Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Info: Austrian Airlines
Wien - Wer bei einem Kombiticket nur einen Teil der Flugstrecke nutzt und den Rest verfallen lässt, muss mit einem Aufpreis rechnen. Das Handelsgericht Wien hat eine entsprechende Verbandsklage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) in erster Instanz abgewiesen, berichtet die "Presse" in ihrer Montagausgabe.
Der VKI hatte die Klage gegen die AUA eingebracht, weil er die Klausel, wonach die Nutzung nur eines Teils einer Flugreihenfolge aufpreispflichtig sein kann, für "gröblich benachteiligend", intransparent und in verpönter Weise überraschend ansah. Für das Handelsgericht Wien ist indes keine Benachteiligung des Verbrauchers ersichtlich. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien auch nicht unklar oder unverständlich formuliert, da sie auf eine mögliche Preisdifferenz hinweisen.
Der VKI will dennoch weiterkämpfen: "Es geht um eine grundsätzliche Frage, und die wollen wir vom Obersten Gerichtshof geklärt sehen", zitiert die Zeitung VKI-Chefjurist Peter Kolba.
Vor einem Jahr hat das Handelsgericht Wien einer Fluglinie verboten, einen Rückflug für den Fall zu annullieren, dass der Hinflug nicht in Anspruch genommen wurde, sodass sich der Reisende ein neues Ticket kaufen muss. Während diese Entscheidung rechtskräftig wurde, ist das neue Aufpreisurteil anfechtbar. (APA)
Der internationale Dachverband der Flughafenbetreiber (ACI) hat die besten Airports in vier Kategorien gewählt - Wir zeigen die Gewinner
Preisberechnung nach Körpergewicht in neuer XL-Klasse von Samoa Air - Breitere Sitze und mehr Beinfreiheit für Leute über 130 Kilogramm
In München, Frankfurt und Hamburg können Passagiere ihr Gepäck am Automaten abgeben - Bereits 640.000 Gepäckstücke entgegengenommen
Unter den zehn Fluglinien mit dem meisten Umsatz aus Servicegebühren sind inzwischen auch große Gesellschaften - Wir zeigen, wer am meisten kassiert
Passagiere haben ein Recht auf Ausgleichszahlungen. Allerdings sträuben sich viele Airlines dagegen. Fairplane hat eine Top-Ten-Liste erstellt
Studenten präsentieren Ideen, wie Fliegen sparsamer, leiser und umweltfreundlicher werden kann - Wir zeigen die fünf Finalisten eines Airbus-Wettbewerbs
Womit schlägt man die Zeit tot, wenn man im Flugzeug sitzt und warten muss? Man packt seine Musikinstrumente aus und gibt ein Konzert - Video
Männliche Alleinreisende haben gute Chancen von Crew Mitgliedern ein kostenloses Upgrade zu bekommen. Junge Frauen in der Gruppe gehen meist leer aus
Ein Prospekt oder Kaffee und Kuchen locken keine Passagiere an Bord. Fluggesellschaften nutzen die neuen Möglichkeiten des Internet um Kunden zu gewinnen
Maori-Frau mit Tätowierung ist bei Air New Zealand als Stewardess unerwünscht - Flotte fliegt seit 1973 mit einem Maori-Logo
Klassische Fluglinien holen Billigflieger bei Kosten ein - Hauptsächlich dank Sparprogrammen, Billigflieger haben mehr Personalkosten
Unterhaltung und Essen sind Passagieren nicht so wichtig wie Sicherheit und Sauberkeit an Bord. Grund zu Unzufriedenheit liefert die Bestuhlung
Neue Stühle am Abu Dhabi International Airport ermöglichen Passagieren einen geruhsamen Schlaf inmitten des Trubels
"Jet Airliner Crash Data Evaluation Center" bringt Liste der sichersten Fluglinien 2012 heraus - Finnair gewinnt, China Airlines auf letztem Platz
Die einen lieben es, die anderen hassen es: Gespräche an Bord eines Flugzeuges. Welche Nation besonders gesprächig ist, zeigt eine Umfrage
