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Irgendwie scheint es, als ob die Fernsehbranche die Monstermaschinen aus James Camerons Filmepos Avatar vermisst, mit denen am Panasonic-Stand 2009 eindrucksvoll die Morgenröte des dreidimensionalen Fernsehens angekündigt wurde. 3-D-TV ist in mancher Hinsicht gegessen, die meisten Flatscreens ab 32 Zoll sind 3-D-Modelle, und Marktforscher GfK ortet ihren Anteil bei Neuverkäufen bei 16 Prozent.
Smart TV
Aber 3-D hat nicht verhindert, dass der Markt lahmt (heuer acht Prozent weniger Stück, aufgrund des anhaltenden Preisverfalls 25 Prozent weniger Umsatz), und die nächste umsatzankurbelnde Fußballmeisterschaft ist erst 2012 in Sicht. Also ist die IFA heuer auf "Smart TV" gekommen, um Neugier und Nachfrage zu beflügeln.
Smart TV (auch Connected TV und andere Markennamen) ist die Verbindung zwischen Internet und Fernsehen, auch kein taufrischer Trend. Die Premiummarke Loewe hat bereits 1995 das erste TV-Gerät mit Internetanschluss herausgebracht, daraus wurde MediaNet, mit dem entsprechend ausgestattete TV-Geräte On-Demand-Angebote und Onlinedienste wie Youtube nutzen können.
Telekomkonzerne mischen mit
Solche Plattformen und geeignete TV-Geräte finden sich, nicht erst seit dieser Messe, bei praktisch allen Anbietern, wie Panasonic, Sony und Samsung bis LG. Nicht zuletzt soll Smart TV auch wieder 3-D ankurbeln: Durch dreidimensionale Filme, die es mangels regulärer TV-Programme nur online gibt.
Aber nicht nur TV-Geräte-Hersteller, auch Telekomkonzerne mischen mit. Die deutsche Telekom bietet "Entertain" an, der Onlinedienste wie zeitversetztes TV oder eine Mediathek mit Kabel- und Satellitenempfang verschränkt. Auch Vodafone fettet um 40 Euro pro Monat das Fernsehmenü ihrer Kunden auf und integriert andere Geräte wie das iPad und dessen Content.
Zweiter Begleiter: Tablet
Noch ein anderer Trend verfestigt sich: das Tablet als ständiger Begleiter beim Fernsehen im Wohnzimmer. Digitale Programmzeitschriften, Zusatzinformation zu Filmen und TV-Serien, Twitter-Kommentare zu laufenden Sendungen: Der zweite persönliche Bildschirm sichert sich ebenso wie Smart TV einen festen Platz in unserer Wohnzimmerunterhaltung. Und die Hersteller bemühen sich nach Kräften, dies mit Apps zu unterstützen. (Helmut Spudich, DERSTANDARD/Printausgabe, 03. September 2011)
Link
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Bald 1 jahr alt, funktioniert tadellos in verbindung mit meiner samsung TV remote app am iphone! Quasi fernbedienung am handy- damit lässt sich auch viel besser tippen am tv!
Und die apps am fernseher gefallen mir auch immer mehr (APA inkl. Nachrichtenvideos, kinotrailer-app, sodoku, youtube, tv programm, usw)
Lediglich eine app im samsung store für die ORF tv-thek vermisse ich ein wenig....
Ach und liebe TV Hersteller: wie wäre es zB mal wenn man ein einen USB Port des TV eine stinknormale PC Tastatur anschließen könnte (und eine Maus), sodaß man zB den Sendersuchlauf, die Sortierung, die LNB / DiSeQ Einstellungen komfortabler vornehmen kann als sich mit der Fernbedienung die Finger zu brechen. Solche Ideen hätten wirklich praktischen Nutzen und lassen sich auch umsetzen und das wäre sinnvoller als einen künstlichen APP Markt zu schaffen. Obendrein sollten endlich ALLE TV Geräte DVB-T(2) DVB-S(2) und DVB-C Tuner aufweisen ... Also liebe Fernsehkastlhersteller, erstmal eure Hausaufgaben machen.
die TV Hersteller hinken wirklich der Technik immer hinterher. Mittlerweile gibts TVs mit DVB-T/C/S(2) Tunern und sogar etwas erschwinglicher aber das hat ewig lang gedauert ... und TVs wo man Keyboard/Maus anstöpseln kann um die Einstellungen besser vornehmen zu können, sucht man heute noch wie Stecknadeln im Heuhaufen ...
Zu Programmen hat man in den englischsprachigen Ländern immer schon "Application", oder eben das Kurzwort "App" gesagt, neu ist lediglich dass sich der Begriff bei uns durchsetzt.
Daran dürfte, und jetzt hol ich mir wieder 17 Rote Stricherl von den hirnlosen Apple Flamern, die Vermarktung des Begriffs "App-Atore" schuld sein.
"application error, General Protection Fault" (Win 3.11 u. Derivate) erinnere ich mich auch noch gut ;-) eine Application sollte in Abgenzung zB zu einem Treiber, eben ein "Programm für den Anwender" sein, die APP bezieht sich aber wohl mehr auf Tablets / Smartphones usw. Und die "(ultra)coole APP" wurde einfach nur gut vermarktet. ;-)
exaktimundo. das wort wurde mit aufkommen der smartphones und tablets zum marketinggag.
es bleibt was es ist...ein programm.
Und oh ja, die Application Errors...
http://www.youtube.com/watch?v=6WbyMMUmTIc
Am Rechner nebenbei fernsehen ist OK und eigentlich recht nett - aber umgekehrt lt. den gesehenen Demos einfach nur mühsam.
Bin gespannt, wann endlich einmal eine wirkliche Alternative zu Tastatur und Maus erdacht wird - auch ein "Smartphone" ist einfach nur ein Krampf von den Eingabemöglichkeiten her, weshalb ich auch keins (mehr) hab ...
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