Mehr Datenschutz für "Like"-Button

2. September 2011, 10:18
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    foto: derstandard.at/screenshot

    So sehen die modifizierten Buttons aus

Modifizierter Button liefert nur auf Wunsch Daten an Facebook & Co

Auf Heise.de kann man die Artikel jetzt auch bei Facebook, Twitter oder Google+ empfehlen. Das alleine wäre noch keine Meldung wert, aber heise online hat den Buttons zum Empfehlen eine Zusatzfunktion verpasst.

Standardmäßig deaktiviert

Die Knöpfe sind standardmäßig deaktiviert. Möchte ein User den Artikel sharen muss er erst mit einem Klick die Funktion aktivieren, dann kann man mit der gewünschten Plattform kommunizieren. Nutzer, denen das zu kompliziert oder zu viel Aufwand ist, können die Buttons auch generell aktivieren.

Beitrag zum Datenschutz

Der Grund, warum Heise online den zweiten Klick eingeführt hat, ist, dass die Buttons schon beim Laden der Seiten Daten an Facebook und Co schicken. Diese enthalten neben der URL für angemeldete Nutzer auch eine Kennung, mit welcher Surfprofile der Nutzer erstellt werden. Heise Online möchte so einen Beitrag zu mehr Datenschutz liefern.

SWR3

Die Aktivierung gilt immer nur für die jeweilige Seite und den jeweiligen Dienst, wenn der User eine andere Heise-Seite aufruft, ist der Button wieder deaktiviert. Auch der SWR3 hat eine ähnliche Lösung eingeführt, hier muss man einfach zweimal auf den „Gefällt-Mir"-Button klicken.

Reicht das?

Heise Online wünscht sich, dass noch weiter Websites ihrem Beispiel folgen. Ob die modifizierten Buttons tatsächlich mehr Datenschutz gewähren und ob sich Datenschützer, die eigentlich die Entfernung des Facebook-Buttons verlangen, mit der Lösung zufrieden sind, wird sich zeigen. (soc)

Kommentar posten
14 Postings
dasGrausen
00

Dank Noscript/Adblockplus gelang es mir, diese Buttons und Plus Dinger wegzumachen. Leider sind die Twitter-Icons hartnäckiger >:

solid0snake
02
Google Chrome

Einfach das Chrome Addon "Disconnect" installieren und a rua is!

.MS.
02
Facebook beschwert sich ueber datenschutzfreundlichen 2 Klick Button

http://www.heise.de/ct/meldun... 35658.html

Da hat sich Facebook den falschen Gegner ausgesucht.

Der Tourist
01

Facebook schrieb später allerdings, daß die Beschwerde nur aus urheberrechtlichen Gründen dem Loge des Buttons gegolten hätte. Heise hat dem Button jetzt ein neues Logo spendiert und Facebook ist offiziell zufrieden.

Cpt Caveman
02

lol, was für deppen.

dunkelhaar
01

Hallo,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer 2-Klick-Lösung für die Einbindung von Social-Networks.

Wir bereiten den Code gerade für eine Veröffentlichung unter einer möglichst freien Lizenz vor und planen ihn in der nächsten Woche zu veröffentlichen. Der Code wird aus einem jQuery-Plugin inkl. unseres Bildmaterials und einer Dokumentation zur Einbindung bestehen.

Kurze Zeit nach dem wir unsere Lösung auf heise online aktiviert haben, sind wir von Facebook aufgefordert worden, den auf diese Weise eingebundenen 'Empfehlen'-Button zu entfernen. Wir werden mit der Veröffentlichung zumindest so lange warten, bis wir wissen auf welcher Grundlage das erfolgt und wie wir darauf reagieren werden.

dunkelhaar
01
Antwortmail von Heise.de

siehe oben...

ich glaub das Facebook nicht so richtig erfreut war, dass es eine Möglichkeit gibt, dass Facebook nicht gleich alle Informationen bekommt, sondern erst durch Userinteraktion.

dunkelhaar
01

Sobald der Code veröffentlicht ist, aktualisieren wir den Artikel auf heise online und informieren Sie auch noch mal per E-Mail.

heise online Web-Team

mARTin HINTERDORFER
 
01
Facebook oder Google. wer ist die groessere und "restriktivere" Datenkrake?

... habe ich mir gedacht, als ich selbiges vom heise-Autoreply erhalten habe.

Meilenstein1
00
.MS.
06
Eine gute Lösung, bitte folgt diesem Beispiel

ralikka
00

Gut gelöst - und die benutzerfreundlichste Lösung die ich bisher gesehen habe.

Man kann übrigens auch ganz ohne Datenmüll diesen Link verwenden:
http://www.facebook.com/sharer.ph... =the_title
Das "Like" image mit diesem Link versehen, target="_new" und fertig.

Ansonsten: http://webgraph.com/resources... okblocker/

gugmar
01
Vernünftige Lösung

Sieht nach einer nachahmenswerten Lösung aus.

hehe ...?
01
Mit dieser Lösung müssen die Datenschützer fast zufrieden sein

Schließlich gibt's ja nur mehr eine Verbindung, wenn es der Benutzer ausdrücklich wünscht.

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