Auf welchem Flug gibt es den größten Sitzabstand, Wifi und ein gutes Unterhaltungsangebot? Eine Flugsuchmaschine sucht nach genau diesen Kriterien
Ob ein Flug in die Ferien zum Horrortrip wird, hängt großteils vom Sitzabstand und von der Sitzbreite ab. Ein Reisemagazin hat 16 Airlines getestet
Es sind oft die anderen Reisenden, die die Wartezeit am Airport zum Höllentrip machen. Wir zeigen die acht größten Aufreger am Flughafen
Fliegen ist die sicherste Art der Fortbewegung, wenn man den Statistiken glauben darf. Wenn man diese Bilder sieht, mögen Zweifel aufkommen
Vier europäische Flughäfen sind unter den besten der Welt, Amsterdam schafft es auf den dritten Platz - Wir zeigen die zehn Top-Airports
Bildschirme, die man mit den Augen steuert, eine extragroße Toilette und drehbare Sitze: Wir zeigen einige Finalisten des Crystal Cabin Award
Wir wollten wissen, welche Airline die schickste, schönste oder eleganteste Ausstattung für ihre FlugbegleiterInnen hat. Sie haben entschieden
Jedes Jahr erstellt Edreams ein Ranking der besten und schlechtesten Flughäfen der Welt. Wir zeigen die zehn Tops und Flops der Airports
In Dubai wurde das erste Terminal exklusiv für Maschinen des Typs A380 in Betrieb genommen
"Please fasten your Seatbelts" - Das neue Sicherheitsvideo der neuseeländischen Air New Zealand lässt Hobbits, Elfen, Zwerge und Zauberer abheben
also bitte, das könnte sich doch zu einem sehr nachhaltigen konzept entwickeln. z.b. im restaurant: bestellen sie ein schnitzel und essen es nicht, kostet es das doppelte... eh klar, resourcenverschwendung - jemand anderer wäre damit satt geworden oder das arme schwein hätte noch einen chilligen nachmittag mehr gehabt. beispiel theaterkarten: nicht anschauen kostet doppelt... auch ganz klare platz- und überhaupt-verschwendung - jemand anders hätte das stück sehen können, die theaterbar ein trangl mehr verkaufen können...
jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich die ironie-tags noch dazugeben soll, oder nicht.
... dem VKI ein großer Dank und ein großes Lob - auch wenn er diesmal (noch) nicht gewonnen hat: Ich bin sehr dankbar, dass der VKI immer wieder hirnrissige und konsumentenfeindliche Abzockereien aufgreift und sie fast immer erfolgreich durchkämpft.
Bin überzeugt, dass es auch diesmal zugunsten von KonsumentInnen ausgehen wird.
DANKE!
Ich war selbst schon öfter von dieser Regelung betroffen, aber der Sinn dieser Preispolitik für die Fluglinie ist klar.. Geschäftsreisende sollen den höheren (flexiblen) Tarif bezahlen und daran gehindert werden, billige Überkreuzflüge zu buchen.
Ich gebe aber zu bedenken, dass, falls diese Preispolitik doch noch vom Gericht gekippt wird, Privatreisende bei der AUA eventuell mit höheren Ticketpreisen zu rechnen haben. Wenn ich mir heute die Ticketpreise ansehe, ist Flyniki z.B. für Privatreisende (billigstes Ticket mit ein paar Nächten Aufenthalt) oft etwas teurer als die AUA.
wenns bezahlt ist kann ich wohl entscheiden ob ich mitflieg oder nicht - es ist eine absolute frechheit von diversen fluglinien für einen rückflug extra geld zu verlangen wenn man den hinflug nicht konsumiert hat.
Das wär so, wenn ich ein Menü bestelle, dann die suppe nicht esse und dann für das restliche Essen mehr bezahlen muss.
Irgendwas ist bei diesem Urteil faul - Wo ist die Korruptionsbehörde????
... sondern entweder:
(a) eine Gesetzgebung, die kein anderes Urteil zuläßt; oder
(b) ein Richter, dem das noch nie passiert ist, weil er nur 1x im Jahr Charter fliegt.
