"Der Spiegel" zieht um und mit ihm die legendäre Panton-Kantine

Ansichtssache

"Der Spiegel" zieht wie berichtet um: Nach über 40 Jahren übersiedeln die Mitarbeiter der Gruppe ab 5. September vom Haus an der Hamburger Brandstwiete in die Hafencity. Die denkmalgeschützte legendäre Panton-Kantine aus dem alten Spiegel-Gebäude an der Brandstwiete wird in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg wandern, ausgewählte Elemente werden sich aber auch in das neue Spiegel-Haus mitübersiedeln.

Ove Saffe, Geschäftsführer des Spiegel-Verlags: "Seit 42 Jahren ist die Panton-Kantine ein zentraler, kulturprägender Ort im Spiegel-Haus. Viele wollten rein, doch Speiseräume und Snackbar waren immer den Mitarbeitern vorbehalten. Wir freuen uns sehr, dass mit dem Umzug ins Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg nun auch die interessierte Öffentlichkeit Zutritt zu den spektakulären Räumen bekommen wird. Für die Spiegel-Gruppe beginnt in der Hafencity eine neue Zeit, ein bisschen Panton-Geschichte aber nehmen wir mit: Sie wird in der neuen Snackbar sichtbar sein."

Siehe auch: >>> Schmeck's unterwegs - LSD zum Lunch. (red)

foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
foto: spiegel verlag
Share if you care
22 Postings

das ist aber schon ein sehr alter hut der hier verkauft wird...hab ich vor einem jahr entweder im ad oder im home gelesen...

geilomat!

Wunderschön! Ob das jedoch lediglich am zeitlich Abstand liegt, ich weiß es nicht.

Natürlich gibt es wieder die alle Kunst zerstören wollenden Grantscherben hier, aber das ... das ist unvorstellbar schön. Wie kann jemand nur so etwas Schönes in etwas so alltäglichen und trivialen wie einer Kantine konzipiert haben. Das wäre die einzige Kantine der Welt die ich gerne und freiwillig betreten hätte.

mit diesem farb-exzess

will wohl jemand etwas aussagen.
aber was?

der ultimative ausgleich

zum totalen weltuntergangs-journalismus (trotzdem seit 10 jahren abo, sonst wird man zu fröhlich).

sehr schön!

weiterer vorteil:
man kann überall hin kotzen, ohne das es auffällt!

echt coole und schrille farben!! hätte gern so einen tisch...

jetzt wird mir so einiges klar..

Wie muss dann erst die Kantine bei der Bild aussehen?

Spiegel und Bild sind aber schon zwei paar Schuhe.....

So ungefähr habe ich mir immer das Innere meines Verdauungsapparates vorgestellt.

So gesehen keine Themenverfehlung.

wunderschön

komisch, ich finds einfach nur schön. ich krieg da eher vom pseudorustikalen grindcharme österreichischer kantinen augenkrebs...

Wunderschön???

Mal zum Durchschlendern und "interessant, interessant" grummeln.
Aber schön? Würde ich eher als Zumutung für Nutzer sehen.

Degustibus not est disputandum...

dennoch scheint mir der Erhaltungszustand nach 42 Jahren als Kantine bemerkenswert.
Sieht ja fast aus wie brandneu aus dem Retro-Laden.

Ich sach nur AUGENKREBS

Soll das

die Verdauungsperistaltik anregen?

guter gott

es wär vielleicht witzig dort ein, zwei mal was zu essen und die architektur dabei zu bewundern, aber wenn ich dort seit jahren arbeite und täglich in der kantine was esse würd ich wohl schnell einen koller bekommen und lieber auswärts mir was holen bevor ich da immer esse.

wie fühlt sich eigentlich ein kantinenangestellter der vielleicht selbst schon seit 42 jahren dort arbeitet? oder flüchten die alle schon nach ein paar monaten wieder?

Schwer zu sagen, ob das wirklich so ist. Immerhin hat sich die Architektur der damaligen Zeit vorgenommen, unsere Lebens-, Seh- und Wohngewohnheiten gezielt zu verändern, und damit einen moderneren Menschen zu schaffen. Vielleicht funktioniert´s ja? Klar sind Knallfarben an den Wänden für uns ungewohnt, aber vielleicht wirkt es anders, als man denkt. Es war ja niemand von uns je drin - man müsste mal langgediente Spiegel-Schreiber fragen.

ich würd da drin deppert werden - sorry....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.