Stadtverkehr

Radfahrer gefährden Fußgänger kaum

5. September 2011, 18:15
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    foto: apa/pfarrhofer

    Ein Drittel der Unfälle mit Fußgängerbeteiligung passieren laut Studie der Stadt Wien auf Schutzwegen.

Laut Studie in Wien hauptsächlich Autofahrer an Unfällen mit Fußgängern beteiligt

Wien - Vor den sogenannten Rad-Rowdys, gegen die Kronen Zeitung und ÖVP Wien seit Wochen mobilmachen, müssen sich Fußgänger wesentlich weniger fürchten als vor Autofahrern. Das belegt eine Studie der Magistratsabteilung 46 (Verkehrsorganisation). Demnach waren bei 75 Prozent der Fußgängerunfälle in den letzten zehn Jahren Pkws beteiligt, bei sieben Prozent Straßenbahnen und bei nur fünf Prozent Radfahrer.

Für Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou ein Beweis dafür, dass das Hauptaugenmerk bei der Unfallvermeidung auf dem motorisierten Individualverkehr liegen muss. "Das Tempo 30 in Wohngebieten wäre ein sehr sinnvoller Weg, die Verkehrssicherheit zu erhöhen", sagt die Grün-Politikerin, die vor einigen Wochen selbst in der Krone gegen Gehsteig-Radfahrer wetterte und nun eine Benimm-Fibel für alle Verkehrsteilnehmer herausbringen will.

Der Vorwurf, dass zwischen Fußgängern und Radlern besonders viel passiert, lässt sich anhand der Unfallzahlen jedenfalls nicht nachvollziehen. Im schwarzen Innenministerium sieht man das anders: Die Wiener Polizei führt seit kurzem eine ganze Reihe von Schwerpunktaktionen gegen Radfahrer durch.

Insgesamt hat die Zahl der Unfälle mit Fußgängern leicht abgenommen. 2004 wurden 1259 Unfälle mit Personenschaden gezählt (davon verunglückten 27 tödlich), 2010 waren es 1079 (davon starben 21). Mehr als ein Drittel passiert auf Schutzwegen - und da vor allem auf mit Ampeln gesicherten Zebrastreifen. Heute ist man in Wien zu Fuß aber wesentlich sicherer unterwegs als in den Achtzigern: 1983 verletzten sich doppelt so viele Fußgänger wie 2010.

Dabei sind vor allem Kinder etwas weniger gefährdet: In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Unfälle mit Kindern um 30 Prozent reduziert.(Martina Stemmer, DER STANDARD; Printausgabe, 6.9.2011)

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Posting 1 bis 25 von 1102
binnenmigrationshintergrund
 
00
18.10.2011, 11:22
physik!

masse und geschwindigkeit spiel eben doch eine gewisse rolle, wenn sie am zebrastreifen von 100kg mit 20 - 30 km/h verräumt werden, sind sie mit anderen kräften konfrontiert, als wenn ihnen das mit 2000kg bei 30 -50 km/h passiert.

Gobi Todic
00
28.9.2011, 17:51
und heute, vor einer stunde

hats so ein fußgänger prolet geschafft mir eine auf die brust mitzugeben weil er sherrif spielen wollte.

unglaublich, bin noch immer auf 180!

dontPanic
01
14.10.2011, 19:20

hat er einen Grund dazu gehabt? Ich meine, haben Sie ihm einen Grund gegeben? Erzählen Sie uns bitte mehr....

urban_overload
00
22.9.2011, 21:42
für...

die erkenntnis hat's eine studie gebraucht? na servas...

ira2
 
10
22.9.2011, 00:35

Hab den eindruck, dass es sich bei rücksichtslosen Autofahrern und bei rücksichtslosen Radfahrern um dieselben physischen Personen handelt - die sind fies, egal welches Verkehrsmittel sie benutzen. Nur sind sie beim radfahren nie identifizierbar.