Der AUA kann man kaum einen Vorwurf machen, wenn es ums Geld geht - sie kämpft sowieso ums überleben.
GB
Es sollte bewust sein, daß es dahingehend Urteile gibt die der bis vor kurzem gängigen Praxis -> den Flugschein bei Abweichung von der gebuchten Flugreihenfolge für ungültig zu erklären, eine Absage erteilen.
(BGH - Deutschland, Urteile vom 29.04.2010 – Xa ZR 101/09)
Daraus leitet sich der durchaus plausible Kampf des VKI ab
Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, die ÖBB auf die erwähnte Art auszuspielen. Wien-Zürich als Sparschine kaufen und in Innsbruck (wo ich hin will) aussteigen. Kostet weniger als die 'richtige' Strecke.
Wäre interessant gewesen, ob die ÖBB hier dann auch den Aufpreis verlangt, wenn ich bei der Rückfahrt in Innsbruck einsteige...
Na ja, jetzt gibts eh die Österreich-Sparschine.
Problematisch ist das EINSTEIGEN hinter dem Abfahrtsbahnhof.
Der BEFÖRDERUNGSPREIS ist davon prinzipiell nicht betroffen. Diese Karten sind aber auch sitzplatzgebunden. Und lt. Beförderungsbedingungen (schon aus dem Jahre Schnee) ist die Bahn berechtigt, einen Sitzplatz weiterzuvergeben, wenn dieser 15 Minuten nach der Abfahrt nicht eingenommen wurde.
Wenn jetzt jemand statt in Zürich erst in Innsbruck zusteigt, und der (ab Zürich) reservierte Platz durch jemand anderen besetzt ist, könnte es passieren, daß GAR KEIN Sitzplatz mehr frei ist. Das wäre zumindest unangenehm.
Aus Kundensicht ist sie skuril.
Natürlich muss die Flugline sowas unterbinden, sonst kann sie das ja garnicht mehr machen (so eine Preispolitik).
Erst neulich hatte ich den Fall wie ich mich für einen Flug versucht habe schlau zu machen, so weit ich mich erinnere war bei Lufthansa Hongkong - Zürich - Frankfurt halb so billig wie Hongkong - Zürich (gleicher Flug, natürlich, führt die Swiss durch). Logisch weil nach Frankfurt ist mehr Konkurenz, aber aus Kundensicht nur absurd (wenn ich früher aussteige wirds biliiger).
Sehr gut! Anstatt dem logischen Hausverstand zu folgen (ich habe etwas bezahlt, ob ich es in Anspruch nehme, ist meine Entscheidung) wird hier die komplett hinrissige Logik auch noch unterstützt.
Man stelle sich vor, ein Computer-Hersteller verklagt euch, weil ihr den gekauften Computer nicht verwendet! Die Tankstelle verklagt euch, weil ihr euren getankten Sprit nicht rechtzeitig verfährt! Die ÖBB verklagt euch, weil ihr ein Ticket gekauft habt, ohne es zu verwenden!
Dass es solche unsinnigen Tickets (Hin und retour ist billiger als einfach-Flug) gibt, ist schon lächerlich - mir hat noch immer niemand erklären können, was für die Airline dabei rausspringt - aber jetzt auch noch das?
, weil es so und soviele Geschäftsreisende gibt, die häufig so fliegen, dass sie einen Flug verfallen lassen müssen.
z.B. gibt es da die Strecke Wien-Warschau (am selben Tag Hin-und rückflug) für ca. € 830. Buche ich 2x diesen Flug nur mit verschiedenen Rückflügen bekomme ich diese für ca. € 500 insgesamt.
D.h. die Fluglinien werden wegen Preisintransparenz geklagt, weil es nicht sein kann, dass ein Flug am selben Tag viel teuerer ist als ein Flug an unterschiedlichen Tagen (dies ist argumentativ sicher nicht zu halten).
Kasperletheater aber viel Spass den Fluglinien beim Durchexerzieren :)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.