Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein Schreckzustand - auch psychischer Schock genannt - tritt dann ein, wenn unser Gehirn kurzfristig von einer Situation überfordert ist.

Bei jedem Notfallpatienten sind bis zum Eintreffen der Rettung einfache Basismaßnahmen durchzuführen. Diese zielen darauf ab, die lebenswichtigen Körperfunktionen zu begünstigen und aufrechtzuerhalten und so einen gefährlichen Schockzustand zu vermeiden.
"Oft heißt es in den Medien: 'Der Unfallzeuge steht unter Schock und kann noch nicht befragt werden.' In Wirklichkeit handelt es sich fast immer um einen Schreckzustand und nicht um einen Schock", differenziert Frido Schrott, Sanitäter und Lehrbeauftragter im Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes.
Schock
Ein Schock ist eine schwere Störung der Kreislauffunktion, etwa durch starken Blutverlust, schwere Verletzungen, ausgedehnte Verbrennungen, Vergiftungen, schwere Allergien oder Herzrhythmusstörungen. Es kommt zu einer Unterversorgung der lebenswichtigen Organe mit Blut und damit zu einer ungenügenden Sauerstoffversorgung, die in Folge zum Tod führen kann. Der Schock führt rasch zu einer Bedrohung des Lebens.
Schreck
Ein Schreckzustand - auch psychischer Schock genannt - tritt dagegen dann ein, wenn unser Gehirn kurzfristig von der Situation überfordert ist. "Wir alle fallen viel öfter in einen Schreckzustand als wir denken. Es genügt manchmal schon, wenn ein Berg Arbeit auf uns zu kommt und wir nicht wissen, wie wir ihn bewältigen sollen", weiß Schrott.
"Eine Erklärung für Laien: Bei einem Schreckzustand werden mehrere Stoffe ausgeschüttet, vor allem Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Bei der Adrenalinausschüttung ziehen sich die Gefäße zusammen, Blutdruck, Puls und Atemfrequenz erhöhen sich. So wird mehr Sauerstoff in die Muskeln transportiert. In die Beinmuskeln, damit man schneller laufen kann, in die Armmuskeln, damit man stärker ist bei einem Kampf. Nicht zuletzt in das Gehirn, damit man fokussiert ist, auf die Sache, von der man glaubt, dass sie gerade am wichtigsten ist. Das kann zu einem Problem werden, weil wir uns diesbezüglich irren können: Zwei Autos fahren zusammen, das Ergebnis ist ein Blechschaden. Eine Person sitzt im Auto und starrt vor sich hin. Die andere Person steigt aus und schreit die Person im Auto an. Ihr Tunnelblick ist dabei auf das Auto zentriert. Dadurch nimmt sie den LKW nicht wahr, der von rechts kommt..."
Noradrenalin schaltet Schmerz aus
Die Funktion von Noradrenalin ist, den Schmerz auszuschalten. "Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, bei mir ist es immer so: Der Zahnarzt sagt: Setzen Sie sich in den Stuhl. Dann geht er für fünf Minuten in den Nebenraum", erzählt der Lehrbeauftragte seinen KursteilnehmerInnen. "Diese fünf Minuten sieht man sich mit sämtlichen Instrumenten konfrontiert und wenn der Noradrenalin- und der Adrenalinpegel hoch genug sind, kommt der Zahnarzt vorbei und fragt: Na, welcher tut denn weh? Und ich sage: Keiner! Weil ich dank Noradrenalin keinen Schmerz mehr verspüre. Bevor ich dank Adrenalin aufspringen und weglaufen kann, steht der Zahnarzt schon mit diesem silbernen Haken in der Hand über mir. Da kann ich noch so viel Noradrenalin ausschütten, das Loch im Zahn tut einfach weh."
