Wer hat mir auf den Kopf gemacht?

2. September 2011, 17:45
  • Artikelbild
    foto: ap

    Leben in Belgrad, Serbien: "Bojana erzählte, dass ab morgen nicht mehr bombardiert werde, wenn man den Nachrichten glauben dürfe. In diesem Moment verstärkte sich mein Nebel ..."

     

  • Artikelbild
    foto: srdjan veljovic

    Barbara Markovic, geboren 1980 in Belgrad (Serbien), studierte dort Germanistik und arbeitete im Rende Verlag. Seit 2005 lebt sie in Wien. In ihrem 2006 in Serbien erschienenem Debüt "Izlazenje"("Ausgehen") bemächtigt sie sich Thomas Bernhards Prosastück "Gehen" und überführt die Altherrensuada in eine Hasstirade dreier Girlies auf die Clubkultur ihrer Heimatstadt Belgrad. "Ausgehen" erschien 2009 im Suhrkamp Verlag.

     

Der Nebel, der noch einige Jahre nicht aufhören würde, falls er überhaupt je aufhörte, begann, soweit ich mich erinnere, mit meinem ersten Tagebucheintrag im März 2000: "Ich esse eine Dattel und stelle mir vor, wie es wäre, eine Kakerlake zu essen." - Von Barbara Markovic

Der kleine Maulwurf, dem man auf den Kopf gekackt hatte, ging von einem Tier zum anderen und verglich ihre Ausscheidungen mit dem Stück Dreck, das ihm auf den Kopf gefallen war. So konnte er feststellen, dass der Schuldige ein Hund war.

Der Nebel, der noch einige Jahre nicht aufhören würde - falls er überhaupt jemals aufhörte -, begann, soweit ich mich erinnere, mit meinem ersten Tagebucheintrag vom März 2000: "Ich esse eine Dattel und stelle mir vor, wie es wäre, eine Kakerlake zu essen."

Bald darauf kam ein Anruf von Bojana, meiner besten Freundin, die den Hörer zweimal fallen ließ, während sie das Kabeltelefon in ihr Zimmer zog, wo sie noch ein bisschen Privatsphäre hatte, weil sie mir nur in ihrem Zimmer mitteilen konnte, dass sie eine Art geistigen Stromausfall hatte, der ihr alle Gedanken entschärfte. Nebel im Geist nannte es Milica, die dritte von uns, als wir uns einig wurden, dass wir von Ähnlichem befallen waren.

Was wir Nebel nannten, hatte sich in den Muskeln und in den Gedanken angesiedelt und machte aus einem Belgrader einen trägen Schwächling, der sich nur mit viel Mühe und Willenskraft über kurze Strecken schleppen konnte. Nach mehr als einem Monat hatte es sich auf alle Menschen in der Umgebung ausgebreitet und ließ sie ihre Lebenspläne vergessen. Nach zwei Monaten machten die Leute nervöse Scherze über Zombies. Ein wenig beruhigten sie die Nachrichten im Fernsehen, die die Erscheinung konsequent verschwiegen. Aber, da waren sich alle einig, es handelte sich immer noch um einen Ausnahme-, einen vorübergehenden Zustand, über den man, wie am ersten Tag, jammern konnte und sollte.

Es war schon Mai, als Bojana an einem Morgen sich einen Liter Kaffee kochte und im Wohnzimmer mit ihrer Mutter die letzte übriggebliebene Zigarette rauchte, wobei sich ihre Mutter, wie schon üblich, über einen Schmerz beim Denken beklagte. Bojana ging zum Supermarkt, um das schreckliche Cola-artige schwarze Getränk mit Kohlensäure zu kaufen, und hörte kurz der Verkäuferin zu: "Ich wollte etwas aus dem Keller holen, aber schneide mich hier" (horizontal über die Brust), "wenn ich weiß, was. Was wollte ich dir sagen? Hm. Grüß deine Mutter."

Aus der Küche vernahm ich an demselben Tag im Mai das Gespräch zwischen meiner Tante und einer Nachbarin darüber, dass mit ihnen etwas nicht stimme, dass sie heute einfach nicht sie selbst seien. Auch am vorigen Tag hatte ich ihnen zugehört, und sie waren nicht sie selbst gewesen. Im Fernsehen liefen Tombola und eine Volksmusiksendung. Milica lud uns ein: "Kannst du Zigaretten kaufen?", "Okay, ich muss nur warten, bis Mutter nach Hause kommt: Vielleicht hat sie Geld."

