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Kondome bieten den sichersten Schutz vor Geschlechtskrankheiten.
Frankfurt - Wie steht es um die sexuelle Gesundheit in Deutschland? Die Antwort: Keiner weiß es. Denn mit Ausnahme von HIV und Syphilis erlaubt die derzeitige Datenlage zu sexuell übertragbaren Infektionen (STI - sexually transmitted infections) keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Infektionsrate. Norbert Brockmeyer, HIV-Forscher und Mediziner der Ruhr-Universität Bochum, fordert ein Umdenken in der Gesundheitsversorgung: „Unsere HIV/AIDS-Politik muss durch eine umfassende STI-Politik ergänzt werden." Die Dermatologische Klinik der Ruhr-Universität hat sich bereits diesen neuen Herausforderungen mit der Gründung eines „Zentrums für Sexuelle Gesundheit" gestellt. Weitere Lösungsansätze und Praxisbeispiele werden am 2. und 3. September auf dem Deutschen STD-Kongress in Frankfurt vorgestellt. STD steht für „sexually transmitted diseases".
Hohe Hemmschwelle
HIV, Syphilis, Gonorrhöe, Herpes, Genitalwarzen, Chlamydien: „Die Bereitschaft sich auf sexuell übertragbare Infektionen untersuchen zu lassen, ist immer noch mit einer hohen Hemmschwelle verbunden", so Brockmeyer. Ein Vergleich mit anderen Ländern ist daher schwierig. Dabei verbreiten sich STI in der Bevölkerung rasant: Schätzungen zufolge bleiben beispielsweise mehr als 100.000 Frauen in Deutschland durch unbehandelte Chlamydieninfektionen ungewollt kinderlos - ein durchaus vermeidbares Risiko, da durch ein bundesweites Chlamydien-Screening die Infektionen eingedämmt werden könnten. Gleiches gilt für Hepatitis- und Humane Papillomvirus-Infektionen (HPV), die Leberschäden, Gebärmutterhalskrebs und weitere Tumore hervorrufen können. Mit der Impfung gegen Hepatitis B und gegen HPV ließe sich in diesen Fällen die Entstehung schwerwiegender Krankheiten deutlich senken, sagt Brockmeyer.
Nur die Spitze des Eisbergs
Der HIV-Experte und Präsident der Deutschen STD-Gesellschaft (DSTDG), sieht vor allem Handlungsbedarf bei der STI-Versorgung in Deutschland. „Ich plädiere für eine breite Aufstellung im Bereich sexuell übertragbarer Krankheiten. Wir dürfen uns nicht nur auf HIV/AIDS fokussieren, sondern sollten alle STI und die Förderung der sexuellen Gesundheit insgesamt in den Blick nehmen". Dabei gibt er zu bedenken, dass Patienten mit HIV (ca. 70.000 in Deutschland) und Syphilis (ca. 3.000 Infizierte jährlich) nur die Spitze des Eisberges darstellen - die Versorgung von Patienten mit anderen STI ist aufgrund der epidemischen Verbreitung eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitssystem.
Sexuelle Gesundheit als eigenständiger Bereich in der Gesundheitsversorgung existiert in Deutschland nicht. „Was wir brauchen, sind regionale Fachzentren, in denen umfassend informiert, diagnostiziert und behandelt wird", so Brockmeyer, der bereits 2009 das „Zentrum für Sexuelle Gesundheit" an der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität gründete. In einem ganzheitlichen Konzept geht es hier um alle Aspekte, die zur sexuellen Gesundheit gehören. Dazu zählen u. a. eine befriedigend gelebte Sexualität, Offenheit für die individuelle sexuelle Orientierung, Schwangerschaftsberatung und ebenso Hilfe bei sexueller Gewalt oder bei Gesundheitsgefährdungen durch Infektionen.