Trotz Schreck Leben retten
Das menschliche Gehirn kann man ganz grob in drei Teile gliedern. Schrott: "Das Großhirn ist zuständig für Bewusstsein, Denken, Fühlen und Handeln. Im Kleinhirn dreht sich alles um Bewegung und Koordination. Das Stammhirn - auch Reptiliengehirn genannt - ist zuständig für alles, was für die Arterhaltung wichtig ist wie Reflexe, Ernährungstrieb, Atmung oder Fortpflanzung. Bei einem Schreck schaltet sich das Großhirn ab. Das Wissen darum ist sehr relevant für die Lebensrettung", gibt der Sanitäter seinen KursteilnehmerInnen mit auf den Weg, "denn wenn ihr Erste Hilfe leisten müsst, dann wird euer Großhirn nicht da sein. Das ist auch bei mir der Fall. Es gibt drei Möglichkeiten, wie sich der damit verbundene Schreckzustand äußert: Erstarren, Fliehen oder Hingehen. Es gibt zurzeit nur einen Unterschied zwischen euch und mir: Ich gehe auch mit einem Blackout zur Unfallstelle. Und hoffe, das Beste zu tun. Nach dem Kurs werdet ihr das auch machen, und es gibt keine Ausreden mehr wie 'jemand anderer kann besser Erste Hilfe leisten als ich'."
Mythos: Jemand anderer kann besser Erste Hilfe leisten als ich
"Wer kann es besser? Der, der früher hingegangen ist! Die Ausrede, dass da schon jemand anderer hilft, ist nicht brauchbar, denn auch der Helfer kann Hilfe gebrauchen. Dahinter steht die Angst, etwas falsch zu machen. Kann ich bei der ersten Hilfe etwas falsch machen? Wenn ich nach bestem Wissen und Gewissen handle, nein", schließt der Wiener Rotkreuz-Sanitäter seinen zehnten Teil der Mythen der Lebensrettung. (Eva Tinsobin, derStandard.at, 06.09.2011)
Allgemeine Maßnahmen bei jedem Verletzten oder Erkrankten:
• Rasche Blutstillung
• Notruf 144 wählen!
• Wundversorgung (z.B. Druckverband oder Wasseranwendung bei Verbrennungen und Verätzungen)
• Lagerung - dem Zustand des Verletzten entsprechend möglichst schmerzfrei
• Zudecken des Verletzten
• Frischluftzufuhr in geschlossenen Räumen
• Für Ruhe sorgen/beruhigen
Gewinnen Sie einen Erste Hilfe-Kurs, einen Life-Key für Lebensrettung oder das Lehrbuch "Erste Hilfe"!
>>> Zum Gewinnspiel
Information und Anmeldung zu Erste Hilfe-Kursen:
Für Wien: http://www.roteskreuz.at/wien
Für
Österreich: http://www.roteskreuz.at
>> Mythos 1: Nur bei Erbrechen stabile Seitenlage
>> Mythos 2: "Mund zu Mund-Beatmung ist das Wichtigste"
>> Mythos 3: "Bei Helmabnahme fällt der Kopf auseinander"
>> Mythos 4: "Bei hohem Blutverlust: Abbinden!"
>> Mythos 5: "Den abgetrennten Finger ins Eiswürfel-Sackerl"
>> Mythos 6: "Atemnot? Luftröhrenschnitt!"
>> Mythos 7: "Epileptischer Anfall? Löffel zwischen die Zähne!"
>> Mythos 8: "Jemanden aus dem Auto heben? Viel zu schwer!"
>> Mythos 9: "Verbrennungen unters kalte Wasser halten"
Ein Blick hinter die Kulissen des rettungsdienstlichen Rotkreuz-Großeinsatzes bei der FIS Alpine Ski WM 2013
Lebensrettendes Equipment: Ein Jahr nach dem Muamba-Herzstillstand werden 900 Defibrillatoren für Vereine im ganzen Land bereitgestellt
Alkohol kann das Aggressionspotential erhöhen - Wie bekommt das Rettungspersonal randalierende Patienten in den Griff?
