So arbeitet der Tod!

4. September 2011, 21:15

Sage mir, wieviel Du verdienst, sage mir, wo Du wohnst, und ich sage Dir, wann Du stirbst. Plus: Schöner sterben in Griechenland

Wer sein ganzes Leben lang gut verdient, der erhält eine höhere Rente. Ist gerecht, ist okay. Aber er erhält sie im Durchschnitt erheblich länger als jemand, der wenig verdient hat. Denn Wohlhabende leben länger als Niedrigverdiener. Weil Armut krank macht, weil schlechte Jobs krank machen, weil es auch krank macht, in sozialen Hierarchien auf den unteren Sprossen zu stehen. Wenn wir über ein späteres Rentenantrittsalter nachdenken, müssen wir endlich auch einmal über diese Fakten reden, die gerne ignoriert werden. Der Tod, dieser üble Kerl, ist nämlich weder demokratisch noch hat er schon einmal etwas von sozialer Gerechtigkeit gehört. Und die Fakten sind hart: Wenn Sie im ersten Bezirk leben, werden sie bestimmt sehr alt. Aber wenn sie zwei Kilometer nördlicher wohnen, dann sterben sie wohl sehr viel früher.

Plus: Wie das Konzept "schöner sterben" die griechische Wirtschaft ankurbeln könnte.

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in schweden werden übrigens die pensionen grob so errechnet.

angespartes kapital/lebenserwartung. (wäre bei uns undenkbar)
selbst automatische anpassungen sind undenkbar !! in viele länder ganz normal.
aber bei uns hat es mal geheisen, nein der kalte komputa, darf doch die pensionen nicht berechnen.

wer bräuchte da noch blech, kohl and friends

in der schweiz

soll es angeblich ziemlich einheitliche Pensionen geben. Nebstbei: eine prozentuelle Pensionserhöhung ist wie jede prozentuelle Erhöhung ein Unfug. Die Schere kann so nur immer weiter aufgehen. Und außerdem, man erklär mir, warum jemand im Alter mehr Zuwachs einer Pension bekommen soll, nur weil er eh schon mehr kriegt.

da wette ich dass bei dieser grafik was nicht stimmen kann.

nice try, aber definitiv mist.

laut census 2010, liegt die lebenserwartung ab 65
für male white bei 82,7 black 80,2.

also für so eine riesen gruppe !!! 1/2 der einkommensbezieher ist eine le von 86,5 unmöglich, bzw. extremst ambitioniert. dann kann aber untere hälfte nicht stimmen.

wenn er sagt die asiatischen haushaltsmillionäre (asiaten werden in usa am ältesten) und die schwarzen. dann ist dieser unterschied glaubbar, aber doch nicht bei der hälfte !!! die geht ja quasi durch alle berufsschichten, also überhaupt nix besonderes.

Frauen leben statistisch auch länger als Männer - sollen wir das pensionstechnisch auch berücksichtigen oder ist das dann echter Sexismus und damit absolut geschmacklos?

Ein alter Hut der Sozialmedizin: Reiche sind gesünder und leben länger.

Geld ist viel effizienter als die ganze Medizin. Neu für mich ist nur die Forderung nach Konsequenzen für das Pensionsystem. Wenn reich länger leben, sollen entweder mehr einzahlen oder länger arbeiten. Das ist nur gerecht.

Da griffelt der Misik wieder so dahin

http://www.n-tv.de/panorama/... 00381.html
oder
Im Nordwesten von Pakistan lebt ein Volk namens „Lahunsa". Sie leben in den Bergen, nahe des Himalaja-Gebirges in einer Höhe von 5800 Metern, und wohnen oder besser: „existieren" in äußerst ärmlichen Verhältnissen. Sie verfügen über keine Elektrizität, keine Inneninstallation, natürlich auch weder über Krankenhäuser noch Apotheken - und sie kennen auch keine Ärzte. Die „Lahunsas" verwenden ausschließlich Hausmittel, Kräuter oder behelfen sich mit Massagetherapien. Dennoch - oder vielleicht gerade darum - sind sie die gesündesten, am längsten lebenden Menschen auf dieser Erde.

weiß jetzt nicht wie ernst du das nimmst. aber wissenschaftlich gesehen ist dieser volk hinter den sieben berg haltloser schwachsinn.

generell ist zu sagen je höhere die alphabetisierungsrate eines volkes, je besser ausgebildet staatliche/kirchliche erfassungsmethoden (ich meine da so simple sachen geburtsurkunde, heiratsurkunde) desto sicherer sinkt das jeweilige durchschnittliche höchstalter der betroffenen bev. völker.

bis es einen vergleichbaren level erreicht hat, und dann beginnt es wie bei uns im westen und in manchen schwellenländern zu steigen.

aber das mit den täler da und dort ist folklore nicht mehr und nicht weniger.

