"Jesus Daily"

Jesus ist der neue Hype auf Facebook

5. September 2011, 10:45
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    foto: jesus daily, screenshot

    Jesus Daily als virtueller Zuspruch für den täglichen Bedarf.

Glaubensdiskussionen im Social Media in den USA stark zugelegt - Facebook-Seite "Jesus Daily" mit 8,4 Millionen Fans

Preisfrage: Wer ist in den USA ähnlich populär wie Stars aus Musik, Film und Sport? Die Antwort lautet Jesus. Ein Arzt aus North Carolina hat mit der Facebook-Seite "Jesus Daily" (Jesus Täglich) eine der aktivsten Gemeinden im sozialen Netzwerk gegründet.
Seit 2009 verbreitet Dr. Aaron Tabor, dessen Vater Prediger war, über den Facebook-Jesus täglich vier bis fünf Botschaften. Eingerichtet hat er die Seite als Hobby kurz nachdem er mit der Vermarktung seines Buchs der "Slim and Beautiful"-Diät (sprich Schlank und Schön-Diät) begonnen hatte, und mit dem "Wunsch, den Menschen Zuspruch zu geben".

Lieber Predigten als Pop Songs

In den vergangenen Monaten sollen mehr Menschen den Jesus Daily "geliked", kommentiert und geteilt haben als jede andere Facebook-Seite - darunter auch die von Teenie-Schwarm Justin Bieber. Dies belegt jedenfalls die wöchentliche Analyse von AllFacebook.com, einem Blog der Firma WebMediaBrands.

Anstieg von Glaubensdiskussionen

Facebook und andere soziale Medien haben die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, arbeiten oder sich verlieben umgekrempelt. Zwar hat wohl Social Media die Art, wie Menschen Religion praktizieren, nicht verändert, aber Glaubensdiskussionen auf Facebook haben in den USA im vergangenen Jahr zugenommen. Die Debatten werden von Priestern, Predigern, Kirchen, Synagogen und anderen religiösen Institutionen auf Facebook, Twitter oder YouTube forciert, um die Bindung zu (Kirchen-)Mitgliedern und Followern zu stärken.

Bibel-Ansturm

Das Besondere an Jesus Daily ist, dass die Seite nicht von einem Kirchenvertreter, sondern einem Arzt kommt. Mit derzeit 8,4 Millionen Fans verbucht die Seite laut AllFacebook.com allein vergangene Woche 3,2 Millionen Interaktionen. Demgegenüber stehen 630.000 Likes und Shares auf der Justin-Bieber-Seite, die 35 Millionen Facebook-Fans zählt. Auch die US-Seite "The Bible Facebook" überbietet den jungen Pop-Star mit einer Million Aktivitäten. Durch den Anstieg von Menschen, die über soziale Online-Plattformen zu einer Art Glaubens-Communities finden, fragen sich viele in den USA: Ist es das Gleiche, einem Bibelspruch ein "gefällt mir" zu verpassen wie quasi leibhaftig einer Messe beizuwohnen?

Im deutschsprachigen Raum verhält sich die Sache etwas anders: Die Facebook-Seite "Die Bibel" beispielsweise wurde mit knapp 1.600 Likes versehen.

Päpstliche Absegnung

Dass Papst Benedikt XVI kürzlich die sozialen Netzwerke als großartige Möglichkeit bezeichnete, mag helfen. Gleichzeitig schickte er die Warnung hinaus, virtueller Kontakt kann und darf nicht den Platz für direkten Kontakt mit den Menschen ersetzen.

"Nicht alleine"

"Jesus Daily erinnert mich täglich daran, dass ich nicht alleine bin", ist da zum Beispiel von einer alleinerziehenden Mutter und Vollzeit-Studentin zu lesen. "Jedes Gebet, das ich hier losgeschickt habe, wurde beantwortet", schreibt sie weiter. Im Grunde keine große Überraschung - bei über acht Millionen Mitgliedern. (ez)

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Posting 1 bis 25 von 222
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Zara von Thustra
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21.9.2011, 12:12

Endlich!!!!! Ein Jesus für Ken und Barbie!!!!

