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Seit dem 1. September dürfen in der EU keine Glühlampen über 40 Watt mehr hergestellt und in den Handel gebracht werden.
Wien - Das Verbot der Glühbirne, das mit dem Aus der 60 Watt Birne wieder ein Stück voran schreitet, ist laut Greenpeace zu wenig. Die Umweltorganisation fordert einen Ausstieg aus Giftstoffen in sämtlichen Elektro- und Elektronikgeräten.
Aus Sicht von Greenpeace haben EU und Hersteller von Energiesparlampen bisher viel zu wenig unternommen, um Alternativen zum Einsatz von Giftstoffen wie Quecksilber in Energiesparlampen zu entwickeln. Kritisiert wird neben den mangelnden Recyclingmöglichkeiten vor allem das in den Lampen enthaltene giftige Quecksilber. Neuere Energiesparlampen enthalten rund 2 Milligramm, ältere bzw. Billigprodukte maximal 5 Milligramm.
Nach Bruch lüften
Im Normalbetrieb sind Energiesparlampen völlig ungiftig, aber bricht eine Lampe, wird das im Leuchtgas enthaltene Quecksilber freigesetzt und kann eine gesundheitliche Gefährdung darstellen. Unmittelbar nach dem Bruch kann die Quecksilber-Belastung deutlich über dem Richtwert für Innenräume liegen, warnte das deutsche Umwelbundesamt (UBA). Durch intensives Lüften sinke die Quecksilbermenge in der Luft aber wieder deutlich ab. Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Energiesparlampen fernhalten, so das UBA.
Kehren statt Staubsaugen
Um die Bruchstücke zu beseitigen, solle keinesfalls ein Staubsauger benutzt werden, da sonst das Quecksilber bei jedem Staubsaugen danach wieder in der Atemluft verteilt wird. Am besten werden die Lampenreste sorgfältig - etwa mit einem steifen Karton auf einem Stück Papier- zusammengekehrt und jene Stelle, an der die Lampe zerbrach, noch mit einem nassen Tuch nachgereinigt.
Chemieexperten empfehlen, die Lampenreste, Karton und Tuch dann in einen verschließbaren Behälter wie ein Schraubglas zu stecken und dieses mit einem Zettel "Achtung, kann Quecksilberreste von Energiesparlampen enthalten" bei einer Problemstoffsammelstelle abzugeben. Sparlampen gehören keinesfalls in den Hausmüll, ebenso wenig in den Glascontainer. Man sollte sie entweder zu einer Problemstoffsammelstelle bringen, kann sie aber auch bei einem Händler zurückgeben.
Bruchsicher
Vor allem für Kinderzimmer, Schulen, Sporthallen oder Kindergärten empfiehlt das UBA bruchsichere Energiesparlampen die mittels einer Ummantelung geschützt sind. Zudem stehen auch alternative Leuchtmittel wie LED oder Halogen zur Verfügung, die ohne Quecksilber auskommen. (red, derStandard.at)
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Mal davon abgesehen, dass ich nicht ganz verstehe, warum die liebe Glühbirne weichen musste vor allem nach dem die LED Lampen noch nicht ganz sind. Egal.. wenn das Energiesparlamperl bricht einfach dieser "einfachen" Entsorgungsanleitung folgen: http://www.youtube.com/watch?v=WVt_sH2oI7s
(Es gibt noch einen Part II dazu! ; )
blöd nur, dass energiesparlampen die eigenschaft haben, gerne während des brennens zu bersten. oft schon nur wenige wochen nach inbetriebnahme.
LEDs sind extrem teuer und machen grausliches licht (noch grauslicher als die quecksilberbastarde).
sparlampen haben dazu oft die unangenehme eigenschaft zu summen!
wie sich epileptiker nun verhalten, würde ich auch gerne wissen.
vielleicht haben sie einfach die falschen Lampen begutachtet (warmes Weiss ist für den Wohnbereich ideal). Bei LEDs gibt es eben auch verschieden Einsatzbereiche und Qualitäten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Farb... rgabeindex
Und Ja, LED ist noch nicht ausgereift und vorallem viel zu teuer. Also für 2-3 Jahre Glühbirnen kaufen und dann auf LED Beleuchtung umsteigen. mfg
Meiner Erfahrung nach halten die auch nicht so viel länger. Und nach einem Jahr ist die Leuchkraft auch nicht mehr so stark.
Die älteste Glühbirne der Welt leuchtet schon seit 100 Jahren... wenn die Glühbirnen nicht auf gezieltes Zerbrechen produziert werden würden, sondern so dass sie ein paar Jahre halten, dann hätte man diese ganze Diskussion jetzt nicht. Aber dann würde man ja kein Geld mehr verdienen.
Das ganze Verbot kommt mir eh nur wie eine Abzocke vor. Ich glaube nicht, dass der Umweltschutz der Anstoß dafür war; das war eher eine Wirtschaftsfrage.
In der DDR gab es einen Glühbirnen-Hersteller NARVA, deren Lampen hielten (seit dem Verkaufsstart 1981) mindestens 5.000 Stunden! (das 5 fache der westlichen!)
Oder wer eine langlebiege Glühlampe braucht, kann sich diese ansehen:
Diese Glühbirne hält 16.000 Stunden!!!
https://www.distrelec.at/glühlampe... örper-klar
Link vergessen ;) zum vergleich eine normale Glühlampe mit 40Watt
http://www.conrad.at/ce/de/pro... 0&ref=list
(415 Lumen)
vermutlich ein anderes Material für den Glühdraht (und ein anderer Durchmesser)
Die Birne hält zwar lange, erzeugt aber mit den 40 Watt nur 250 Lumen, eine normale 40W Glübirne hat aber um die 400 Lumen.
Sprich der Wirkungsgrad ist nochmal um ein Eck schelchter.
keine Sorge ich habs nicht als Angriff gesehen :) Nur als ich den Beitrag schrieb war in meinem Kopf die Erinnerung an einen Bericht bei dem statt Wolfram Kupferglühdrähte verwendet wurden.. aber bei ihrem Nachfragen kam ich schlicht darauf das ich mir da absolut nicht mehr sicher war wegen dem Zusammenhang, mittlerweile glaube ich es war ein rein historischer.
Wollte mich also nur selbst korregieren :)
Es war eine reine Wirtschaftsfrage, aber ausser Asien verdient niemand daran! In Amerika waren Glühbirnen schon fast ein Nationalsymbol nachdem sie bis zuletzt von General Electric im Land produziert wurden und ausserdem die am längsten brennende Glühbirne (http://www.centennialbulb.org/) immer noch in einer Feuerwehrwache in den Staaten hängt und leuchtet! Warum also das aus? Ich hätte auch gern eine Antwort!
Als Kind wollte ich mal mit dem Fiebertherometer die Temperatur meiner Nachttischlampe messen.
Es dauerte keine Sekunde, bis das Thermometer zersprang und das Quecksilber überall herumlief.
Meine Mutter saugte es damals einfach ein... die Reste waren wohl noch lange danach in Bettnähe vorhanden.
Wären LEDs nicht vernünftiger, wenn man die benötigte Gesamtenergiemenge (also auch Herstellung, Entsorgung ..) und eben das Quecksilber berücksichtigt? Es gibt doch schon wirklich gute.
Und auf ein Verbot dieser dämlichen Standby-Lamperln warte ich auch schon lange.
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