Die verkehrte Welt des kleinen Robert M.

Die "Reichen" arbeiten und zahlen eh wesentlich länger. Kenne keinen Geschäftsführer, Vorstand oder Aufsichtsrat, der mit Anfang Fünfzig in Frühpension geht.

Ich finde es echt schäbig von Misik, wie er immer darüber lamentiert, dass es den Reichen besser geht als den Armen. Unser aller Ziel sollte doch sein, dass es möglichst viele Reiche und keine Armen mehr gibt. Die Armut gehört bekämpft, nicht der Reichtum - letzteres ist bloß Dummheit und Neid.

Sacrebleu, wo bleibt die journalistische Sorgfalt!

Die komplette Argumentation des zweiten Teils des Beitrags stützt sich auf einen einzigen (auf Grund des fehlendem StdError, statistisch fragwürdigen) Graphen und es wird nicht verraten wo wir die Studie auf die sich der Beitrag stützt, nachlesen können.

Weil wir grad dabei sind, solche Quellenangaben würde ich mir auch bei anderen Beitragen wünschen :)

der mit 4 jahre längerer lebenserwartung

hat aber vermutl. 2x soviel sozialversicherung einbezahlt. ich bin mir gar nicht sicher ob der das mit 4 jahren länger leben dann wieder raus kriegt..
müsste man sich wirklich seriös durchrechnen (und nicht einfach nur behaupten)

Genau. Wie rechnet man das aus? Einfach - wie so oft und meistens falsch - das arithmetische Mittel genommen? So rechnet man die in den unteren sozialen Schichten häufig verbreiteten Folgen von Alkohol- und sonstigem Drogenmißbrauch , die mit einem Sterbealter zwischen 30 und 40 Jahren die Obergrenze (zuweit) nach unten drücken, falsch mit ein. Möglich ist es aber schon auch, daß in jenem sozialen Bereich durch den Arbeitsdruck keine Zeit bleibt, auf wichtige signa minima schwerwiegender Erkrankungen zu achten, die dann nicht mehr geheilt werden können und so zum vorzeitigen Tod führen. Aber man braucht halt präzisere Aussagen, als daß das mit den 4 Jahren "erwiesen" ist...

die armen verlieren den klassenkampf

ich vermute, dass dem ärmeren bevölkerungsteil nicht nur wegen eines zweiklassen gesundheitssystems eine niedrigere lebensspanne bevorsteht. die gründe dafür liegen wohl auch in einer ungesunden lebensweise, etwa dem hohem konsum von fastfood, in der erhöhten gefahr von drogen und alkoholabhängigkeit, vielleicht betreiben arme menschen weniger sport.

eine solche lebensweise wird aber gerade durch ein geringes einkommen und einen niedrigen bildungsgrad gefördert.

kurz gesagt msik hat recht.

sehr schwach dieses mal. was will misik uns sagen? die leute im ersten bezirk leben länger. ja. und woran liegt das? dazu gibt es unterschiedliche meinungen

ein hohes alter zu erreichen kann viele gründe haben

wer sein hirn benutzt, immer wieder neues lernt, statt mit 25 passiv zu werden und nurmehr noch in die glotze zu starren, der lebt bekanntlich länger

wer mehrmals die woche sport betreibt (laufen soll gut sein), lebt idr länger als ein couch potato

wer bei der ernährung ein wenig auf seinen körper achtet, soll wohl auch länger leben, als ein fast food junky

das sind gewohnheiten. es gibt gewohnheiten, die gesund sind und welche, die der gesundheit weniger zuträglich sind. welche gewohnheiten haben die, die wenig verdienen und welche gewohnheiten haben jene, die viel verdienen?

bitte nicht bei jedem thema das böse reiche, arme arme spiel. jeder ist auch selbst für sich verantwortlich!

andererseits haben mehrverdiener natürlich genauso ihre schlechten gewohnheiten.

Sie haben was vergessen!

Jemand muss sich Sport und gesunde Ernährung auch leisten können.

blödsinn, siehe meine posts dazu weiter unten.

um ein bissal polemisch zu sein möchte ich noch auf dieses nette bilder verweisen.

http://derstandard.at/131500550... oldbranche

also solche muckis bekommst nicht vom biersaufen mit den kollega. da braucht es bewegung, muß nicht teurer sport sein. es reicht schon nicht den lift zu nehmen, der alten nachbarin, das zeug rauf zutragen jedesmal wenn man sie sieht.

etc, etc, usw. usf.
also bewegung ist so ziemlich das günstigste was es gibt. eigentlich brauchst nicht mal ein gewand dazu.