FS4 - the science channel
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21.9.2011, 11:40

„Er hätte eine Peitsche genommen und Dir in die Fresse geschlagen, das hätte er gemacht, Du dumme Sau“

Solange es dort nicht diese Jesus gibt: Laaaaaangweilig.

LinuxFanatic
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Noch nie veröffentlichte Jesus-Bilder

- gemalt vom alten Da Vinci!

1000 Kopfläuse können nicht irren
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Jesus sagt:

Sperrt's eicha Intanet zua, geht's ham und REDET wieder miteinander - FACE TO FACE, ned Face to book!

08-15
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beweisen sie das :)

Land der Frauen
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To Bey or, Not to Bey?

Stelle mir bei dem Bild vor, dass der fesche Banker bei Jscheesas um Rat fleht: "Should I bey, Or should I not..?"

StGarg
 
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:D
Das Bild oben eignet sich aber auch perfekt für eine Fotomontage!!

Meister Yoda1
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So lang wird der kleine Jesus nun auch wieder nicht sein.

O.W. Mehrsenf
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Bild

kitsch as kitsch can, aber manche mögen so was

know your enemy
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Kitsch as kitsch can BE

wenn schon, denn schon :-)

die windfrau
 
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leider haben sie nur "grammatikalisch" recht, aber leider nicht "literarisch":

kitsch-as-kitsch-can ist eine verbal-verballhornung von catch-as-catch-can (aus der ringer-sprache. frei-stil.) daher kein "be"

die windfrau
 
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humoristischer nachtrag

zum catch-as-catch-can eine kleine satirische beschreibung von e. kästner.
ganz am ende wird die analogie zum kitsch-a-kitsch-can vielleicht klar: einem anhänger der kunst-kultur geht es wohl ebenso wie der alten dame ganz zum schluß: kitsch ist eben kein kunstgenuß. aber halt doch ein genre mit vielen anhängern (C;)...

http://www.hulda-pankok-gesamtschule.de/uploads/m... estner.pdf

O.W. Mehrsenf
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kitsch

Ich weiß nicht, woher die beliebte Phrase "kitsch as kitsch can" stammt. Ein zu ergänzendes "be", das an sich grammatisch sinnvoll scheint, habe ich bisher nirgends gefunden, weder in deutschen noch in englischen/amerikanischen Texten. Aber vieleicht setzt sich ja Ihre Lesart durch. Danke für Ihren Beitrag.

know your enemy
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sie haben völlig recht und es kommt wohl aus der ringersprache (siehe kommentar ober ihrem)

und meine klugscheißerei war wohl ein griff ins klo :-)

die windfrau
 
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nicht verzagen....

wenns denn ein griff in klo gewesen wär, so wenigstens einer mit einem grammatikalisch korrekten klobesen :-)))

burnout...das beim auto
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sorry

wir sind hier nicht im kinderforum.

08-15
01

sondern?

burnout...das beim auto
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im standard forum

wenn aber der standard schon so weit gesunken ist, dass der alltägliche poster bei einem bild eines mannes mit einem kind gleich denkt - boa geil eh blasen alter - dann ist wohl alles zu spät.

08-15
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das hier ist internet, da lassen sie halt jeden rein ... auch dich und mich ;)

know your enemy
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"Normally i am not a praying man, but if you are up there: Please help me Supeman!"

GE
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warum wird man ständig, immer noch, mit Facebook belästigt!?

LinuxFanatic
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Weil

Jesus jetzt auch auf Facebook ist ^^^^

naiv betrachtet
02
what you klick is what you get!

die windfrau
 
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könnte es möglich sein

daß es eigentlich nicht um facebook geht in diesem artikel, sondern um ganz was anderes?

Kurt Kunislav Kupfer
02
Ich vermute:

Journalisten sind ständig auf der Suche nach Dingen, die "eine gute Story" sind, also für ausreichend Leute Relevanz haben.

Und bei Facebook wird dem Journalisten die Suche sehr erleichtert: etwas hat viele "Likes", muss also berichtenswert sein!!!!111

Deshalb gibts halt über jeden Flatus, der genügend Likes sammelt, einen Artikel.

Da muss man sich nicht drüber ärgern, man kann's ja auch belächeln.

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