AK Vorarlberg klagt A1 und T-Mobile wegen frecher Werbemethoden

2. September 2011, 11:07
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    foto: apa

Mobilfunker werden wegen nicht deklarierter Zusatzkosten und SMS-Information belangt

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Wien hat im Auftrag der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) gegen die als aggressiv beschriebenen Werbemethoden zweier Mobilfunker Klage eingereicht. Während man gegen A1 eine Verbandsklage wegen Zusatzkosten bei den "Kombitarifen" einbringe, werde man gegen T-Mobile wegen der Zustellung unbestellter Dienstleistungen in Form von SMS vorgehen, hieß es in einer Aussendung der AK Vorarlberg am Freitag.

"Benötigen Sie diese Option nicht, antworten Sie mit NEIN bis 25.7.211"

T-Mobile habe Anfang Juli 2011 an zahlreiche Kunden SMS versendet. In diesen wurden die Kunden informiert, dass sie für die Option, unlimitiert zu Sonderrufnummern von Banken, Behörden und Firmen zu telefonieren ab 1. August 2011 zwei Euro monatlich bezahlen. "Benötigen Sie diese Option nicht, antworten Sie mit NEIN bis 25.7.211", so T-Mobile in der SMS-Information.

Darin sehe man einen Verstoß gegen das Verbot der Zusendung unbestellter Waren oder Dienstleistungen, so Vorarlbergs AK-Präsident Hubert Hämmerle. Das Vorgehen des Mobilfunkers sei mit einer nicht bestellten Zusatzlieferung gleichzusetzen. Das Schweigen des Kunden werde als Zustimmung gewertet. Zudem werde vorgegaukelt, dass der Netzbetreiber zu einer solchen einseitigen Vertragsänderung berechtigt wäre. "Das ist er ganz und gar nicht, denn zum einen fehlt die vertragliche Grundlage und zum anderen ist die gesetzte Frist nicht angemessen", erklärte AK-Konsumentenschützer Paul Rusching.

Internet- bzw. Internetservicepauschale

Bei den "Kombitarifen" von A1 stößt den Verbraucherschützern auf, dass zusätzlich zu den monatlich abgerechneten Grundentgelten jährlich eine sogenannte Internet- bzw. Internetservicepauschale in Höhe von 15 Euro und im Fall der A1-Smartkombi zudem eine SIM-Pauschale von 19,90 Euro anfällt. In der Fernsehwerbung werde darauf nur in einer kurzen und de facto nicht leserlichen Einblendung aufmerksam gemacht, in der Radiowerbung gebe es nach bisherigen Recherchen gar keinen Hinweis auf die zusätzlichen Gebühren.

"Das ist unserer Meinung nach hier nicht der Fall"

Der Konsument könne aber nur eine Kaufentscheidung fällen, wenn er klar über die fix anfallenden Entgelte aufgeklärt werde. "Das ist unserer Meinung nach hier nicht der Fall", so Hämmerle. Rechne man bei der A1-Smartkombi die Internetservicepauschale und SIM-Pauschale hinzu, komme man auf eine Erhöhung von über acht Prozent im Vergleich zum beworbenen Grundentgelt. Dies nicht klar ersichtlich zu machen, bedeute einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 85
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Peter Wichtig
06
Eigentlich traurig welche typen von personalberatungsfirmen......

...... für unternehmen an land gezogen werden. Aber: Wie soll man mit supernoten in kurzer studienzeit auch ethik und anstand eintwickeln können? Das kommt ja im studium nicht vor.

peter purzel
62
Nicht deklariert ?

Haben Sie schon einmal Angaben ueber Ihren AK-Zwangsbeitrag auf Ihrer Gehaltsabrechnung gefunden ?

Hellex
05
Ja,

warum?

Joe85
24
Ich sag nur Vertragsbruch!!!

Ich hoffe die werden ordentlich abgestraft! In bestehende Verträge eingreifen ist doch das hinterhältigste, dass man sich vorstellen kann. Wenn nichtmal mehr ein Vertrag das Papier wert ist auf dem er geschrieben steht, wo kommen wir dann mit unserer vielgerühmten Rechtsstaatlichkeit hin. Auweia, wenn das Schule macht!? Nach der Verfassung (Gleichbehandlung!) muss sich dann auch kein Normalbürger mehr an Verträge halten. Schön, bald herrscht Anarchie im schönen Österreich!

no_milk_today
00

"Benötigen Sie diese Option nicht, antworten Sie mit NEIN bis 25.7.211"

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bekamen das nur ausgewählte kunden oder alle?

Salem Saberhagen
01
...

