WikiLeaks

Datenpanne: Unredigierte Cables veröffentlicht

Sebastian Borger aus London, 1. September 2011, 17:26
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    foto: kirsty wigglesworth/ap/dapd

    Julian Assange, hier im englischen Bungay, wo er seinen Hausarrest verbringt, steht nach der Wikileaks-Datenpanne unter Druck.

Eine schwere Datenpanne bei der Aufdecker-Plattform hat dazu geführt, dass hunderttausende US-Dokumente in nichtredigierter Form veröffentlicht wurden - Den Informanten droht die Enttarnung und große Gefahr

Eifersüchteleien zwischen dem Wikileaks-Gründer Julian Assange und früheren Kooperationspartnern haben jetzt einen verheerenden Datenmissbrauch offengelegt. Offenbar können Computerspezialisten schon seit Monaten im Internet mehr als 250.000 jener Dokumente im Original nachlesen, die von dem Internet-Portal im Dezember 2010 in redigierter Fassung veröffentlicht worden waren. Wikileaks macht nun dafür David Leigh, einen Reporter des Guardian, verantwortlich: Dieser habe "in bisher unentdeckter Weise entweder grob fahrlässig oder böswillig gehandelt". Man bereite eine Zivilklage vor. Das Blatt weist die Vorwürfe zurück.

Kenner halten die Sicherheitspanne, jenseits jeder Schuldzuweisung, für katastrophal; für US-Informanten in autoritären Staaten wie China, Iran oder Russland könnte die Veröffentlichung von Klarnamen lebensgefährlich sein. Die US-Behörden fühlen sich bestätigt. "Wir haben die ganze Zeit über die Gefahren gesprochen", sagte Pentagon-Sprecher David Lapan. "Sobald Wikileaks solche Dokumente zur Verfügung stehen, gehen die Informationen raus, egal ob gewollt oder nicht."

Wikileaks wirft dem Guardian Verrat vor: In einem Buch über Assange habe Leigh ein "streng geheimes Passwort" zum vollständigen Archiv genannt. Tatsächlich enthält das im Februar veröffentlichte Buch Inside Julian Assange's War on Secrecy das Passwort, nicht aber den "Standort" der Computer-Akte. Der Australier habe damals den Journalisten gegenüber ausdrücklich betont, das Passwort sei nur temporär, konterte der Guardian. "Wenn Wikileaks dies für ein Sicherheitsproblem hielt, hatten sie sieben Monate Zeit, die Dokumente zu löschen."

"Manipulativer Informant"

Kenner der Materie vermuten einen Zusammenhang mit dem Zerwürfnis zwischen Assange und seinem früheren deutschen Partner Daniel Domscheit-Berg. Der spätere Gründer von Open Leaks hatte offenbar vor seinem erzwungenen Abschied von Wikileaks alle Daten kopiert; in den Wirren der Auseinandersetzungen könnten die unredigierten Akten dann im Internet gelandet sein, spekuliert Spiegel Online.

Wikileaks hat seit vergangenem Jahr hunderttausende US-Dokumente publiziert, bei denen die Namen potenziell Gefährdeter stets geschwärzt wurden. Das Material geht möglicherweise auf den US-Soldaten Bradley Manning zurück, der seit Mai 2010 in Haft sitzt. Die US-Justiz verdächtigt Assange, er habe Manning zum Datendiebstahl angestiftet.

Im Vorfeld der Veröffentlichung des brisanten Materials arbeitete Assange eng mit etablierten Medien - neben Guardian auch New York Times, El País sowie Der Spiegel - zusammen. Alle haben sich mittlerweile mehr oder weniger deutlich von ihm distanziert. New York Times-Chefredakteur Bill Keller: "Wir haben ihn nie als Partner betrachtet, sondern als schwer einzuschätzenden, manipulativen Informanten."

Assange lebt zurzeit unter Hausarrest in England. Die schwedische Justiz legt ihm sexuelle Vergehen zur Last. Ein Auslieferungsverfahren läuft. (Sebastian Borger aus London, STANDARD-Printausgabe, 2.9.2011)

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theEdge
 
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White people problems 2.0

Lugh Nasad
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also meiner meinung nach war und ist wikileaks keine enthüllungsplattform sondern datendrehscheibe diverser geheimdienste...

meiner meinung nach war die gesamte aktion eine politisch perfekt geplante aktion. ich stelle mir nur die frage wer dies gelenkt hat...

ich bin der meinung, dass eben damit von politischen hintermännern politische ziele erreicht werden sollten...

hinhalten müssen dafür halt die schachfiguren "enthüllungsorganisation" und "journalisten"...