ira2
 
21
21.9.2011, 00:59

Wenn nur 5 Prozent der Verkehrsbewegungen mit dem Fahrrad erfolgen und dennoch 5 Prozent der Fussgängerunfälle auf Radfahrer zurückzuführen sind heisst doch das nichts anderes, als dass radfahrer weit überdurchschnittlich Fussgänger gefährden. Ich bin als persönlich Betroffener sicher, dass Radfahrer für Fussgänger wirklich eine Gefährdung darstellen. Das ist meine Erfahrung.

dontPanic
00
13.10.2011, 22:09
Statistik

5% Radfahr-Anteil sind für 5% der Unfälle verantwortlich.

ca.50% Auto-Anteil sind für 75% der Unfälle verantwortlich.

Also? Auto ist gefährlicher.

Die genauen Zahlen kenne ich nicht, wahrscheinlich ist der Auto-Anteil in Wien unter 50%.

thinkonyourfeet
00
21.9.2011, 21:18
Könnten Sie ihren Schluss genauer erklären?

Ich bin wahrscheinlich zu dumm dafür.

ira2
 
10
22.9.2011, 00:31

Ich wurde schon von auf dem Gehsteig fahrenden Radfahrern angefahren, als ich aus dem Haustor trat und
als ich bei grün den Fussgängerübergang benützte,

bm.koger
 
44
11.9.2011, 14:40
unfälle mit radfahrern habe ich nie angezeigt,

weil man sowieso keine chance hat, die zu erwischen. und natürlich ist ein zusammenstoß mit einem rad weniger gefährlich als mit einem auto. mich stört das rücksichtslose verhalten der radfahrerInnen in wien sehr. und ich wundere mich: radfahrerInnen regen sich auf, dass autos so knapp an ihnen vorbeifahren, sie selber aber rasen ohne hemmungen ganz kanpp an fußgängern vorbei (man muss nur mal versuchen, auf der donauinsel zu gehen), obwohl sie leicht ausweichen könnten. ich finde es auch eine zumutung, dass ich beim spazierengehen dauernd nach hinten schauen muss, um meinen sohn vor herankommenden radfahrern in sicherheit rechtzeitig in sicherheit bringen zu können.

Tintifax2000
02
12.9.2011, 09:47
jetzt wärs noch spannend ...

.. wieviele unfälle "mit radfahrern" Sie denn in etwa hatten ...

bm.koger
 
22
12.9.2011, 15:43
3 in den letzten drei jahren

mein behinderter sohn wurde von einem radfahrer angefahren, fiel hin, zog sich abschürfungen zu und eine handgelenksprellung zu- ausage des radfahrers: kannst net ausweichen de**, dann fuhr er weiter.
beim zweiten mal sprang ich einem radfahrer in den weg, der auf meine kinder im wald zuraste. mich haute es über eine baumwurzel, knie war wochenlang dick geschwollen - radfahrer zauberte es allerdings auch auf . dritter unfall mit hund an langlaufleine (weg war für radfahrer verboten) - ich griff in die leine, als er heranraste, er schoß gegen die leine, hund kollerte durch die gegend, ich hatte von der leine brandwunde quer über handinnenfläche. aussage des radfahrers: sch***köter. mit dem auto bin ich seit 30 jahren unfallfrei.

The_new_number_2
54
12.9.2011, 16:46

Mit anderen Worten: Du hattest zweimal einen Unfall mit Radfahrern verursacht...

thinkonyourfeet
00
12.9.2011, 18:07
@TheNewNumber2 Also das kann man so nicht sagen.

Ich bin Radfahrer und habe schon deshalb nichts gegen Radler.
Aber so wie bm.kogler das schildert, kann man ihm nicht pauschal für zwei der Unfälle die Schuld geben.
Wenn wir Radler so einseitig urteilen, disqualifizieren wir uns selbst...

