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Weniger Einfamilienhäuser, mehr innerstädtische Verdichtung wünscht sich Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.
Alpbach - "Wir müssen Siedlungen bauen, in denen es Spaß macht, Kinder zu machen und großzuziehen." Maria Vassilakou, grüne Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Klimaschutz, Energieplanung und Bürgerbeteiligung bringt ihren Masterplan für Wien anlässlich der Panel-Diskussion "Schweiz/Österreich: Schwerpunkte der Stadtentwicklung" im Rahmen der Alpbacher Baukulturgespräche unter der Moderation des Congress-Präsidenten und Wiener Ex-Vizebürgermeisters Erhard Busek (weitere Teilnehmer: Michael Pech, Geschäftsführer des Österreichischen Siedlungswerks, Klaus Lugger, Geschäftsführer Neue Heimat Tirol) auf einen kreatürlichen Punkt.
Dieser konnte ausreichend untermauert werden, zumal der Teil Schweiz wegen Erkrankung des Schweizer Teilnehmers ausfiel und die Wiener Entwicklung mehr Platz bekam. Wien wird wachsen. Nicht in Volumen und Tempo asiatischer und lateinamerikanischer Mega-Cities. Aber genug, um eine Trendwende notwendig erscheinen zu lassen. 2020 werden in Wien laut Prognose zwei Millionen Menschen leben, bis 2050 2,5 Millionen. Auch die demografische Struktur wird sich wandeln. Wien ist geburtenstark und wird jünger. Gleichzeitig werden die Alten noch älter.
Mehrere Trendwenden
Daher wird für die städtische Planung und Infrastruktur nicht eine Trendwende gefordert, sondern gleich mehrere. Vassilakou hat Zahlen parat. Vier von fünf Europäern leben in Städten, 75 Prozent der Treibhausgase kommen aus den Städten, 80 Prozent der verbrauchten Energie stammt aus Öl. Vor dem Hintergrund der Prognose für städtisches Wachstum käme es also bald zu einem "Rien ne va plus". Wo es das größte Wachstum gebe, gebe es auch das größte Einsparungspotenzial, ist Vassilakou zuversichtlich. Den Energiezuwachs von Wien bis 2050 um 80 Prozent zu senken, beschreibt sie als machbar.
Wichtigstes Ziel ist die Vermeidung des Wunschtraum-Klassikers Einfamilienhaus mit Garten. "Die Vorstellung eines Einfamilienhaus-Teppichs von Wien nach Bratislava ist mir unerträglich." Ohne stadtplanerische Einflussnahme würde sich Wien um 55 Prozent ausdehnen. Die innerstädtische Verdichtung müsse im Vordergrund stehen. Gleichzeitig gelte es, den öffentlichen Raum nicht als Restfläche zwischen Gebäuden zu begreifen und einen Nutzungsmix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu schaffen, der das Haus im Grünen weniger erstrebenswert macht. All das muss leistbar und finanzierbar sein. Und zwar sofort, weshalb es auch keine Pilotprojekte mehr geben sollte.
"Ökologisch bauen im sozialen Rahmen"
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SP) sieht die Phase der Pilotprojekte längst abgeschlossen. "Wien hat den Mindestenergie-Standard seit zehn Jahren implementiert." Er betont den Gedanken des ökologischen Bauens "im sozialen Rahmen". Man könne nicht an den Bedürfnissen der Menschen vorbei planen. Und diese sind Wohnungen für Singles, für Patchwork-Konstellationen, Wohnkonzepte für alte Menschen. "Die Standard-Wohnung von früher hat ausgedient."
Alle Diskutanten konnten sich darauf einigen, dass der Verkehr der städtischen Zukunft den Fußgängern und Radfahrern gehören müsse. Symposium-Mastermind und Professor für Verkehrswissenschaften an der Wiener TU Hermann Knoflacher sieht in der geförderten Errichtung von Parkplätzen "eine Unerträglichkeit". Ludwig und Vassilakou stellten eine Novelle zum bestehenden Stellplatzregulativ in Aussicht. (Bettina Stimeder, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5.9.2011)
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Na dann sollen aber alle Politikerinnen mit bestem Beispiel voran gehen!
Natürlich darf jetzt nicht in einer Penthouse-Wohnung über den Normalbürgern gethront werden ...
Die Frau Vassilakou hat sich Idee wohl von Nicolae Ceau?escu abgekupfert, "Programm zur Systematisierung der Dörfer" hat dieses Programm damals in Rumänien geheißen. Was mit Herrn Ceau?escu passiert ist wissen wir hier alle nur zu gut, sie Frau Vassilakou wohl nicht.
Na dann viel Spaß im Innergürtel, wenn bei fast doppelter Bevölkerungsdichte eingeheizt werden muß.
Ach ich vergaß.
Abgase kommen nur bei Autos raus, Gasthermen, Öl- und Holzöfen produzieren frische Bergluft.
