es sollte jeder halbwegs vernünftige mensch wissen, dass das nicht funktionieren kann.
Übrigens: Arbeit ist keine Strafe. es soll Menschen geben, die Ihren Job mögen.

ja aber
00
das alleinige gesetz des marktes hat keine zukunft

weil immer mehr nur mehr auf kurzfristigen gewinn geschaut wird. langfristige strategien werden nicht mehr verfolgt, weil sie sich kaum in quartalszahlen fassen lassen und dann vielleicht schon andere manager an der macht sind. es wird nur mehr fuer den konsum produziert.

waeren unter diesen bedingungen dinge wie die mondlandung noch moeglich (hat ja keinen kosten/nutzen effekt)? wir bewegen uns wieder zurueck in kleinkraemerei. d.h. wir sind am absteigenden ast und merken es wegen der ablenkung durch konsumspielzeug nicht.

MAXIMA
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... vor mehr als 40 Jahren ...

... gab es keine Schülerfreifahrten ...
... keine Gratisschulhefte und Gratisbücher ...
... keine Karenz ...
... keine Mietzinsbeihilfe ...
... keine fünf Wochen Urlaub ...
...
...
Ein mehr als naiver Artikel, dessen Autor im geschützten Bereich des öffentlichen Dienstes tätig ist.

element of crime #V#
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Nice Try

Zitat aus obigem Artikel:

"Er versprach Wohlstand für alle und schien das im Gegensatz zum real existierenden Sozialismus sogar einlösen zu können."

Zitat aus "Unterwegs zur Plutokratie" von Jens Jessen in der Printausgabe der "Zeit" vom 03.09.2011:

"... Er versprach Wohlstand für alle und schien diese Hoffnung, sehr im Gegensatz zum Sozialismus, sogar einlösen zu können."

Der Rest des "Leserkommentars" ist auch nicht mehr als eine kurze Zusammenfassung von Jessens Analyse.

Sie scheinen mir ein kleiner zu Guttenberg zu sein.

http://www.zeit.de/2011/36/F... Demokratie

Erisian Liberation Front
00
Damals erblühte der westliche Wohlfahrtsstaat bei Vollbeschäftigung und jährlichen Produktivitätssteigerungen ... ?

Das wurde mit einem überbordenden Defizit und Staatschulden bezahlt.
Der Sozialstaat ist schon lange nicht mehr finanzierbar.
Das Primat der Politik, eigentlich die Primaten der Politik, über die Wirtschaft hat zu so glorreichen Pleiten wie Eumig, Konsum oder Intertrading geführt.
Es hat die VOEST an den Rand des Ruins geführt.
In eine Zeit in der es billiger gewesen wäre, wenn der Staat die VOEST zugesperrt hätte und die dauerhaft Arbeiter bei vollen Bezügen nach Hause zu schicken.

Und das will der Schreiberling zurück?

Pull the other one, it has bells on...

Die hier beschworenen Zeiten waren ab 1970 allesamt auf Kosten der folgenden Generationen kreditfinanziert.

Die Methode "nach mir die Sintflut" ist keine Lösung.

Christoph Karl Steininger
01
Politiker mit Rückgrat gesucht

Tja, woher nehmen und nicht stehlen?

max ritz
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wo haben Politiker ihr Rückgrat?

und wie sieht es aus? ist es einrollbar oder kann man es wie eine Teleskopstange zusammenschieben, wenn man es grad nicht braucht?

so ähnlich wie ein Chamäleon die Farben wechselt, so könnte so ein Politiker-Rückgrat aussehen - liege ich da richtig?

sw16
05
Demokratie als Auslaufmodell

Als Postdemokratie bezeichnet man inzwischen die Zeit in der wir leben.
Was danach kommt ist durchaus ungewiss, vielleicht das was vor der „Aufklärung” Jahrtausende Jahre praktiziert wurde.
Der Ruf nach Politiker mit Rückgrad ist drollig und wirkungslos. Wollen wir das System verändern so kann das nur über eine Schiene laufen wie zB: der arabische Frühling od. UniBrennt (auch als Schwarmintelligenz bezeichnet), kein Führer ist greifbar und korrupierbar!
Aber bis dahin braucht es noch viel persönlichen Schmerz um selbst aktiv zu werden.

Rote Pest
00

Danke für den link bzw die Erklärung. So gesehen stimmt es narürlich, dass die soziale Marktwirtschaft eine Ableitung aus dem Neoliberalismus darstellt.
Der Begriff scheint sich im Laufe der Zeit gewandelt zu haben. Rauscher zB hat das unlängst anders definiert.
Wie soll man nun den puren Kapitalismus (das Recht des Reicheren) ohne soziale Verantwortung nennen?

Reich sein muss sich lohnen!
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purer Kapitalismus = Reichen-Sozialismus

avision
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Scobel: Kapitalismus – wie lange gibt ... Sichtweisen
http://www.youtube.com/watch?v=IJ020O9H7V4

Die Chance eine bessere Welt zu entwickeln ist sehr groß
Okay, das hochentwickelte Bankensystem das soeben erstickt im Schuldgeldsystem bereitet vielen Menschen Angst.

Marie von Ebner-Eschenbach: "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit."

Rote Pest
00
annabrecht
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"Ein Zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft,

in der der Politik wieder ein Primat vor der Wirtschaft eingeräumt wird, gehört daher zu den vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit."
Ein Zurück gibt es nicht. Eine Weiterentwicklung und Verbesserung dessen, was am früheren System funktioniert hat und eine neue Utopie einer solidarischen Gesellschaft, in der neben Sozialstaatlichkeit und Verteilungsgerechtigkeit auch Nachhaltigkeit und neue Ressourcen der Energiegewinnung im Vordergrund stehen, möglicherweise eher. Nur, wo sind die Menschen in der Politik, die das Steuer rechtzeitig herumreißen?!

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