Zukunftsmodelle, Zahlen und Fakten
Fachleute aus Kliniken, Praxen, dem öffentlichen Gesundheitswesen und der Forschung diskutieren auf dem Jahreskongress der Deutschen STD-Gesellschaft am 2. und 3. September in Frankfurt unter dem Motto „Mobilität: Menschen, Sexualität und Erreger unterwegs" neue Wege zur sexuellen Gesundheit. „Die Jahrestagung der Deutschen STD-Gesellschaft richtet sich nicht nur an Experten, sondern ist an alle adressiert, die sich für ein neues STI-Zukunftsmodell interessieren", so Brockmeyer. (red)
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daß ich derart erkrankt wäre oder bin, und da ich regelmäßig zum Arzt zwecks Überprüfung meiner Blutwerte und zum Blutspenden gehe, bin ich mir ziemlich sicher, daß ich diesbezüglich keinem Irrtum unterliege.
P.S.: 3 von 4 Ihrer Kategorien treffen bei mir zu; welche, das überlasse ich Ihrer Phantasie.
...sind nicht anhand von Blutwerten erkennbar, sondern daran, was dazu von Nöten ist, bis und dass Sie Lust empfinden und Befriedigung erlagen.
Haue (Fesseln, anderen bei Sex zusehen oder Wickeln zb.) und sexuelle Befriedigung...gehens damit mal zum einen Kopf-fach-arzt...der wird sich freuen, über seinen langjährigen Verdienst.
Freud solltens auch nicht lesen....
Andererseits kannst Du Dich glücklich schätzen, dass Deine Mutter mindestens einmal an dieser Krankheit erkrankt ist, denn sonst hättest Du wahrscheinlich massive Schwierigkeiten, Dich in diesem Forum so klar und deutlich zu artikulieren, wie Du es gerade getan hast :-)
also, wer hiv hat, ist sexuell krank?
gut, also da sollten wir doch einfach die pille mal genauer unter die lupe nehmen, in wie weit sie für ein erhöhtes risiko bakterielle infektionen zu bekommen verantwortlich ist.
weiters, hpv, also, da ist etwas, wovon wir noch gar nicht wissen, ob es krebs auslöst, aber wir haben praktischerweise schon eiene teure impfung dagegen....
ich finde es ja auch genial von den heimischen krankenkassen, ausschließlich frauen bei der hpv-impfung zu unterstützen und männer dabei außen vor zu lassen. männer sind zwar im zusammenhang mit hpv nicht so stark von krebs bedroht wie die frauen, allerdings müssen männer bei der entwicklung konkreter symptome ebenfalls teuer und langwierig behandelt werden und sie fungieren nach wie vor als überträger. irgendwie scheint mir da ein fehler im system zu sein, schließlich könnte eine impfung für junge männer einiges an möglichen späteren folgekosten abfedern.
Man sollte den Jugendlichen in den Mittelschulen schon mitteilen, was man sich da nicht alles einfangen kann.
Den meisten wird gelehrt, dass "nur" HIV eine gefährliche sexuell übertragbare Krankheit ist. Dabei sind andere Krankheiten auch sehr weit verbreitet.
Vielleicht gehen sie dann nicht mehr so sorglos mit ihren Trieben um.
ja das stimmt schon, dass die pille immer früher verschrieben wird, was ich auch nicht gutheiße.
aber was soll man sonst machen?
ich denke, dass wenn sie das nicht machen würden und alle nur auf kondome angewiesen wären, es weit mehr abtreibungen geben würde und das ist auch nicht besser.
ja das würde der gesunde menschenverstand sagen, da gebe ich ihnen recht.
aber sex ist anscheinend nichts privates mehr, was man nur mit einem teilt. in fast jeden lied gehts um sex und in den teeniefilmen sieht man auch nur noch wie sex wie sport am besten so oft und mit so vielen wie möglich "praktiziert" werden soll. das beeinflusst die jugendlichen natürlich auch.
Wer sich aufheben will, wird als spießig und "zurückgeblieben".
die jugend wird ja immer früher geschlechtsreif, da kommt das hirn meist nicht ganz mit.
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