Lugh Nasad
02

schade ist, dass die datei schon veraltet ist - wieso?

mich würden gerade jetzt die infos über die eurorettung-bankenrettung interessieren.

dann hätten wir endlich schwarz auf weiß wer von den politikern und bankmanagern korrupt ist und sich einfach das geld einsteckt...

Konrad Chreeb
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Die erste gute Nachricht seit Tagen..

Obwohl es mir um das Ansehen von Wikileaks ein wenig leid tut, kann ich für die Informanten des US- Regimes nur wenig Mitleid empfinden. Jeder der Informationen an den Foltergeheimdienst CIA andere Regimeorganisationen weiterreicht sollte mit Recht Angst haben. Vielen dieser Informanten klebt Blut an den Händen... sie geben Informationen über sog. "targets", also Zielen für US Raketen die u.a. ganze Familien auslöschen, weiter. Sie nehmen durch Ihre Informationen Teil an den Vorbereitungen von Entführungen und Folterungen von Menschen die auf den Todeslisten des US-Regimes stehen, teil... Es ist gut, dass die Namen dieser Subjekte endlich öffentlich werden..Obwohl es mir um das Ansehen von Wikileaks ein wenig leid tut, kann ich für di.

Träume sind Schäume..
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Das war unvermeidbar

Tröstlich, aber doch beunruhigend bleibt die Tatsache, das was ein paar arogante selbsthassende Westler pseudo "Journalisten".

Derren Tätigkeit außerhalb besagter selbstgehasster westlicher Länder übrigens ausnahmslos mit der Todesstrafe gesühnt wird.

Auch jeder halbwegs kompetente Geheimdienst zustandebringt.
Ich schätz mal die Chinesen werden schon durch gleichartige Lecks viel gründlicher eingedrungen sein

Die logische Reaktion ist die interne Datensicherheit massiv verschärfen und das Internet zu regulieren.
Um ein Funktionieren des übrigens demokratisch legetimierten Staatsapperats zu gewährleisten.

Die Alternative, was etwa 1,3 Mill. Menschen täglich leben, wäre letzlich totale Kontrolle und die Kugel für Typen wie Assange ;)

Nessus
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Jetzt jammern die gleichgeschalteten Journalisten mit vorgeschobener Empörung über die ach so gefährlichen ungefilterten Informationen

Über die Zweifelhaftigkeit und Unvorsichtigkeit der Dossier-Ersteller wird kein Wort verloren. Wieder einmal wird der Bote, nämlich Wikileaks, für Schweinereien Anderer verantwortlich gemacht.

Es muss grauenhaft für die etablierten Medien sein, sich nicht mehr als exklusiver Geheimnisträger und Filter gebärden zu können! Die Leser könnten sich ja, wie schrecklich, ihr eigenes Bild machen, ohne Journalisten als Zwischenhändler und Vorzensoren.

UnterwegsNachNirgendwo
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erstaunlich, dass es leute gibt die das erstaunt.

war doch von anfang an zu erwarten:
wenn sensible und "wertvolle" daten in den händen einer amateurorganisation landen, die diese absichtlich möglichst weit streut (wenngleich verschlüsselt), wenn diese amateurorganisation aus ambitionierten leuten besteht, von denen offenbar ein nicht gerade geringer prozentsatz eine - sagen wir mal - ungewöhnliche persönlichkeitsstruktur hat,
wenn weiters diese organisation offenbar alle (!) ihre assets in eine (!!!) passwortgeschützte datei packt, und glaubt, das wäre jetzt niemals ohne ihren willen zu entschlüsseln, dann braucht es schon eine herzzerreissende form der naivität zu glauben, dass das nicht alles binnen kürzester zeit der ganzen welt unverdünnt bekannt wird. fail, wikileaks, über-fail.