Und da war ich, zu Hause, im Tempel der Langeweile, auf meine Mutter wartend. Ich öffnete alle Schubladen im Wohnzimmer und stöberte durch ihre alten Fotos und Schachteln und Briefe, in der Hoffnung, etwas Süßes, Geheimes oder Zigaretten zu finden. Oft versteckte sie alles Wertvolle vor mir in den Schubladen. Ich kniete nieder und öffnete die unterste Schublade, in der sich zwei Packungen Filter 57 befanden. Filter 57 waren mit Abstand die schlechtesten Zigaretten, die es am Markt gab. Von ihnen wurden die Finger sofort gelb und die Zähne kaputt und sie schmeckten nach Kotze. Speziell für Bauarbeiter und ihre schmutzige Hände hatte man sie verkehrt in die Schachteln gelegt. Ich nahm eine Schachtel mit. Früher hätte ich es nicht getan.

Bevor ich kam, hatten Bojana und Milica in Milicas Zimmer schon einige Begriffe geklärt. In letzter Zeit hieß es immer, dass das Gras gespritzt sei und Ecstasy ein Schrott, aber das nannten Milica und Bojana nicht Nebel im Geist, sondern Scheiße im Blut, weil es anders funktionierte und es theoretisch möglich war, es zurückzuverfolgen - über einen Nachbarn und seinen Dealer zu dem Kriegsverbrecher, dann zurück nach Albanien usw. Da während meiner Busfahrt zu Milica der Strom ausgefallen war, waren die Straßen unbeleuchtet, und die letzte Station der Linie 23 sah wie das Ende der Welt aus, obwohl das eigentliche Ende der Welt sich erst hinter Milicas Wohnblock befand. Nachdem niemand mehr etwas tat, Kinder nicht mehr in die Schule gingen und die Eltern nicht zur Arbeit, verschwand die Hierarchie zwischen den Erwachsenen und den anderen, weshalb ich in Milicas Wohnung eine gemischte Gesellschaft aus Nachbarinnen, meinen Gymnasiumsfreundinnen, kleinen Kindern und Milicas Mutter und Großmutter traf.

Ich nahm einen Platz im Kreis um die Kerze ein und warf die Zigaretten in die Mitte. Nach wenigen Minuten war die halbe Packung verschwunden. Bojana erzählte, dass ab morgen nicht mehr bombardiert werde, wenn man den Nachrichten glauben dürfe. In diesem Moment verstärkte sich mein Nebel und ich sah, dass die anderen in ihre Hände starrten.

"Ist es weit zur Toilette?" "Zehn Schritte. Freilich, in diesem Nebel geht's nicht so schnell." "Entsetzlich!" Den Nebel habe ich gehasst. Als Milica an einem anderen Tag den vierten Bus wegfahren sah, in den sie nicht einsteigen konnte, weil auf der Haltestelle Zeleni Venac jede Sekunde hunderte Menschen dazuströmten, die bereit waren, für einen Stehplatz zu töten, verstärkte sich Milicas Nebel.

Bojana registrierte eine Verdichtung, als sie in der Früh Zähne putzen wollte und warten musste, bis nicht nur ihr Bruder, sondern auch ihr Cousin Jovica, der seit kurzem aus dem Kosovo geflüchtet war und vorübergehend bei Bojana wohnte, sich dem Alter gemäß unfassbar lange geduscht hatte.

Ich musste nur aufwachen und mich im Spiegel ansehen, und der Nebel verdichtete sich bis zum Erblinden. Es war nicht nur eine Depression. Wir hatten das Gefühl, dass es von außen kam, von oben und von unten, und dass mehrere daran schuld waren. Eine Fledermaus flog in das Zimmer und wurde schnell gefangen. Alles, was eine Form hatte, konnten wir zur Rede stellen oder vernichten.

Wer hat das Gummifenster zerschlagen? Jemand fragt: "Wer hat das Gummifenster zerschlagen?" Und alle Anwesenden antworten schnell: "Ich war es nicht!" Derjenige, der die Frage stellt, muss sie nicht beantworten. Die anderen versuchen panisch, sich von der Schuld zu befreien.

Als der Strom wiederkam, fragte uns Milicas Mutter, was wir wollten: Einen embargokuchen oder Popcorn? Ajvar oder geräuchertes Fleisch? Das schwarze oder das gelbe Getränk mit Kohlensäure? Börek mit Kartoffeln oder Börek mit Kraut? Sie breitete ein Tischtuch aus und brachte Teller. Auch Käse war dabei. Ich war begeistert. Während wir aßen, erzählte Bojana, die gerade ihre magersüchtige Phase hatte und trübsinnig an einer Scheibe Brot nagte, eine beunruhigende Geschichte über ihren Cousin Jovica.