Jeden Montag wieder zum Ärgern...

Das große Problem für Misik ist, dass Besserverdiener besser verdienen (als er???). Denn wer mehr verdient, kann sich u.a. ein gesünderes Leben leisten, ja und??? Ich wäre sehr dankbar, wenn der Standard diese montaglichen Hass- und Neidtiraden endlich abstellen würde.

auch diese zeitung darf das. in der krone darf auch der schanee schreibe. na mahlzeit, wenn der esel auch noch einen blog hätte, hat er vielleicht eh aber die netzkorne les ich nciht.

@kretin

Es zwingt sie niemand sich das anzuschauen, oder sich mit dem gesagten auseinander zu setzen.

wobei das ja nicht einmal stimmt,

dass man viel verdienen muss, um sich halbwegs gut zu ernähren. selbst als ich noch student war und mit rund 7000 schilling über die runden kam, hab ich gesünder gelebt, als manch anderer, weil ich mir statt in den fast food ketten abzuhängen, selbst was einfaches gekocht habe. man kann sich auch billig und halbwegs gesund ernähren.

zugegeben, ich hab auch nie einen fernseher besessen, schon gar keinen grossen flachbildschrim, was aber bei den sogenannten armen heutzutage ein absolutes MUSS ist.

dieses "die armen sind so arm" geht mir schon ziemlich auf die nerven. von ausnahmen abgesehen sind viele einfach nur zu faul um endlich mal den ar*** hoch zu bekommen und ihr eigenes leben in die hand zu nehmen!

irgendwie werden wahrheiten hier nicht so gerne gehört. also wennst auf grünstricherl aus bist müsstest dich anpassen ;-)

ist ein muß -> soziale teilhabe, man muß ja mit der freundin am nachmittag im park/beim mäci die soaps vom vormittag besprechen ;-).

"Rente is eh' fad." So sehen das momentan aber eher die wenigsten Leute. Nachdem der Arbeitmarkt in den letzten zehn Jahren ziemliche Krokodilteich-Qualitäten angenommen hat

und auch die Produkte und Dienstleitungen nicht gerade sinnvoller geworden sind, schaut eher jeder, wo er den exit finden kann.

Durch Arbeit gefordert werden ist ja an sich gut. Nur heute ist davon keine Rede mehr: Heute wird der Mensch bzw. seine Arbeitskraft im Allgemeinen durch die Systeme AUSGENUTZT.
Die Folge ist, dass die Menschen immer mehr Hobbyorientierung oder Konsumation zur Kompensation oder eben die Pension suchen.

Wir müssten eher die Qualität des allgemeinen Umgangs, der Zielorientierung, des menschlichen Umgangs, Wirtschaftens und Daseins überhaupt ändern, damit die fliehende Tendenz der Menschen aufhört und wieder Motivation aufkommt, aktiv etwas zum Aufbau des Gesamten beizutragen.

Hmmm ... war eher eine Dummschwätze diesmal ...

... dass Pensionisten nichts arbeiten, davon belegen massenhafte Sozialstudien das Gegenteil. Keine Erwerbsarbeit - sicher. Aber der gesellschaftliche Beitrag ist enorm (Unterstützung der Kinder/Enkelkinder, freiwillige Sozialleistungen etc.).

Und bei der Lebenserwartung wurde der Unterschied Frauen - Männer komplett vergessen.

mein gott !!! was glaubst denn wie dass früher war.

da wurde bis 65 gearbeitet und dann bis 70-72 weiter gearbeitet. (haushalt/kinder/enkel/etc.)

ist ja wohl das mindeste was man von menschen die heute mit 60 (gefühlten bzw. umgerechneten 55 des jahres 1070) in pense gehen noch was machen. und ich denke das machen sie auch zT gerne weil ihnen ja sonst eh die decke am schädel fällt.

Danke Robert!

das war wieder mal klar nachvollziehbar. Was man auch nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass sich besserverdienende die bessere Altenpflege leisten können. Interessant ist da auch, dass die dann in der längeren Pension "soziales" (also, von ALLEN Steuerzahlern) Kapital anhäufen, und es dadurch wieder im Kreis der Besserverdiener bleibt (Erbe). Daher finde ich den Ansatz einer Staffelung der Pension nicht so blöd, bzw. wird das sogar kommen müßen, damit das System leistbar bleibt - zusätzlich zur Vermögenssteuer!

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