Dietr. von Fürstenberg
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Ist also der halbseidene Herr Domscheit-Berg (was ist das überhaupt für eine Name ?) das faule Ei im Korb ?

der erleuchtete
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medienfreiheit a la erz-demokratischen gebräuchen

assange muss darauf warten, wegen erlogener vergewaltigungsvorwürfe ausgliefert zu werden (d.h. in wirklichkeit fürchten, vom cia umgebracht zu werden), die 'unabhängigen' honorigen zeitungen arbeiten alle direkt orchestriert von den usa (grad wie konjunkturell erforderlich)... und die interessierte öffentlichkeit hat wikileaks eh schon vergessen... resp. bemitleidet hier die armen cia-spitzel in china :))

der erleuchtete
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hoffentlich hat es konsequenzen für die us-spitzel

... wenn schon nicht in österreich, wo man sich noch artig bei der us-botschaft dafür bedankt, unverschämt ausgeforscht zu werden :))
hoffentlich werden einige enttarnt und zu empfindlichen strafen verurteilt.

Der nächste Bundeskanzler
00

Wissen Sie was das in Staaten wie Burma oder Nord Korea bedeutet?

an kog
02

Sicher weiß er das. Das sind ja auch Staaten in denen es für ihn ordentlich zu und her geht.

Noch nie über den "erleuchteten" gestolpert?

Aluc4rd
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Also mit einem CIA Agenten hab ich aber kein Mitleid.
Die haben genug Menschen auf dem Gewissen.

an kog
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Mit jenen die Wikileaks Infos zugespielt haben und jetzt verfolgt werden, haben Sie aber Mitleid, oder?
Die sind halt ein Kolatteralschaden dieser Panne die mit den CIA-Agenten die dran kommen (wohl eh die wenigsten, weil die sich wehren, oder abhauen können), aber eh aufgewogen werden, oder?

Man kann nicht übelste Konsequenzen für die "US-Spitzel" erflehen ohne gleichzeitig den "Wikileaks-Spitzeln" das gleiche zu wünschen.
Oder glauben Sie, dass in Myamnar oder China ein Unterschied zwischen einem CIA-Mann und einem Wikileaks-Mann gemacht wird.

Gut, über den CIA-Mann wird mit den USA verhandelt, der Wikileaks-Mann verschwindet einfach und wird Ihr Gewissen genauso wenig belasten wie das von den spätpubertierenden Wikileaks streithanseln.

ceiberweiber.at
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die haben genug menschen geschadet

oder denken sie, es hat keine konsequenzen, dass so viele mit denen kooperieren? es ist gut für deren bankkonto und karriere und schlecht für die menschen, die den amis unbequem sind. wenn diese opportunisten mal eine drüber kriegen, wäre das wirklich gut, dann lernen sie, dass sich verrat doch nicht lohnt.

Warentester
03

"...für US-Informanten in autoritären Staaten wie China, Iran oder Russland könnte die Veröffentlichung von Klarnamen lebensgefährlich sein."

Die Aussage ist sowieso ziemlich fragwürdig. Was für Supernaive. Schließlich sind die Infos ja nur ans Tageslicht gekommen, weil die USA jede Menge sensibler Informationen in einen riesigen Netzwerk zusammengezogen haben, zu dem abertausende Leute Zugang hatten. Inklusive eines kleinen Gefreiten. Da bettelt man ja gerade zu, das man sie los wird. Wer glaubt das der chin., der russ., oder jeder andere fähige Geheimdienst diese Info nicht schon vorher hatet, ist wohl sehr naiv. Nur die postens halt nicht "in the internets".

Gelsomina
01

In Wirklichkeit sind sie Patzer, die es nicht einmal fertig bringen, ein Passwort geheimzuhalten.

Traurig ist nur, dass sie in ihrem Groessenwahn Menschen in Gefahr gebracht haben, die im Gegensatz zu Assange wirklich gegen menschenverachtende Diktaturen gearbeitet haben.

Dass deren Regierungen die Informationen schon vorher gehabt und nichts unternommen haben sollen, ist absoluter Schwachsinn. In diesen Diktaturen werden Informanten eingesperrt oder umgebracht, sobald sie ausfindig gemacht werden.

Das ist nicht V for Vendetta, sondern die Wirklichkeit.

Warentester
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"..., die... gegen ...Diktaturen gearbeitet haben."

Jaja, die edlen, gekauften CIA-Spione, die die Daten liefern damit den US-Drohnen nie die unschuldigen Kinder ausgehen, die von ihrer irdischen Last befreien und in eine bessere Welt raketieren können.
Verzeihen Sie mir die Polemik, aber ein bisserl schwarz/weiß ist Ihre Weltsicht schon.