Und die Altbauten mit den >4m Decken, sowie die in den 50ern gebauten Notunterkünfte aus Pappmaché, hinlänglich bekannt als Gemeindebauten, sind wahre Wunderwuzzis bei der thermischen Isolierung.
Um dem entgegenzusteuern muß man natürlich parteitreuen Unternehmern Milliardenförderungen zur thermischen Sanierung schenken, die sich ca. 50 Jahre nach Abriß des Gebäudes refinanziert haben.
Und klarerweise schielt hier das grünrote Wien in keinster Weise auf den Finanzausgleich.
Ganz sicher nicht.
innerhalb vom gürtel wird man wohl nimmer auf die doppelte bevölkerung verdichten, außer man stockt alle häuser um vier stockwerke auf. glaub ned, dass das in absehbarer zukunft passieren wird. aufgestockt wird zwar schon, aber eher um 300 m^2 dachgeschoßwohnungen, in denen dann irgendein leistungsträger (oder dessen sprössling) hof hält.
ich glaube, die meisten hier im Forum haben ein Problem damit, dass ein Politikerin ohne Kinder, die im Grünen wohnt, dem Volk erklärt, wie es zu wohnen hat. Oder glauben Sie, eine Vizebürgermeisterin mit 14x 15.500.- wohnt in der von ihr hochgejubelten "innerstädtisch Verdichtung"??
(http://www.wien-konkret.at/politik/p... ehaelter/)
Aber gerade darum geht's doch bei der Strategie. Da wird niemand umgepolt auf einmal Gemeinschaftsanlagen toll zu finden, sondern es wird als Ziel formuliert mehr Vorteile und Angebote für Gemeinschaftsanlagen zu schaffen, so dass sich halt doch mehr Leute dafür entscheiden, selbst wenn theoretisch ein Einfamilienhaus außerhalb möglich wäre. Aus städteplanerischer Sicht ist dieses Ziel nur logisch. Keine Ahnung warum sich jetzt hier so viele Leute bedroht fühlen. Ich würde ja schwer an Städteplanern zweifeln, die nicht versuchen dem aktuellen Trend entgegen zu wirken. Man muss das schon mal im Ganzen betrachten und letztendlich wird ja auch niemandem verboten dann doch ein Einfamilienhaus zu wollen.
Ich glaube, die Tante hat ein anderes Problem. Die Wiener, die es sich leisten können ziehen aufs Land und nicht in die neuen Plattenbetonpunker am Stadtrand. Schon Altbauwohnungen sind mittlerweile unerschwinglich, ausser man ist ein "grüner" Politiker a la Vassilakou
Können sie uns sagen wo Fr. V. polemisch argumentiert hat? Klar wünschen sich viele das Einfamilienhaus. Aber selbst bei uns am Stadtrand (ausserhalb Wiens) ist der Platz soooo begrenzt, dass es das in Zukunft nicht mehr spielen wird. Sagen die Raumplaner, sagen die BürgerInnen, und man sieht es auch selbst, wenn man Augen hat.
Selbst in den USA mit seinen Riesenflächen ist das Verhütteln + Verkehr zuletzt irre teuer, vom Klima red ich da gar nicht. Haben sie einmal LA gesehen? Jeder hat seinen Traum verwirklicht, das Ergebnis ist eher ein Alptraum. Gut geplante Siedlungsprojekte (mit den richtigen Nachbarn!) geben die doppelte Lebensqualität, verglichen mit einem EF-Haus. Weiss ich aus eigener Erfahrung, beides probiert.
In Zukunft wird es wohl nicht mehr leistbar sein, dass man zig Kilometer vom Arbeitsplatz wegwohnt. Es ist auch teuer die Infrastruktur für ein kleines Dorf zu errichten und zu erhalten. Absolut unökologisch. Zersiedelung zerstört die Natur. Früher konnte ich zb in Großenzersdorf in der Lobau in Ruhe spazieren gehen und war in der Natur. Jetzt sprießen die Einfamilienhäuser und Reihenhaussiedlungen wie die Pilze aus dem Boden. DIe Natur wird immer weniger und im Wasser der Lobau schwimmen Bierdosen usw usf. Es herrscht dort Baulärm, extrem viel Autolärm und noch dazu der Fluglärm. So sieht also die Zukunft des Wohnens im Grünen aus...
Ihre Energiezuteilung wird daher dieses Monat von 20kWh auf 10kWh gekürzt, ausserdem wird ihre Kalorienzuteilung für die nächsten 10 Tage auf 1200kCal/Tag gesenkt.
Weiters müssen sie für die nächsten 10 Tage den Ökoschandhut tragen, damit für alle sichtbar wird, welch schlechter Parasit sie sind.
Sie sollten sich schämen durch ihr Verhalten ihre Mitparasiten (ehedem Bürger, aber sind wir nicht alle Parasiten auf Gaias Körper) zu schädigen und Tierleid hervorzurufen.
Hoch Gaia, ihr Ökoblockwart von Wabe 13
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