Behandlung in Spezialkliniken steigert Überlebenschancen von Unterkühlungsopfern - Längere Transportwege sollen dafür in Kauf genommen werden
Nur sechs von 19 wichtigen Parametern stimmten im Vergleich zwischen Puppe und Mensch in punkto Atemwege überein
Nach professionellem Erste-Hilfe-Unterricht können 56,6 Prozent der Kinder den Defibrillator richtig anwenden
Was Calltaker und Dispatcher in der Landesleitstelle des Roten Kreuzes leisten und was der Code "A+ PAT IN SSL" bedeutet
Replantierbarkeit abgetrennter Finger erhöht sich mit der zwischenzeitlichen Aufbewahrung
Kongress zu Akutmedizin für Kinder in Wien - Schwerpunktthema sind Verbrennungen
Unsere User sind dran - Frido Schrott beantwortet Postings zu den "Mythen der Ersten Hilfe"
Zecken haben kein Gewinde am Kopf, es ist ihnen egal, in welche Richtung man dreht, sagt Frido Schrott - Mythos 11 mit Gewinnspiel
Wie man es richtig macht, zeigt der Rotkreuz-Lehrbeauftragte Frido Schrott Schritt für Schritt
"Eine Verbrennung gehört nicht unters kalte Wasser und auf keinen Fall mit Mehl oder Öl behandelt", warnt Frido Schrott - Mythos 9 mit Gewinnspiel
Wie man es richtig macht, zeigt der Rotkreuz-Lehrbeauftragte Frido Schrott Schritt für Schritt
"Ich habe junge Frauen mit unter 50 Kilo gesehen, die 130 Kilo-Typen raus gezogen haben", plädiert Frido Schrott für das Motto "Yes, we can" - Mythos 8 mit Gewinnspiel
"Sofort mit der Herzdruckmassage beginnen und nicht unterbrechen, denn jede Sekunde zählt!"
"Die Verletzung der Zunge ist bei einem Krampfanfall das geringste Problem", weiß Frido Schrott - Mythos 7 mit Gewinnspiel
Schlangenbisse aussaugen? Abgetrennte Körperteile auf Eis packen? Mythen der Lebensrettung Teil 1 - enttarnt von Ersthelfer Frido Schrott
"Ein Luftröhrenschnitt bei einer Atemwegsverlegung ist Körperverletzung", warnt Frido Schrott - Mythen der Lebensrettung Teil 6 mit Gewinnspiel
Wer wie der Brenner im "Knochenmann" einen Finger im Sackerl mit Eiswürfeln transportiert, verursacht die Zerstörung des Gewebes - Teil 5 mit Gewinnspiel
Abbinden kommt aus Kriegszeiten, wo keine Rettung zur Stelle war - Heute gilt: Abbinden darf nur der Rettungsdienst - Mythen der Lebensrettung Teil 4 mit Gewinnspiel
Es ist unwahrscheinlich, dass der Ersthelfer einem Verunfallten beim Abnehmen des Helmes das Genick bricht - Mythen der Lebensrettung Teil 3
Schlangenbisse aussaugen? Abgetrennte Körperteile auf Eis packen? Mythen der Lebensrettung Teil 2 - enttarnt vom Rotkreuz-Lehrbeauftragen Frido Schrott
... Unterversorgung der lebenswichtigen Organe mit Blut und damit zu einer ungenügenden Sauerstoffversorgung, die in Folge zum Tod führen kann. Der Schock führt rasch zu einer Bedrohung des Lebens."Bei einem Schreckzustand werden mehrere Stoffe ausgeschüttet, ....Nicht zuletzt in das Gehirn, damit man fokussiert ist, auf die Sache, von der man glaubt, dass sie gerade am wichtigsten ist.(BK) Das kann zu einem Problem werden....Tunnelblick ist dabei auf ...zentriert. .. nimmt ...nicht wahr, der von rechts kommt..."....Bei einem Schreck schaltet sich das Großhirn ab.,,,,drei Möglichkeiten, wie sich der damit verbundene Schreckzustand äußert: Erstarren, Fliehen oder Hingehen....auch mit Blackout (IN KOALITION)? .....klingt nach ÖVP 2000?