"Das ist nicht V ..."

Allerdings auch nicht "24" oder ein Tom Clancy Roman. Wenn sie glauben, das so eine Struktur, wie sie die USA aufgebaut haben, dauerhaft zu schützen ist, kann ich ihnen auch nicht helfen. Wenn die Informanten schon so gefährdet wären, hätte man die Cables sicherer verwahren müssen, oder noch besser, gleich gar keine Klarnamen nennen. So oder so: eine Fahrlässigkeit der USA.

Gelsomina
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In den Depeschen geht es z. B. um Aerzte in Kuba, die die Wahrheit ueber das angeblich so tolle Gesundheitssystem aufdecken. Sie glauben, dass deren Existenz nicht bedroht ist, wenn ihre Namen bekannt werden?

Und wenn Sie noch so sehr allen anderen die Schuld geben - Assange hat es verbockt.

Er hat das am meisten geschaedigt, um das es ihm angeblich ging - naemlich die Offenheit und Transparenz.

In Zukunft wird es noch mehr Geheimniskraemerei geben und "Informanten" werden es sich genau ueberlegen, ob sie die Wahrheit ueber die Verbrechen in ihren Laendern aufdecken oder doch lieber den Mund halten.

Denn es koennte ihnen ja die Plaudertasche Julian ueber die Schulter schauen, und damit der Rest der Menschheit.

Warentester
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"In den Depeschen geht es z. B. um Aerzte in Kuba, die die Wahrheit ueber das angeblich so tolle Gesundheitssystem aufdecken. Sie glauben, dass deren Existenz nicht bedroht ist, wenn ihre Namen bekannt werden?"

Auch, und weil sie aufdecken wollen, reden sie gegenüber eine US-Regierungsorganisation, die die Probleme in den Geheimtresor wegsperrt, anstatt anonym gegenüber von jmd., der die Infos veröffentlich, so das öffentlicher Druck entsteht der möglicherweise etwas verbessert. Nicht sehr glaubwürdig die Theorie, denn gerade die USA haben wenig Einfluss auf Kuba.

Gelsomina
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Das ist keine Theorie, sondern ein Beispiel aus einer der Depeschen.

Die Information wurde nicht weggesperrt, sondern damit hat das US Aussenministerium gearbeitet. Hinter den Kulissen. Wir erleichtern den Wirtschaftsboykott, ihr lasst dafuer ein paar Dissidenten frei.

So spielt sich das ab.

Wenn Leute wie Assange das Sagen haetten, haetten wir innerhalb einer Woche den Dritten Weltkrieg.

Warentester
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Ja, gerade die US-Regierung hat da keine Erfolge vozuweisen. Warum sollte sie auch so völkerechtswidrig sie sich verhält. Und vergessen wir nicht: Der Ort auf Kuba, wo mit Abstand die meisten und schlimmsten Verbrechen gg. die Menschenrechte und das Völkerrecht begangen werden heißt Guantanamo Bay.

Allerdings ist ja nun klar, warum die Ärzte sich an die USA gewandt haben. Die wollten einfach ein US-Visum plus Außerlandesbringung. Entsprechend verlässlich dürften auch ihre Informationen sein...

Gelsomina
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Assange weiss schon, warum er sich auf Leaks ueber die USA beschraenkt. Er kennt seine Kundschaft und bedient sie. Und sie zahlt.

Warentester
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Transparenz in Regierungsangelegenheiten ist nur wirklich etwas wert, wenn sie total ist. Die Leute müssen halt selbst schaun, dass sie ihre Identität schützen. Wäre ja auch nicht das erste mal, das die USA einen treuen Informanten an ein Regime verkaufen, weil sich ihre Interessenslage verändert hat... Sie hätten also so oder so ein Interesse daran. Ansonst gilt: Wer sich mit den Hunden schlafen legt, darf sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen aufwacht.

Gelsomina
00

Totale Transparenz und Informanten, die ihre Identitaet um jeden Preis schuetzen - das ist ein unueberbrueckbarer Widerspruch.

Assange hat dieser Art von Whistleblowing den Todesstoss versetzt. Und damit natuerlich sich selber, denn er lebt vom Mut der anderen.

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