Jovica und seine Mutter waren vom Kosovo nach Belgrad geflüchtet. Wie es sich gehörte, drängte sich Bojanas Familie enger zusammen, um Platz für die Verwandten in Not zu machen. Jovica musste nach Belgrad kommen. In Belgrad beschloss er, Polizist zu werden. Er wurde sofort auf der Polizeiakademie aufgenommen, und als Bojana die Geschichte erzählte, war er schon ins Internat übersiedelt, kam aber noch oft zum Mittagessen in ihre Wohnung.

Weil er einen starken Wunsch hatte, die Welt zu regeln, hatte Jovica in seiner ersten Woche Polzeiakademie eine Idee. An den Spinden im Internat prangten kleine Blechplaketten mit dem Wappen der Belgrader Polizei. Jovica schraubte eine dieser Plaketten ab und klebte sie auf ein Stück Leder. So bastelte er sich einen gefälschten Polizeiausweis. Die falsche Dienstmarke sah für Laien glaubwürdig aus. Nun konnte er, schon vor Abschluss der Trainingsjahre, seine zukünftige Macht ausüben. Ungeduld trieb Jovica dazu, ein unbedeutendes Verbrechen zu begehen, und er hatte keine Schuldgefühle.

Mit seinem Instantausweis kam Jovica zu Bojana ins Zimmer, in dem sie gerade schwermütig auf dem Bett lag und The Cure hörte. Jovica, der Polizist werden wollte, zeigte Bojana, die eher ein Grufti und gewöhnlich in einer Menge demonstrierender Menschen von einem Polizeikordon eingekreist war, die gefälschte Dienstmarke.

Bojana saß auf einer Bank vor ihrem Wohnhaus und rollte schlechten Tabak, als sie beobachtete wie ihr 16-jähriger Cousin vor einem Supermarkt seine Nummer abzog. Er hielt die Dienstmarke hoch und schritt die lange, nicht zu seiner Zufriedenheit geordnete Schlange würdevoll ab. In den vergangenen und auch nächsten Monaten gab es Öl, Milch und Mehl nur gelegentlich in einem der Supermärkte im Wohnblock und man musste sich lange, manchmal den ganzen Tag, anstellen, um sie zu erwerben. Jovica gab sich für einen Polizisten aus, um das Anstellen zu regeln, und wurde von den unterwürfigen Verkäuferinnen willkommen geheißen. Er hielt die Dienstmarke und maßregelte die Leute mehr als eine Stunde. Bojana, die in einer dicken Wolke blieb, schrieb fortan hermetische Gedichte.    (DER STANDARD, Printausgabe, 3./4. 9. 2011)

  • Ich frage mich ...

    Ist es zu viel? Ist es zu wenig? [50]

    TitelbildWas ist, wenn ein Name schon reicht, um alle dumpfen Sinne zu wecken? Der Sohn eines Autohändlers und ewige Schwiegersohn ist es jedenfalls nicht

  • Ich frage mich ...

    Wie bedeutend waren Europas Metropolen? [7]

    TitelbildCharles Baudelaire, Gottfried Benn, Franz Kafka, Siegfried Kracauer und Rainer Maria Rilke: über die Stadtminiatur als literarisches Medium der Moderne. Von Andreas Huyssen

  • "Wird es jemals ganz gerecht sein?" [73]

    TitelbildKapitalinteressen haben landwirtschaftlichen Boden entdeckt, denn seit der Finanzkrise 2007 reißen sich Investoren um die Äcker der Welt. Über den neuen "Neokolonialismus"

  • Warum rennen wir so? [103]

    TitelbildIch denke oft an tausend Dinge gleichzeitig und versuche, die Hälfte davon auch gleichzeitig zu erledigen - Darum liege ich im Krankenhaus, während ich diesen Artikel verfasse

  • Wie viel Wissenschaft braucht die Stadt? [138]

    TitelbildInwiefern ist heute der Wissenschaftsdiskurs noch an die Idee von Urbanität gebunden, die einst in den Städten die Zentren der Aufklärung sehen wollte

  • Ich frage mich ...

    Wie wird der Mensch, was er ist? [41]

    TitelbildMit einem Kaiserschnitt wurde der Leib meiner Mutter geöffnet, und man hob mich heraus. Ich lebte, atmete, schrie - aber war ich ich? Und wenn nicht, wer war ich dann? Ein Essay

  • Was ist bloß mit den Babyboomer-Männern los? [296]

    TitelbildSie sitzen an den Schalthebeln, an denen unterschiedliche Frauen- und Männergehälter budgetiert werden - Von Katja Kullmann

  • "Wenn wir gelitten haben, ist es dann gut?" [259]

    TitelbildIn der christlichen Perspektive ist das Leid nicht nur eine Voraus- setzung des Guten, sondern selbst ein Gut

  • Ist Goethe mausetot? [224]