Es gibt auch völlig verschiedene Formen des psychischen Schocks. (Er hat verschiedene Funktionen.)
Neben dem Schock, der lähmt und handlungsunfähig macht, gibt es auch den Schock, der einen keine Schmerzen spüren läßt und Emotionen abschaltet.
Man kann zB. in aller Ruhe trotz eigener Verletzungen eine Unfallstelle absichern, andere Personen ohne Angst aus brennenden Autos ziehen.
Ein Schock kann auch ein Zustand sein, durch den man - in an sich emotional überwältigenden Situationen - mit glasklarem Verstand handlungsfähig bleibt.
Die ursprüngliche Bdeutung ist "psychischer Schock". Die Medizin hat - warum auch immer - den Begriff "Schock" zur Benennung eines speziellen und lebensbedrohlichen Syndroms des Kreislaufversagens benützt. ("Schock-Raum", der Patient ist "schockiert".)
Warum ein Sanitäter sich berufen fühlt, über psychopathologische Zustände (wie zB. ein "psychischer Schock") zu referieren - wofür im offensichtlich die nötige Sachkompetenz fehlt - ist schleierhaft.
Der "psychische Schock" hat übrigens auch wichtige hilfreiche und lebensrettende Funktionen : in einem speziellen Schockzustand spürt man Schmerzen und Emotionen nicht und bleibt in der Lage, rational zu handeln.
Dass dasselbe Wort für sehr verschiedene Bedeutungen verwendet wird, ist häufig. Deswegen ist aber nicht die eine Bedeutung richtig und die andere falsch !
Ein psychischer Schock ist mehr als ein Schreckzustand. Ein Erschrecken kann kurz sein und schnell vergehen. Ein psychischer Schock hingegen dauert lange - kann auch über Jahre anhalten. Und er kann schwerwiegende Folgen haben : zB. Handlungsunfähigkeit, Depression, Beziehungsunfähigkeit.
Eine Verwechslung bei der Behandlung ist wohl ausgeschlossen : wer käme bei einem psychischen Schock auf die Idee, jemanden mit einer Warmhaltefolie zuzudecken und die Beine hochzulagern ?
Schock 1: "Anzahl von 60" per. arch. (13. Jh.), mhd. schoc(h), scho(c)k, Herkunft unklar. (DAS Schock)
Schock 2: In neuerer Zeit entlehnt aus frz. choc "Stoß, Schlag", auch in den übertragenen Bedeutungen. Hierzu schockieren, eigentlich "jmd einen Stoß versetzen" aus frz. choquer. Die neueren Bedeutungen allerdings unter dem Einfluß des Englischen. (DER Schock)
Nur weil für ein paar Poster die Wortherkunft eine Rolle zu spielen schien. Dies zitiert aus Kluge, Berlin 2002 (man verzeihe die flapsige Zitierweise).
im Übrigen fand ich Herrn Schrott auch entbehrlich - lediglich die Zitate im Text waren toll... (Standard) "Schrott: ..."
Gut Nacht
Heute ist jeder (selbst Volksschüler) im Stress wenn mal kein halber Tag zwischen 2 Terminen liegt.
Jeder zweite hat ein burnout, früher ging einem die Hackn einfach auf den Sack.
Früher hat man sich halt "geschreckt" (und sei es nur vor einer Spinne) heute bezeichnet man eine Schrecken halt als Schock.