Ich hab es zum Beispiel nicht bekommen. Oder vielleicht doch und ich hab es nur nicht mitbekommen (ich lösche WerbeSMS immer ungelesen).
LG,
Salem

monoton
01

ach ja die lieben manager und ihre strategien zur bonimaximierung.
da werden zuerst die mitarbeiter verarscht, dann die kunden. immer weniger mitarbeiter müssen die gleiche arbeit leisten für weniger geld, während die manager imme mehr geld verdienen, alles vollkommen egal ob mit ihrem korrupten unfähigen treiben der ruf der firma vernichtet wird, hauptsache sie beglücken die aktionäre und auch ihr geldbörsel

Hellex
10
Ich frage mich immer noch,

warum auch nicht gg. 3 eine Klage eingebracht wurde!!!
Momentan wird Online die Servicepauschale versteckt. Und ich behaupte mal ganz bewußt. Wo sonst muss man mit einem Mausklick die Gebühren erst aufklappen?

Carlos Clementin
00
Auch kein Wunder ...

kassiert schon ein kleiner unscheinbarer Manager bei T-Mobile 8000-10000€ Monatsgage ... muss man ja irgendwie finanzieren.

Der Wappler
20
Der Wappler liebt T-mobile

Ja, das war nicht nett von T-Mobile! Da haben sie mal kurz die Kunden nicht geliebt, aber sonst sind sie ok!

Achmo Ledbid
00
wann

....wird der wappler gesperrt?

neferaton
00

m(

Jimmy Deen
00

endlich wird gegen unlautere methoden vorgegangen

Deserteur
01
Zuerst wurde da oft geworben: " ...für 19,90, ein Leben lang!"

...später kommt dann das böse Erwachen:
Da hat man sich - etwas weltfremd - um des kurzfristigen Werbeeffekts willen, selbst die Hände für Wertanpassungen gebunden...

F. Ritzl
11

ja - und das wird ganz einfach gebrochen.

DEN Tarif hab' ich - und trotzdem ist mir dieses Monat die "Servicepauschale" abgebucht worden.

Was soll ich tun?

- Rückbuchen lassen? Dann sperrens mir den Account
- Anrufen? Da sind die CC-Agents sicher entsprechend geschult
- Kündigen? Der nächste verlangt noch mehr und ich hab' Scherereien und Kosten mit dem umstieg.
- Klagen? Die Sache ist sicher rechtlich gedeckt od. die AK hätt' schon etwas unternommen

=> Bitte um Vorschläge ...

Hellex
01
Meine Vorschläge:

erstens die AK oder besser Konsument kontaktieren. Soweit ich weiss (auch im letzten Konsument zu lesen) wollen die genau wegen dem 'ein Leben lang' klagen bzw. schreiben die A1 an. Muss Ihnen 10 Euro wert sein (Kostenbeitrag bei einer persönlichen Beratung).
Zweitens ein Einschreiben an A1: Sie sehen die Sache anders und zahlen diese Pauschale nur unter Protest und verlangen samt Zinsen diese zurück wenn ein Urteil endgültig ergeht (das sollten Sie auf jeden Fall machen!).
Was ich mache würde (Ja, würde ich!): A1 anschreiben, dass dies nicht der Werbung von damals entspricht und damit auch nicht dem Vertrag. Auf den Vertragsbruch hinweisen und auch darauf, dass sie Schadensersatzansprüche bei Sperre geltend machen.

Hellex
01
Fortsetzung:

Die únrechtmässigen Abbucher auf Kosten vopn A1 zurück holen (über die Bank) und die richtige Summer selbst überweisen (A1 auch darüber informieren!). Normalerweise sollte Sie A1 klagen oder den Anschluss sperren. Wenn gesperrt wird, A1 auf Unterlassung klagen und auf Schadensersatz (Neuanschluss bei einem anderen Anbieter)
Dazu muss ich sagen: ich hab auch eine Rechtschutzversicherung.

ravenna
00

Lügen und Betrügen gehört mittlerweile auch bei renommierten Unternehmen zum unguten Ton. Schade. Offensichtlich ist der Strafrahmen für solche Unverschämtheiten nicht annähernd ausreichend.

Amanda
03
was früher die Rosstäuscher waren,

sind heute die Betreiber; und die Regierung schaut zu.

Bertel Mann
00
Wechseln SIe doch Ihren Netzbetreiber. Sie wissen doch: der Markt regelt alles

schnaps01
01

Der Markt regelt schon lange nichts mehr ;)

familie sommer per email
40
genau die ak...........

vor 10 jahren waren sie noch die freunde der telekom und haben brav gewarnt vor der privaten (und viel billigeren) konkurrenz im festnetzbereich. massenweise haben sie kunden dazu verholfen, wieder zur teuren telekom zurückzukehren....

Amanda
03
Siehst, so ändern sich die Zeiten.

Vor noch etwas längerer Zeit waren Vertrauenspersonen durch Berufe auszumachen: Lehrer, Priester, Polizisten. Damit ists auch vorbei.

no_milk_today
01

sie haben pfarrer und politiker vergessen in ihrer aufzählung

Stephen Ferrando
02

Gut das es die AK gibt sonst wären wir ganz verloren gegen diese Raffgierigen Multinationalen Großkonzerne

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