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In der Prater Hauptallee wachsen besonders viele der insgesamt 100.000 Alleebäume Wiens.
vergrößern 872x576Im Online-Kataster sind alle öffentlichen Straßenbäume mit Daten über Art, Alter, Höhe und Durchmesser verzeichnet.
Die Stadt Wien hat ein neues Informationssystem für die rund 100.000 Alleebäume geschaffen, die auf öffentlichem Grund wachsen. Mithilfe der Online-Veröffentlichung des Baumkatasters können nun alle wesentlichen Daten eines jeden öffentlichen Straßenbaums nachgeschlagen werden.
Folgt man diesem Link zur Vollversion des Baumkatasters, braucht man links oben nur den jeweiligen Straßennamen eingeben und es erscheinen alle Bäume in der näheren Umgebung, die anhand von Punktgrößen in drei Kategorien (klein, mittel und groß) eingeteilt sind. Klickt man einen einzelnen Baum an, erscheinen folgende Informationen (siehe Screenshot links): Gattung und Art, Stammumfang und Kronendurchmesser, die Baumhöhe und - sofern die Daten vorhanden - das Pflanzjahr und Fotos davon.
Auch für Apotheken, Trinkbrunnen und Co.
Durch dieses Abrufsystem sei "ein lang gehegter Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürgern" erfüllt worden, erklärt die Stadt Wien. Besonders stolz wird auch erwähnt, dass mehr als die Hälfte der Stadtfläche Grünraum sei und diese grüne Lunge wesentlich zur hohen Lebensqualität Wiens beitrage. Neben dem Baumkataster können online übrigens auch Straßenbahnhaltestellen, Museen, Apotheken oder Trinkbrunnen abgerufen werden. (red)
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ich finde, wir sollten endlich begreifen, dass ein Baum in der Stadt eine Art Klimaanlage ist, Bäume als unnötige Behübschung abzutun ist grundfalsch, wir werden um jeden Baum noch kämpfen, wenn die Temperaturen steigen, schon bald werden unsere Geschäftsstraßen so aussehen wie Bazare, weil die Hitze unerträglich werden wird---naja wenn der letzte Baum gerodet,der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, dann werden die weißen Menschen begreifen, dass man Geld nicht essen kann
Cree Weissagung, dann ist es aber zu spät!
Übrigens ist unser Baumbestand in Wien in einem sehr kritischem Zustand, viele Bäume überstehen die Hitze jetzt schon nicht!
Ist das eine Beschäftigungstherapie für Beamte die zu sonst nichts taugen als Bäume zählen? Oder sollen damit Hundebesitzer aufmerksam gemacht werden wo sie ihre Schützlinge "gassi" führen können?
Die wichtigen grünen Lungen sind ja darin nicht enthalten und die Alleebäume schaffen den Dreck der Großstadt sowieso nicht. Was ist mit den Baumbeständen in den großen Arealen wie z.B. Steinhof, Lainzer Tiergarten oder Otto-Wagner-Spital? Hier droht das organisierte Verbrechen der Stadthalter durch Baumrodungen im Dienste des zahlungskräftigen Klientel. Wohlweislich will man hier wohl keine Spuren des derzeitigen Bestandes legen.
Liebe Verantwortliche bitte bemüht Euch sinnvolle Aktivitäten zu erledigen und nicht irgendwelchen Blödsinn.
wunderschöne alte Baumriesen gefällt wurden, um einem globalen VAMED-Ressort - einer riesigen dunklen Pyramide im DENKMALGESCHÜTZTEN Jugendstilensemble - Platz zu machen, werden, wenn kein Wunder geschieht und das Denkmalamt seiner Aufgabe auch wirklich gerecht wirdund einschreitet, weitere 300 schöne Bäume einer Luxus-Wohnhausanlage geopfert werden!
Stehen die in einem Kataster? Steht dort drin, daß auf dem würdigen Ort (mit einer Gedenkstätte für die Kinder-Nazi-Opfer) Rehe heimisch sind und viele andere Tiere?
Nein, all das muß der Gier und Gewinnsucht weichen - warum dieser Frevel? Wer profitiert davon?
Sagt es! Schreibt es in den Kataster!
http://www.aktion21.at/themen/in... l?menu=183
Ein eindrucksvolles Beispiel wie man mit kostspieliger moderner Technologie in der öffentlichen Verwaltung sinnlos Geld verschwenden kann.
So eine Programm ist teuer in der Anschaffung, verbraucht teure Serverresurchen und braucht ständig Personal, dass die Daten aktuell hält.
Nicht alles was möglich ist, ist im Interesse der Bürger, wenn das Kostennutzenverhältnis jenseits von Gut und Böse ist.
Solche Daten aufzuzeichnen sind die Gemeinden de facto verpflichtet. Im Rahmen der sogenannten "Verkehrssicherungspflicht" wären Sie nämlich jedem, der von einem herabfallenden Ast getroffen wird schadenersatzpflichtig, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie den Gesundheitszustand der Bäume regelmäßig überprüfen und morsche Äste/Bäume entfernen. Der verantwortliche Mitarbeiter könnte evtl. sogar wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt werden. Unlängst stand der Bürgermeister von einem OÖ-Ort vor Gericht, weil ein Tourist auf einem privaten (!) Waldweg ausgerutscht ist. (Das ging dann aber doch nicht durch)
Die Neuerung ist nur, dass alle Bürger diese Daten anschauen können. Der Mehraufwand ist gering.
Trotzdem ein klarer Fall von überverwaltung.
Effizient wäre würde ein Fachmann die Straßen und Parks nach kranken Bäumen absuchen, und die gefunden einfach mit Farbe markieren.
Ein Trupp mit Motorsäge und Leiter beseitigt dann den Schaden.
klar kann man das auch elektronisch erfassen. Aber das Kostennutzenverhältnis ist einfach nur absurd.
Wien ist nicht die erste Stadt, die so etwas einführt.
In Berlin wurde der Baumkataster seit 1995 schrittweise aufgebaut. 2009 fand eine Evaluierung dieses Systems statt, mit dem Fazit, dass es für Berlin derzeit keine Alternative zum Ersatz eines Baumkatasters gibt.
Link zur Studie: http://www.galk.de/gis_bk/do... 901sug.pdf
Sei doch froh, dass Du mit Geld REINES Wasser kaufen kannst.
Hatte eine Diskussion mit nen Ami vor kurzem:
Die Steuern und Abgaben sind der Eintritt in das Leben hier und nicht in Afrika wo du KEIN Wasser hast.
Und Recht hatte er. Die paar Cent tun keinem Weh und NIEMAND hat sich beschwert, dass das Wasser Jahrzehnte lang NICHT teurer geworden ist.
Der einzige Fehler ist, dass die Stadt Wien nicht alle Abgaben an den Index anpasst....
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