Nicht dass Stress, burnout und Schock nicht ernstzunehmen sind. Würde allerdings für jeden der behauptet unter Stress oder burnout zu leiden oder einen Schock erlitten zu haben dies auch wirklich zutreffen müssten wird mindestens 10x mehr Krankenhäuser und Therapeuten als jetzt haben, wäre die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung arbeitsunfähig.
ps: Lt. einer Bekannten hätten wir alle ein Trauma, nämlich ein Geburtstrauma
Das mit dem Geburtstrauma stimmt auch. Jedes Neugeborene hat ein Geburtstrauma, denn seine bisher bekannte Welt, die Gebärmutter, in der nur gedämpft Licht durchdringt, gedämpfte Stimme, es ist immer Warm, man ist rund um die Uhr mit Nahrung versorgt, es hört ständig das Herz der Mutter klopfen, Verdauungsgeräusche etc. Diese einzige bekannte und für das Neugeborene geliebte Welt muss das Baby verlassen und kommt stattdessen in eine grelle, kalte Welt. Ja, das ist ein Trauma. Aber wenn die Eltern einfühlsam sind, das Kind nicht stundenlang schreien lassen, sich um seine Bedürfnisse kümmern und für eine gute Bindung - die Basis für das Urvertrauen - sorgen, verschwindet die Sehnsucht des Kindes bald, und es wird das Trauma verarbeiten. ;)
Die meisten Kinder "antworten" auf das Empfinden bei der Geburt. Nämlich in der einzigen Ausdrucksform, die sie mangels Sprachkenntnis beherrschen: sie schreien, was das Zeug hält.
Wären Sie mal bei einer Geburt (außer der eigenen ;-) dabei gewesen, hätten Sie dies auch ohne Mühe beobachten können.
das schließt sich ja gegenseitig nicht aus.
Wäre der "Lungentest" der einzige Grund des Geplärres würden die lieben Kleinen spätestens nach dem dritten Schrei wieder aufhören.
(oder sie würden sich wohl gleich eines dezenten Räusperns und Hüstelns bedienen.)
vor ca. 2 Monaten wurde ich unmittelbar "Zeuge" eines Wahnsinns-Crachs. Zwei Fahrzeuge frontal gegeneinander.
Chaos pur. 9 Verletzte; auch Kleinkinder.
UND: M E I N Schock war derart groß, dass ich bis heute nicht sagen könnte, was dort wirklich passiert ist.
Für mich wärs unmöglich, als Zeuge auszusagen.
Ich habs zwar gesehen, aber ich könnts nicht wiedergeben; auch wenn ich wollte.
der schock medizinisch gesehn ist definitionsgemäß (vgl. oben): eine lebensbedrohliche situation durch sauerstoffunterversorgung infolge einer verletzung/erkrankung/vergiftung...
dass das immer verwechselt wird und sich daran auch nichts ändern wird, weil "schock" einfach viel dramatischer klingt muss man wohl oder übel akzeptieren... - auch wenns medinzinern und co weh tut...
Genauso wie Leute den Ärztenotdienst und den Notarzt verwechseln...
Es ist doch ganz einfach - wenn ich sehe, wie viele Leute hier im Forum ihre Medikamente nicht regelmäßig einnehmen, dann bekomme ich einen Schreck, welcher sich bei längerem lesen der Kommentare in einen Schock ausarten könnte.
Ist doch nicht schwer zu verstehen...
Anstatt von einem medizinischen und einem psychischem Schock zu sprechen, wird wieder einmal lang und breit erklärt, dass der psychische Schock ja eigentlich gar kein Schock ist, der in Wirklichkeit Schreck heisst und der wahrhaft einzigartige Schock immer nur eine medizinische Indikation des Kreislaufes ist.
Über die missbräuchliche Verwendung des Wortes "Schock" zeigt sich der Lehrbeauftragte wie immer schockiert.
Also, Schreck ist nicht Schock, aber Schreck ist psychischer Schock. Inwiefern ist "Schock" dann eine Falschaussage (wenn vielleicht auch inakkurat, wenn man "psychischer Schock" sagen müsste)?
Und zweite Inkonsistenz, das Arztbeispiel - ich dachte kein Zahn tut weh, dank Noradrenalin, aber dann tut der Zahn doch weh?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.