Black River Festival: Kunst am Fluss und auf der Straße

  • Im vergangenen Jahr sorgte der 29-jährige Künstler BLU im Alberner Hafen für Aufsehen, heuer soll der zweite Getreidesilo im Rahmen des Black River Festivals in Angriff genommen werden.
    foto: blk river/blu

    Im vergangenen Jahr sorgte der 29-jährige Künstler BLU im Alberner Hafen für Aufsehen, heuer soll der zweite Getreidesilo im Rahmen des Black River Festivals in Angriff genommen werden.

Donaukanal und Alberner Hafen als Schwerpunkte - Verstärkt auch heimische Künstler vertreten - Von 15. bis 27. September

Wien - Internationale Namen wie Ivan Argote, JR, Akay, Swoon, Aram Bartholl, OX und Voina Group Projekte, aber auch österreichische Künstler wie Christian Falsnaes, Erwin Wurm, Leopold Kessler und Marlene Hausegger. Das Black River Festival, das sich von 15. bis 27. September für Kunst im öffentlichen Raum Wiens stark macht, setzt heuer in seiner dritten Ausgabe auf eine länderübergreifende Community. Erklärtes Ziel der Veranstalter ist es, die Bundeshauptstadt mit Projekten und Kunstaktionen als Schauplatz von Street & Urban Art tiefer zu verankern.

Wie schon in der Vergangenheit gilt ein Schwerpunkt des Festivals dem Wiener Donaukanal, wo erneut mehrere Künstler am Werk sein werden, mit Arbeiten, die die Blicke der Passanten auf sich ziehen sollen. Ebenfalls vorangehen soll es mit dem langfristigen Projekt Alberner Hafen, wenn der zweite Getreidesilo in Angriff genommen wird. Im Vorjahr hatte dort eine weithin sichtbare Arbeit von BLU für Aufsehen gesorgt.

Das BLK Festival wartet heuer auch mit einer Gruppenausstellung auf, in der Arbeiten der vertretenen Künstler präsentiert werden. Zum Auftakt wird am Donnerstag, 15. September, im Gartenbaukino der Film "Women are Heroes" des französischen Künstlers JR gezeigt, nachher steigt im Foyer des Kinos eine Party. Am Tag danach gibt es eine Guides Bike Tour zu den verschiedenen Außenprojekten, am Sonntag, 18. September, finden verschiedenen Workshops statt. Der thematische Schwerpunkt des heurigen Festivals lautet übrigens "Love". (red, derStandard.at, 14. September 2011)

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