    TitelbildDie Genauigkeit und der Reichtum seiner Sprache überwältigen auch heute noch: eine vorösterliche Ermunterung, Goethe zu lesen, nebst einem kleinen Quiz über den Weimarer Klassiker - Von Wolfgang G. Fischer

  • Ist Heimat Fiktion? [37]

    Titelbild"Fehlt dir deine Heimat nicht?", werde ich oft gefragt, weil ich so wenig reise, schon gar nicht nach Deutschland

  • Was ist mit dem Sex? [405]

    TitelbildDie Imperative des Wettbewerbs sind uns allen in Fleisch und Blut übergegangen: Begehren zu zeigen wird als Bedürftigkeit ausgelegt, und bedürftig zu sein ist tabu

  • War eigentlich nie Ruhe? [50]

    TitelbildSicher hatte sie sieben schöne Schwestern und wilde Brüder. Eine Horde Geschwister, dachte er schaudernd, mit Indianerfedern und wüster Bemalung, für sie war das ganz normal

  • Ist Konsumverzicht der Weg aus der Krise? [306]

    TitelbildDie Industrieländer hängen am Wirtschaftswachstum wie die Drogensüchtigen an der Nadel - Stockt der Nachschub nur kurz, werden sie von Panikattacken befallen - Eine Konsumkritik von Christoph Deutschmann

  • Warum hat noch niemand die SVA gestürmt? [217]

    TitelbildLieber fett essen als den mageren Parolen der Gesundheitsfunktionäre Gehör zu schenken - Von Richard Schuberth

  • Wie soll ich schreiben? [120]

    TitelbildIch soll Jungautorin sein. Gerade aufgestanden. Ich soll neben meinem Bett ein Blatt Papier liegen haben, um die Ideen, die im Schlaf kommen, sofort aufschreiben zu können

  • Warum kann ich mich so schlecht entscheiden? [30]

    Titelbild151 Fragen und keine einzige Antwort von Christina Maria Landerl

  • Salami oder Mortadella? Wodka oder Whiskey? [21]

    Titelbild"Weder noch", habe ich geantwortet und mich gefragt: "Warum fragt man mich das?" - Von Sabine Gruber

  • "Wer liest heute noch anstrengende Werke?" [165]

    TitelbildLiteratur ist heute ein Minderheitenprogramm - Damit komme ich zu dem, was mir am Herzen liegt: Wer liest heutzutage noch belletristische Titel? Von Michael Stavarič

  • Wie aber geht es weiter? [40]

    TitelbildDie Ratingagenturen, im Grunde Hausmeister der internationalen Kapitalmaschinerie, bescheiden nun Europa: Nein, das passt nicht - Von Peter Rosei

  • "Warum haben wir sie nicht retten können?" [178]

    TitelbildGedanken zur Euthanasie im Dritten Reich: Die Ärztin und Schriftstellerin Melitta Breznik stellt sich persönliche Fragen zum Ausmaß von Schuld und Scham nach dem Zweiten Weltkrieg

  • Was hat es mit den Anfängen auf sich? [39]

    TitelbildAlexander Peer über die Magie des ersten Satzes, vor dem nichts zu stehen kommt

  • Gehen wir unter? [138]

    TitelbildHabt ihr euch nie gefragt, warum in der Krise genau nach denen gerufen wird, die sie verursacht haben? Fondsmanager werden um Expertisen gebeten, und Weltgeldfunktionäre verordnen Sparpakete - Von Eva Rossmann

  • Was soll ich von Weihnachten halten? [74]

    TitelbildChristine Nöstlinger über den Krisenfall Weihnachten

  • Warum lassen wir Menschen ertrinken? [384]

    TitelbildAbschottung ist kein Rezept für die Zukunft - Wer sich abkapselt, wacht eines Tages im Gefängnis auf - Von Christoph Braendle

  • Was dürfen die in Kärnten? [7]

    TitelbildNacheinander waren die zwei Berliner Schriftsteller Stadtschreiber in Klagenfurt - Ein Briefwechsel zwischen Karsten Krampitz und Peter Wawerzinek übers Saufen und Badengehen in Kärnten

Kondratjew -Zyklus
 
01
Darf man im Standard "geschissen" nicht schreiben ?

Kondratjew -Zyklus
 
00
Einmal heißt es "auf den Kopf gemacht", einmal "auf den Kopf gekackt" - gemeint ist aber immer "auf den Kopf gesch ...".

Aber vielleicht liegt es auch nur am Verlag und nicht - wie man sieht - am derStandard.at.

niewieder nett
 
01

ich hab den text nicht gelesen aber der titel ist von einem kinderbuch. der maulwurf der wissen wollte wer ihm auf den kopf gemacht hat (oder so ähnlich, habs jetzt nicht gegoogelt). nettes buch.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.