The_new_number_2
22
12.9.2011, 18:16

Gut, ich gebe zu, ich habe pauschaliert. Der zweite geschilderte Unfall wurde jedoch eindeutig von "bm.koger" verursacht.

bm.koger
 
14
12.9.2011, 17:28
der war gut, der scherz

ich habe einmal eine gruppe von behinderten kindern davor bewahrt, angefahren zu werden und das zweite mal versucht, meinen hund vor dem stranguliert werden zu retten.
alle vorfälle übrigens auf wegen, wo radfahrverbot herrscht - ich konnte also nicht einmal damit rechnen, dass einer daherkommt.
aber mal im ernst - finden sie das verhalten der radfahrer wirklich ok?

Michael Aires
11
19.9.2011, 12:12
Herr Bürgermeister Koger

Wenn Sie jetzt nur noch lernen nicht "die Radfahrer" sondern "manche Radfahrer" zu schreiben, wäre das Lesen ihres Frustes erträglicher.

Eines ist scheinbar nicht allen klar: Man muss im Strassenverkehr und ja sogar im Wald einfach aufpassen. Man kann nicht damit rechnen, dass sich alle an alle Regeln halten. So what.

scipio
94
Blödsinn!

Es ist ja klar, was in diesem bestellten Gutachten der grünen Ideologentruppe im Rathaus drinsteht, für die Radfahrer ja von vornherein die besseren Menschen sind und alle Autofahrer böse. Das Gutachten und Frau Vassilakou erzählen nichts als Quatsch und Lügen. Wien ist voller Radlerrowdys, man gehe einmal durch die Fußgängerzonen, man versuche einmal (nur z.B.) vom Schutzweg kommend den Ringradweg am Burgring zu queren. Lebensgefährlich! Diese Radlerdeppen vermindern nicht mal das Tempo!. Aber Frau Vassilakou und ihre joghurtbecherspülende, mülltrennende, vegetarische, radelnde Ökotruppe erzählt uns hier die Märchen!

Flash Flash
01
15.9.2011, 14:48

Laut ihren Aussagen hat es Vassilakou also innerhalb kürzester zeit geschafft, ganze Magistratsabteilungen umzfärben? Da kann sich der Strasser noch ein Beispiel nehmen.
Aber zum Thema: Natürlich wäre es für querende Fußgänger nett, wenn Radfahrer für sie das Tempo verringern, ist aber so in der STVo nicht vorgesehen. Im Gegenteil, die Fußgänger müssen sich vor Überqueren des Radweges versichern, dass sie dies tun können oder andere (Radfahrer) zu gefährden oder zu behindern. Fußgängerzonen sind natürlich was anderes.

BOILER
01
13.9.2011, 19:57
@lebensgefährlich!

wieviele fußgänger wurden nun tatsächlich von den radlerrowdys getötet?

legal eagle
 
11
11.9.2011, 18:48

jössas!

ich fürchte, das ist nicht mehr behandelbar...

supertyp
02
10.9.2011, 23:37

alter, ich glaub dein auspuff ist undicht und die abgase dringen in fahrerkabine ein. so ein unsinn wie du ihn da verzapfst hört man echt selten.

realitätsverweigerung und selektive wahrnehmung sind offensichtlich deine hobbies...

scipio
12
11.9.2011, 14:53

Vielen Dank Du hast mir den Beweis geliefert, daß ich recht habe. Wenn man Euch Ideologen erwischt, dann jault ihr auf, wie getretene Hunde!

weiter lesen
00
FS3

Was meint FS3 dazu?

thinkonyourfeet
24
Ist ja interessant: Da haben die Autofahrer mit dem Finger auf die bösen Radfahrer gezeigt

und geklagt, dass die ja sooo rücksichtslos sind. Und jetzt stellt sich heraus, dass die weitaus größte Gefahr für die Fussgänger von den Autofahrern ausgeht.
Wo sind sie den jetzt, die vorlauten Autofahrer?

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Posting 1 bis 25 von 1102

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